Kühlen, kreislaufen, Klima retten – wie Start-ups eine grünere Zukunft gestalten

Shownotes

Das Vertical Sustainability & GreenTech vereint ökologische Wirkung, technologische Innovation und wirtschaftliche Skalierbarkeit. In dieser Episode spricht Florian Haas mit Wolfgang Eisl, CEO der LGT Bank Österreich und langjähriges Jury-Mitglied des EY Scale-up Awards, sowie Philippe Schmit, Gründer von Social Cooling und aktueller Rising Star im Vertical. Gemeinsam beleuchten sie, wie nachhaltige Technologien marktfähig werden – und warum Gründer:innen sowohl Impact als auch ökonomische Realität verstehen müssen.

Social Cooling entwickelt eine installationsfreie Plug-and-Play-Klimaanlage, die mit Phasenwechselmaterial arbeitet und bis zu 40 % weniger Energie verbraucht. Das System speichert Wärme am Tag und gibt sie nachts wieder ab, ohne den Raum tatsächlich aufzuheizen – ein völlig neuer Ansatz für Gebäudekühlung, der Komfort, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit verbindet. Die Nachfrage ist enorm, sowohl im B2B- als auch im öffentlichen Bereich.

Wolfgang Eisl bringt die Investorensicht ein: GreenTech-Modelle sind attraktiv, wenn ökologische Wirkung mit wirtschaftlicher Rendite zusammenspielt. Gleichzeitig betont er, dass Kapitalmarkt, Regulierung, Netzwerk und Mut zur Adaption wichtige Faktoren für nachhaltiges Wachstum sind – gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit nicht mehr denselben Rückenwind hat wie noch vor einigen Jahren.

Im Gespräch geht es um Kapitalbeschaffung, technische Produktentwicklung, Marktnachfrage, strategisches Netzwerken und die Realität eines hardwarebasierten GreenTech-Start-ups. Beide Gäste sprechen offen über Fehler, Learnings, Fortschritte – und warum Resilienz im Sustainability-Vertical entscheidend ist.

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge unseres Podcasts höher hinaus der UI Scalar Podcast.

00:00:12: Heute wollen wir den Fokus auf das Vertical Sustainability und GreenTech richten und der Frage nachgehen, wie bringt man ökologische Wirkung und wirtschaftliches Wachstum zusammen?

00:00:25: Ich freue mich sehr, meine Gäste heute hier bei mir zu begrüßen.

00:00:29: Einerseits Wolfgang Eisel, CEO der LGT Bank Österreich.

00:00:32: Seit Beginn an ist die LGT auch Partner des Scale-Up-Eworts, engagiert sich sehr stark im Bereich Unternehmertum.

00:00:40: Du bringst auch als Schüre Mitglied noch eine spannende Perspektive ein und natürlich auch als Experte für Finance und Sustainable Finance.

00:00:47: Herzlich willkommen, Wolfgang.

00:00:50: Philipp Schmidt, Gründer von Social Cooling, unserem amtierenden Rising Star in diesem Vertikel.

00:00:56: Ich sage kurz, was ihr macht, gerne dann auch in deinen Worten.

00:00:59: Social Cooling entwickelt eine Plug-and-play-Klimaanlage, die ganz ohne Installation auskommt und bis zu vierzig Prozent weniger Energie verbraucht.

00:01:08: Schön, dass ihr da seid.

00:01:09: Ich freue mich auf unser Gespräch.

00:01:16: Wolfgang, ich habe es bei deiner Vorstellung schon gesagt und möchte mit dir starten.

00:01:20: Du bist CEO der LGT Bank in Österreich.

00:01:24: Wie und wo engagiert ihr euch für Nachhaltigkeit und Startups?

00:01:28: Danke für die Einladung.

00:01:30: Freut uns, dass wir über das für uns sehr spannende Thema auch hier in dieser Runde sprechen können.

00:01:36: Wir sind ein... Eigentümer geführtes Familienunternehmen und daher ist uns das Thema Unternehmertum sehr, sehr wichtig und wir wollen und wir unterstützen hier alle Bestrebungen hier Unternehmertum auch auf die Bühne zu bekommen und die Wichtigkeit auch zu untersteichen und daher ist für uns der IY Scalper Board ein ideales Medium, um auch dieses Unternehmertum auch zu unterstützen.

00:02:01: Für uns ist es auch natürlich als Unternehmen wichtig, wenn wir das Thema Nachhaltigkeit hier auch Wir sprechen auch unsere Aktivitäten nachhaltig zu gestalten und daher ist es eine, glaube ich, ideale Kombination aus eigenem Tun, aber auch natürlich hier diese gerade spannende Entwicklung gut zu unterstützen.

00:02:20: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in deiner täglichen Arbeit bzw.

00:02:24: jetzt in der täglichen Arbeit der LGT Bank, auch vielleicht auch gerade im Bereich Wachstumskapital?

00:02:30: Grundsätzlich sind wir nicht finanzierer Überwachstumskapital.

00:02:35: Das heißt, was unsere besondere Rolle darstellt, ist, wir haben ein sehr spannendes Netzwerk, das wir öffnen und zur Verfügung stellen wollen, das auch sehr, sehr stark geprägt ist von unternehmerischen Persönlichkeiten.

00:02:49: Und ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig, gerade diese Verbindung zu schaffen, gerade mit diesem sehr innovativen neuen Segment und im täglichen Ton.

00:02:58: Und da darf ich auch wieder die Klammer schließen.

00:03:01: auch darauf zu achten, dass auch wir als Unternehmen, als Dienstleister hier nachhaltig agieren.

00:03:07: Das sind auch die täglichen Aufgaben, die mich persönlich betreffen.

00:03:12: Die LGD hat immer schon seit wir den Scala-Bewort machen, die Patronanz quasi für dieses Vertical Sustainability und GreenTech.

00:03:21: Frage an dich, was macht GreenTech Modelle, Geschäftsmodelle auch für Investorinnen und Investoren besonders attraktiv und wo ist vielleicht auch noch zurückhaltend und spürbar?

00:03:31: Eine Nachhaltigkeit hat schon mehr Rückenwind gehabt als aktuell.

00:03:35: Absolut, ich glaube das Spannende am Thema ist sicher, dass wir hier eigentlich zwei unterschiedliche formenderen Dieter eigentlich haben.

00:03:42: Einerseits natürlich die Finanzielle, die wirtschaftliche Rondita, aber andererseits natürlich auch die ökologische Rondita.

00:03:48: Am Ende des Tages natürlich geht es darum, Zukunftsthemen entsprechend zu begleiten und da ist gerade Grinteck als innovativer Sektor sehr, sehr spannend, wo wir vielleicht Zurückhaltung spüren ist, dass natürlich Diese Themen auch eine gewisse Zeit, einen gewissen Vorlauf brauchen.

00:04:08: Technische Entwicklungen sind immer sehr spannend, aber sie brauchen einen gewissen Zeitraum, um auch dann wirklich auch skalieren zu können.

00:04:15: Und da merken wir oft auch bei Investoren manchmal auch Zurückhaltung, aber das ist natürlich auch verständlich, aber ist sicherlich ein Thema.

00:04:25: Und aus deiner Perspektive als Schüri-Mitglied der Scala-Bewahrt, was waren so für dich ausschlaggebende Kriterien bei der Bewertung in diesem Vertikel?

00:04:36: Ich glaube, diese zwei Faktoren kann man die ökologische mit der wirtschaftlichen Garantie verbinden.

00:04:43: Ich glaube, das ist der springende Punkt.

00:04:45: Ich glaube, Impact ist das eine, aber schafft man es wirklich dann auch quasi die wirtschaftliche Umsetzung auch.

00:04:52: Und das war extrem spannend.

00:04:53: Da war für mich auch der Das sind natürlich die Assessments, sehr spannend auch reinzuhören, wie die Entwicklungsstadien sind und ich glaube, das ist der wirklich spannende Punkt, die beiden Dinge ideal zu verbinden.

00:05:08: Sehr gut, schauen wir uns gleich einmal ein ausgezeichnetes und beim Award auch ausgezeichnetes Beispiel an, nämlich Social Cooling und Philipp.

00:05:17: Ich habe es eingangs schon gesagt, grob in meinen Worten, was ihr macht, gerne in deinen Worten, als ihr setzt auf nachhaltige Gebäudekühlung ohne aufwendige Installation, wie funktioniert auch ein Produkt genau.

00:05:30: Ja, genau, absolut.

00:05:31: Also erst mal auch vielen Dank für die Einladung hier zum Podcast und auch dank an UI und die AGT für die Auszeichnung als Rising Star im Green Tech Vertical.

00:05:39: Genau, also was wir halt machen ist, wir entwickeln wie du schon richtig erwähnt hast, Klimanlagen, die keine Installationen oder Abluftschlauch haben.

00:05:46: Das ist ja eine USP und der andere ist halt, dass wir halt bis zu vierzig Prozent weniger Strom verbrauchen.

00:05:53: Wie das Ganze funktioniert, ist zuerst muss man kurz das Kundensegment definieren.

00:05:57: Wir richten uns erst mal an Büroräumlichkeiten.

00:06:01: Das heißt an BtoB und BtoG.

00:06:04: Warum?

00:06:04: Weil in der Nacht ist niemand da.

00:06:05: Das ist sehr wichtig zu erwähnen.

00:06:07: Weil, wie unsere Klimaanlage funktioniert, ist ganz einfach.

00:06:10: Wir fangen tagsüber die Wärme auf, die im Raum ist und geben so das kälte Gefühl oder geben eine sehr komfortables Raumklima an die Personen, die im Raum sind.

00:06:25: Und wir speichern diese Wärme in unserem Gerät in einem Phasenwechselmaterial.

00:06:29: Das ist so wie Butter.

00:06:30: Wenn Wärme reinkommt, wenn man sie aus dem Kühlschrank rausnimmt, dann schmilzt es.

00:06:34: Und dieses Phänomen nutzen wir, um viel Wärme zu speichern.

00:06:37: Und dann in der Nacht, wenn halt niemand im Büro ist, da geben wir die Wärme wieder ab, zurück in den Raum.

00:06:43: Nicht, und das ohne den Raum aufzuwärmen.

00:06:46: Das ist halt auch sehr relevant.

00:06:48: Das heißt, wir geben die Wärme in einer anderen Form wieder ab.

00:06:52: Und in Sicht ist es nur halt ein Spiel mit der Energie, mit der geballten Ladung an Energie, die im Raum ist, die halt zu einem bestimmten Moment bündeln und wieder abzugeben, wenn sie halt niemanden stört.

00:07:09: So was war die größte technische Herausforderung auf dem Weg zum Produkt, der glaube ich ab dem Sommer den Prototypen auch erstmals öffentlich vorgestellt.

00:07:21: Was waren so die technischen Herausforderungen?

00:07:23: Ja, ich glaube einige Punkte wurden auch schon angesprochen.

00:07:26: Das sind vielleicht nicht direkt die Technischen, aber trotzdem Kapital ist und technische Herausforderung geht sehr stark Hand in Hand.

00:07:34: Weil das Ding ist zum Beispiel, waren wir in einem geteilten Workshop, um da und da, da haben zum Beispiel Studenten ihr Logo in Metall gefreht oder so, ist ja auch cool.

00:07:45: Aber wenn gerade Hundertfünfzig Dezibel und Funken überall fliegen.

00:07:49: Dann kriegt man auch eine eigene Tech nicht richtig umgesetzt.

00:07:53: Das heißt, das ist trotzdem dann wieder Tech und Digital.

00:07:55: Aber jetzt allgemein ist das schwierigste halt einfach gewesen, dass alles die ganzen Komponente halt zusammenzubringen.

00:08:05: Weil man stellt sich das gesamte recht einfach vor.

00:08:09: Es ist halt der Weg der Wärme, den wir ein bisschen ändern.

00:08:13: Aber wie viele Aspekte damit mitspielen, sei es entweder wie Wärme speichern, entweder wie die Wärme wieder zu schnell entweichen, nicht schnell genug entweichen, wie das ganze Design wird und das dann noch mit einem kommerziellen Aspekt zu kombinieren, weil wir sind ja schließlich auch, wenn wir mit den Investoren arbeiten, wir sind ein Start-up, das Umsätze machen muss und kommerziell halt schnell sein muss.

00:08:37: Und einerseits halt auch mit dem Komfortaspekt zu kombinieren, der Personen, die es im Raum benutzen, das ist halt sehr anspruchsvoll.

00:08:46: Das heißt, wir haben wirklich die Tech, wo wir einen guten Plan haben und einen sehr guten Auskennen, aber dann haben wir halt einige Faktoren, die halt sehr großen Druck bereiten und das ist einerseits Zeit und Geld.

00:08:59: Und dann manchmal haben wir uns auch vielleicht ganz leicht geirrt und dann ist es noch ein Tag länger.

00:09:06: Du hast es jetzt eh schon gesagt Kapital und Investoren und Investoren.

00:09:10: Wie war da so die Kapital-Suche?

00:09:14: Wir haben es eh eingangs schon gesagt.

00:09:15: Es gab sicher schon Phasen, wo man noch mehr Rückenwind im Nachhaltigkeitsbereich hatte.

00:09:20: Ihr habt es noch dazu Hardware.

00:09:22: Ja, was?

00:09:22: Jahre lang natürlich für viele gerade, wie sie es eigentlich teilweise fast ein No-Go war, wie ist es euch da so gegangen?

00:09:29: Ja, ich glaube, das war extrem schwer, weil es war ja ungefähr, was ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr ... Jahr noch Datacenters oder Chips oder so als Hardware.

00:09:54: Und das hat es recht schwer gemacht, weil wir haben, was für mich sehr verwunderlich am Anfang war, weil wir haben ein super Team, also von einem Universitätsprofessor über dreißig Patente im Team und also es ist verrückt, wie cool das Team halt ist und was wir hinbekommen.

00:10:11: Und es ist aber trotzdem sehr cool zu sehen, wie viele Unterstützung wir bekommen haben, sogar von non-tech people und auch von AI-Focus, wie sie so der ähnlich ist.

00:10:21: Aber Unterstützung ist nicht Kapital.

00:10:23: Unterstützung ist ja cool, ich glaube an euch, ich vernetzt euch.

00:10:26: Und dann geht es halt weiter, Vernetzen hilft sehr viel.

00:10:30: Aber damit es dazu kam, dass jemand dann auch tatsächlich den Check mal geschrieben hat.

00:10:36: Das war eine wirklich, wirklich große Hürde.

00:10:40: Also, Vorteil war, wir hatten ein sehr greifbares Produkt.

00:10:43: Das heißt, sehr viele haben es verstanden.

00:10:44: Nachteil, ich habe sehr viel Zeit mit dem Pitchen an die falschen Investoren verbracht, weil jeder halt interessiert war.

00:10:51: Aber niemand so richtig das Dicket schreiben wollte.

00:10:54: Das heißt Kapital war sehr schwer.

00:10:57: Jetzt haben wir trotzdem vierhundertfünfzig gewasst mit Business Angels und Family Offices.

00:11:04: Und es ist wirklich sehr cool.

00:11:05: Und ich glaube, wir haben da ein richtig cooles Team an Investoren an Bord.

00:11:09: Und ich hoffe, jetzt kurz, es ist ja mit lovable, prompt AI, also prompt Bildung, wieder dieser Fokus mehr zu deep tech gekommen.

00:11:21: Ich hoffe, das geht nicht alles in Defense.

00:11:23: dann wird es in der Siedrunde leiste.

00:11:26: Und wie reagiert der Markt?

00:11:29: Das war jetzt die Investoren- und Kapitalseite, aber so Kunden in den Kundenseiten.

00:11:34: Wie sieht es da die Traction für euch aktuell und das Interesse im Markt?

00:11:39: Ja, also das Interesse am Markt ist gigantisch.

00:11:43: Also das ist wirklich phänomenal, weil man muss sich vorstellen, von einem halben Jahr, also wir sind noch immer ein sehr unbekanntes Start-up halt, aber wir fangen an und in unserer kleinen Bubble ein bisschen ein Rückgrat zu bekommen oder ein bisschen einen Fuß in die Bubble rein zu bekommen.

00:12:00: Und dadurch merken wir halt auch einfach, wie groß die Nachfrage ist.

00:12:04: Es ist gerade Winter, es regnet.

00:12:06: Wir kriegen trotzdem noch zehn Leute ungefähr pro Tag auf unsere Warteliste für Klimaanlagen.

00:12:12: Und wir machen gerade nur AND.

00:12:15: Wir machen wirklich gar keinen Marketing mehr, fast keinen Sales mehr.

00:12:20: Also da wir merken die Nachfrage jetzt und während dem Sommer.

00:12:24: wenn gerade eine Hitzewelle wäre.

00:12:27: Also das war verrückt, wir hatten über tausend Leute auf unserer Webseite und es war eine Webseite, die ich mal so nachts einfach mal schnell zusammen gebaut habe.

00:12:34: Also wir waren nicht unbedingt darauf vorbereitet.

00:12:38: Aber es ist super, die Nachfrage ist wirklich gegeben und das ist halt nicht nur im BtoB Bereich, weil wir richten uns ja in den BtoB und BtoG Bereich und da sind wirklich Gemeinden.

00:12:51: Und auch Unternehmen, die halt wirklich im Jena gesagt haben, ich kaufe euch jetzt schon das Produkt ab und hoffe, dass es im Sommer kommt.

00:12:59: Wir konnten es jetzt leider nicht liefern.

00:13:01: Wir liefern es nächstes Frühjahr, aber die sind weiterhin begeistert, weil sie wissen, wenn wir eine installationsfreie Klimaanlage haben, ja, dann gehen wir jetzt fünftausend Euro rein, aber sparen uns nachher vielleicht drehhunderttausend Euro, wenn wir unseren ganzen Tower zum Beispiel nicht mit einer Installationsklimaanlage finanzieren müssen, ausstatten müssen.

00:13:18: Also, große Nachfrage.

00:13:21: Du hast gesagt, du hast mit vielen Investoren oder vielleicht mit den Falschen, ist natürlich die Frage auch an dich, Wolfgang, wie wichtig ist Netzwerk für Unternehmerinnen und Unternehmer, das richtige Netzwerk und wie wichtig ist es auch, da den richtigen Fokus zu setzen?

00:13:39: Ich glaube, das ist, und Tom hat man es sehr oft gehört auch in den Ausführungen.

00:13:42: Ich glaube, das Thema Netzwerk ist das wichtigste Kriterium und wir haben auch das Wort kleine Babel gehört, die größer zu machen und auch die zu vernetzen.

00:13:51: Ich glaube, das ist Name of the Game und ich glaube, das ist auch eine wichtige Aufgabe auch gesellschaftlich.

00:13:57: Wie gesagt, es kann nicht für sich allein dahin wachsen, sondern es braucht die Verbindung zu den Rahmenbedingungen, es braucht die Verbindung zur Politik.

00:14:08: Es braucht die Verbindung hier eben auch zu den Kunden und Kundinnen und diese Plattformen ideal zu bespielen, da glaube ich kann jeder einen Beitrag leisten und ich glaube, da sind alle gefordert und ich glaube, gerade beim Thema Nachhaltigkeit hilft uns das am Ende des Tages.

00:14:26: Ihr habt jetzt einen neuen Beispiel, ihr habt sehr relativ lang Kapital gesucht, habt jetzt die Runde aufgestellt, großes Interesse, das heißt die Frage ist natürlich, Wie bedient man dieses Interesse und wie skaliert man auch das Produkt und den Vertrieb?

00:14:43: Was ist da für euch die größte Challenge und was ist vielleicht auch aus deiner Sicht der größte Heber?

00:14:49: Also für sich Team, Tech, Markt, alles.

00:14:53: Ja, Hebel ist enthusiasm, würde ich mal sagen.

00:14:56: Das funktioniert recht gut.

00:14:58: Aber allgemein würde ich sagen, es ist sehr schwer, oder das ist glaube ich die größte Challenge, die Balance da zu finden.

00:15:06: Weil wir haben jetzt schon wieder für fünfzigtausend Euro Vorverkäufe für nächstes Jahr.

00:15:10: Wir müssen aber noch von diesem Jahr liefern.

00:15:14: Und trotzdem, warum wir die Vorverkäufe teilweise annehmen, ist, weil wir wieder mit Investoren arbeiten, die Traction wollen und nicht nur Ledders of Intents oder Leute, die anrufen super, ich kauf mir das Produkt gerne, sondern die wollen halt tacheln.

00:15:28: Also sie wollen halt sehen, guckt da jetzt Geld in die Bank geflossen, das funktioniert.

00:15:32: So geht es weiter.

00:15:34: Und das heißt, das ist glaube ich die größte Challenge, das Ganze zu balancieren.

00:15:38: Und dann muss man ja auch manchmal noch denken, wir sind auch nur, wir können trotzdem keine vierundzwanzig Stunden am Tag arbeiten und wir sind ein kleines Team.

00:15:45: Das heißt, das muss man auch noch mit bedenken und das Ganze halt zu balancieren, damit man sich nirgendswo zu weit aus dem Fenster lehnt, aber immer weit genug, dass man fast fallen würde.

00:15:56: Und das ist glaube ich da an diesem Balance-Eck da lange drauf zu bleiben.

00:16:03: glaube ich, die größte Challenge.

00:16:04: Und ich merke auch manchmal, wenn es bis und soweit geht, dann wird ganz klar wieder gebremst und sagen, ich poste jetzt einfach mal auf zwei Wochen auf LinkedIn gar nix und hoffe, dass drei Prozent mehr Leute uns vergessen.

00:16:17: Und dann versuche ich und merke ich, oh jetzt wieder wieder zu stark gebremst.

00:16:22: und dann versuche ich wieder alte Newsartikel, Pressartikel und den Podcast hier zum Beispiel wieder aufzuputschen und dann das Ganze wieder schnell ins Rollen zu bekommen.

00:16:32: Und das ist, glaube ich, die größte von der kommerziellen Seite zumindest, die größte Challenge, das zu balancen, niemanden ans Bein zu pinkeln, aber so viel wie möglich von nahen Seiten daraus zu bekommen, damit man es als kleines Start-up mit drei Leuten und ein bisschen Kapital groß aufziehen kann.

00:16:54: Wolfgang, aus Sicht Als Jury mitglied zum Beispiel, ja, wie schaust du auf die Geschäftsmodelle, auf die Startups?

00:17:04: Wie beurteilst du die Skalierbarkeit?

00:17:07: Was sind so Kriterien, auf die du schaust?

00:17:10: Ja, es beginnt natürlich einerseits einmal.

00:17:12: bei der Idee, aber das ist natürlich auch gerade bei so innovativen Themen immer auch sehr schwierig, auch die Weiterentwicklung auch gut beurteilen zu können, eher aus Finanzkennzahlen heraus, sondern ich glaube, es geht natürlich auch um die unternehmerische Persönlichkeit.

00:17:27: Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, der hier auch rauskommt.

00:17:30: Ich glaube, da geht es um Dynamik, da geht es auch um Einsatz.

00:17:33: Ich glaube, auch wie die Themen präsentiert werden, da merkt man schon, da ist immer sehr viel.

00:17:38: Herzblut, sehr viel Dynamik mit dabei.

00:17:41: Andererseits natürlich auch die kritische Fragestellung erreicht er seine Größenordnung, die wirklich auch skalierbar ist.

00:17:48: Und natürlich erleben wir aus unserer Praxis, wir arbeiten mit sehr viel auch... traditionellen unternehmerischen persönlichkeiten zusammen.

00:17:57: da lernen wir auch ein stückweit mit wie die ihre erfolgsgeschichte geschrieben haben und so weiter und da kann man schon auch immer ein bisschen den abgleich machen.

00:18:05: hat das jetzt auch potenzial für eine für eine nächste stufe?

00:18:09: und natürlich auch die frage würde aus dem kreis unserer kundinnen und kunden hier jemand investieren und würde hier jemand auch einen Pristik schreiben, so wie du es beschreiben hast.

00:18:21: Ich glaube, das ist immer auch die Frage, wenn ich mich jetzt unterhör und sage, sind wir da dabei.

00:18:26: Und dann wäre das auch etwas aus meiner Praxis, was hier mit Einfließt in die Beurteilung.

00:18:32: Wir wollen in dem Podcast auch ein bisschen über Herausforderungen, vielleicht auch Fehler.

00:18:38: Klar, die gehören dazu zum Start-up leben.

00:18:41: Aber wir wollen auch über die sprechen, auch vielleicht damit andere.

00:18:45: den Fehler nicht machen oder vielleicht anders machen.

00:18:48: Philipp, wie war das bei euch?

00:18:50: Gab es so Fehler, wo du dir im Nachgang denkst, die hätten wir vermeiden können mit dem Wissen, dass du heute hast?

00:18:58: Ich weiß es nicht ganz.

00:18:59: Also... Ich kann eher persönlich da sprechen und einfach merken, also ich bin ja Jurist an sich.

00:19:06: Also ich habe halt zweimal so ein News gemacht und dann da ein bisschen in Kanzleien gearbeitet und dann angefangen Klimaanlagen zu bauen.

00:19:13: Würde ich absolut nicht als Fehler betrachten, weil jetzt bin ich sehr zufrieden damit.

00:19:19: Aber der Übergang, wie ich den gemacht habe, war halt sehr impulsiv.

00:19:22: Weil ich halt allgemein eher ein impulsiver Mensch bin und Ich hätte das besser strukturieren können.

00:19:28: Von meinen eigenen Finanzen zu AMS oder was auch immer.

00:19:32: Also ich war auf einmal ohne Geld da.

00:19:34: Das war halt ein Fehler persönlich sozusagen.

00:19:38: Hat aber wieder dann dazu gebracht, dass ich sehr kreativ geworden bin in irgendwie ... ... fünfhundert Euro Daten, zweitausend Euro Daten.

00:19:45: Dann habe ich in Indien irgendeine Ausschreibung mitgemacht und wieder dreihundert Euro gewonnen.

00:19:52: Das heißt, Fehler lernt man.

00:19:54: Es ist wie das Sprichwort, das ist halt sagt.

00:19:57: Und allgemein ist das auch ein Trend, den wir sehr stark im Team einfallen, Social Cooling merken.

00:20:03: Wir arbeiten sehr, sehr schnell, wenn wir eine Idee haben, wenn wir eine Überzeugung haben, lasst uns das machen.

00:20:09: Und da rennen wir sehr oft gegen die Wand.

00:20:12: Und jedes Mal, wenn wir gegen die Wand erinnern, ist es eher so wie eine Bowling-Bahn für Kinder.

00:20:17: Also so einen Seiten geht's hoch und man rennt immer so, man schlürft an der Wand vorbei und geht's nach vorne.

00:20:23: Und man muss auch dahin, weil sonst weiß man nicht, wo man stoppt.

00:20:27: Also Fehler und Probleme sind halt Wörter, die wir jetzt weniger benutzen.

00:20:34: Was wir allgemein vielleicht noch etwas besser machen können, aber das ist jetzt, wo wir erst anfangen, ein bisschen reifer zu werden, ein bisschen mehr mit KPIs arbeiten können, weil das ist auch etwas, was in Pre-Seed eben auch wie vorhin angesprochen von Wolfgang, die Finanzen, das ist etwas, was man in Pre-Seed halt sehr schwer sehen kann, ist allgemein die Kommunikation intern und extern wirklich eben perfekt auszubalancieren.

00:21:03: Und so halt nicht zu viel zu versprechen, aber auch nicht zu sehr auf die Bremse zu drücken.

00:21:08: Wolfgang, ihr arbeitet sehr mit vielen unternehmerischen Persönlichkeiten.

00:21:12: Zusammen habt ihr auch viele Einblicke.

00:21:15: Was würdest du aus deiner Erfahrung sagen, gibt es so Kapitalfehler, die man vielleicht vermeiden kann mit mehr Wissen?

00:21:24: Ich glaube, es hängt sehr stark von der Idee, von der... auch Situation ab.

00:21:30: Es ist ja auch in unserem Geschäft so, auch wir haben Herausforderungen, auch in einem traditionellen Dienstleistungsgeschäft wie der Bank, dass wir adaptieren müssen, dass wir agieren müssen.

00:21:40: Es gibt regulatorische Anforderungen.

00:21:42: Und ich glaube am Ende des Tages ist es, glaube ich, der Mut auch zu adaptieren, denn es gibt nicht diese lineare Entwicklung.

00:21:50: Wir alle denken gerne in Geschäftsplänen, in drei, in fünf Jahres.

00:21:54: Das ist natürlich eine schöne Leitplanke, das hilft in der Orientierung, aber ich glaube, die wichtigste Eigenschaft ist einfach Änderungen auch wirklich mutig.

00:22:09: umzusetzen.

00:22:10: Und ich glaube Fehler sich einzugestehen und ich glaube der größte Fehler ist, wenn man Fehler gemacht hat in zweimal zu machen.

00:22:17: Ich glaube das sind so die Themen, dass man nicht mit lernt.

00:22:20: Und ich glaube das sind so die Punkte.

00:22:23: Ich glaube da haben alle schon einmal Erfahrungen gesammelt, wenn sie einmal gegen den Baum gelaufen sind, dann versuchen sie beim zweiten Mal vorbei.

00:22:31: Und das glaube ich sind die Fehler, die man vermeiden sollte.

00:22:35: Und wenn ich vielleicht ganz kurz noch dazu was anhängen kann, ist eben, wenn wir jetzt über Fehler reden, insbesondere jetzt in einer Pre-Seat-Startup.

00:22:44: Denke ich, da gibt es halt, weil das ist ja ein kleines Team, was halt selbst entscheidet, wo es hingeht.

00:22:49: Das heißt, so viele Fehler am Anfang gibt es ja nicht.

00:22:52: Also wenn wir jetzt sagen, okay, wir merken unser Produkt funktioniert jetzt eher weniger, wir gehen trotzdem irgendwie in vielleicht Software für Klimaanlagen.

00:23:00: Keine Angst, das passiert nicht.

00:23:01: Aber wenn wir das jetzt machen, dann wäre das... Erste kein Fehler gewesen.

00:23:06: Das wäre trotzdem unsere Idee umsetzen.

00:23:09: Versuchen wir weit, wir kommen und dann pivotieren.

00:23:10: Und das ist wieder das, was Wolfgang gerade gesagt habe, auch das schnelle Anpassen.

00:23:14: Und das ist, glaube ich, etwas, was mir Startup auszeichnet.

00:23:18: Weil das ist ja der Unterschied zwischen Corporate und Startup ist, dass eine Corporate halt sehr große Strukturen hat, sehr viel Kapital.

00:23:26: Aber es hat viele Entscheidungsträger.

00:23:28: Und ein Startup kann halt sagen, wir ändern heute das gesamte Modell und am Abend ist es schon quasi, der Plan ist quasi ausgelegt.

00:23:37: Und das muss die Start-up dann auch wirklich als Hebel, wie auch vorhin angesprochen, komplett nutzen, weil sonst ist es ein Fehler, glaube ich, Leben.

00:23:44: Und da sie es auch den Fehler zweimal machen oder zu lange an etwas verharren, einfach sehr schnell adaptieren und anpassen.

00:23:51: Und ich glaube, dann sind es halt keine Fehler in unserem Stadium jetzt am Anfang.

00:23:58: Vielleicht von den potenziellen Lowlights oder Herausforderungen zu den Highlights, umgekehrte Frage an dich, Philipp, gab es so Momente, wo du dir gedacht hast, ja, das ist es jetzt, oder jetzt funktioniert, oder ist das einfach ein laufender Prozess und ein Entwicklungsprozess, oder gibt es diese Milestones, wo wir dann nochmal... auf Lausche aufmacht.

00:24:21: Ja, der Rising Star Award.

00:24:23: Sehr gut, richtige Antwort.

00:24:24: Du darfst wiederkommen.

00:24:25: Danke.

00:24:28: Das ist definitiv, weil das war wieder auch eine größere Bühne auch hier in Österreich und das sind so Momente eben auch, wenn wir jetzt über Bubble und Netzwerk wieder reden.

00:24:38: Das sind auch, wir haben den Green Star Award gewonnen.

00:24:41: Wir haben in Luxemburg den Fit For Start Award gewonnen.

00:24:45: Das sind Bühnen, wo ich mir davor, keine Ahnung, drei, vier vor vier Jahren.

00:24:51: Ich hatte vielleicht nicht unbedingt das Ziel, dahin zu kommen, aber auch gar nicht mal daran gedacht habe, wie ich jetzt auf einmal mit der Politik da, natürlich nicht auf einer Ebene, aber trotzdem in der Größe sich Speichheit bekomme, eine gewisse Kredibilität und auch Unterstützung da bekomme, in diesem Netzwerk.

00:25:08: Und das treibt einen wirklich voran.

00:25:11: Also das ist wirklich cool, wo ich sage einfach, wow, das habe ich jetzt mit einer Idee.

00:25:18: hinbekommen.

00:25:18: Also, das lasse ich mir dann manchmal auf der Zunge zergehen und dann sage ich, ja, es ist einfach cool, macht Spaß.

00:25:25: Es gibt aber auch viel, es ist halt Rollercoaster, es ist halt auch mal dreieinhalb Stunden schlafen wegen der Anxiety.

00:25:33: Passt auch, geht auch wieder vorbei und umso stärker ist dann dieser Hai wieder.

00:25:40: Und das Gleiche haben wir halt nicht nur nach außen, also mit Visibilität oder Awards oder so, aber das Gleiche ist, wenn ein Investor sagt, ich unterstütze euch, wir machen mit und sei es nur ein kleines Ticket.

00:25:53: Oder das Gleiche ist, wir haben eine Annahme getroffen, die war falsch, aber der auch etwas anderes gelernt und deswegen so setzen wir den Plan um.

00:26:01: Und da gibt es so viele Heiß.

00:26:04: Und ich glaube, die Heise überwiegen immer.

00:26:06: Sonst hat man nach zwei, drei Monaten keine Lust mehr.

00:26:10: Ich mache es jetzt seit zweieinhalb Jahren.

00:26:11: Wir hoffen auch immer, dass das Produkt jetzt bald ganz, ganz fertig ist.

00:26:16: Man hält sich an den Heis fest und den Rest unter den Teppich.

00:26:23: Dann schauen wir vielleicht mal ein bisschen in die Zukunft, was für hoffentlich viele Heiß auf euch noch zukommen sollen.

00:26:29: Schauen wir mal fünf Jahre in die Zukunft, wo möchtet ihr da stehen und wie möchtet ihr euer Geschäftsmodell bis dahin weiterentwickeln?

00:26:37: Ja, wo wir unser... Also es ist halt immer die Pre-Seat-Excel-Tabelle.

00:26:42: Ist immer schön.

00:26:43: Aber was ich jetzt einfach ganz klar sagen will, ist, wo wir uns eben hin bewegen wollen, jetzt ohne zu viele in KPI, so das so zu gehen, ist... Wir wollen zeigen, dass halt ein bisschen die Vision, dass Nachhaltigkeit und Komfort Hand in Hand gehen kann und das auch ohne Kompromisse.

00:27:00: Und dafür steht auch unser erstes Flagship-Produkt Terrabis.

00:27:03: eben, wo wir wirklich sagen, okay, es gibt Komfort und dieser Komfort ist nachhaltiger und er ist günstiger.

00:27:10: Und das ist halt etwas, was wir bieten wollen.

00:27:12: Und wie wir das umsetzen, ist halt, dass wir mal in der, sagen wir mal, in der Energieindustrie arbeiten, weil wir reden ja jetzt mal von Kühlung.

00:27:23: Aber in Sechis ist halt nur dieser thermische Load hin und her zu schieben und das dann halt zu optimieren.

00:27:30: Wir haben thermische Batterien und hier und da.

00:27:31: Und das heißt, da wollen wir uns ganz stark aus Experten positionieren, die das Ganze umdenken und die halt weniger wie traditionelle Klimanlagen sagen.

00:27:42: Unser Ziel ist nur Komfort, egal wie viel Wärme wir mit egal wie viel Energie nach draußen pushen müssen.

00:27:49: Unser Ziel ist nur Komfort.

00:27:50: Ich glaube, das ist das eine und das andere, wenn wir jetzt ein bisschen konkreter werden.

00:27:55: Weniger philosophisch ist, dass wir halt die Massenproduktion jetzt starten und im Dach und Benelux-Raum, wo wir gerade schon sehr aktiv sind, wirklich uns als starken Klimaanlagenhersteller positionieren können.

00:28:11: Und wir machen Hardware und Software.

00:28:13: Das heißt, wir bauen auch eine Software auf unsere Hardware.

00:28:17: Auch wir brauchen AI, die halt das Maximum aus unserer Hardware rausnehmen kann.

00:28:23: Gerade bei einem Vertikel wie Sustainability und GreenTech braucht es natürlich auch die gesellschaftliche Zukunftsperspektive und die Frage nach Impact.

00:28:32: Wir haben es im Laufe des Gesprächs schon mal gesagt.

00:28:35: Wir sehen es auch an den Zahlen.

00:28:37: Also gerade in den letzten zweieinhalb Jahren ist schon deutlich weniger Geld in Sustainability-Startups, die das als Teil ihres Geschäftsmodells haben investiert worden als in den drei, vier, halb Jahren davor.

00:28:49: Wir kriegen es alle mit, dass das Thema nicht mehr so stark auf der Agenda ist oder aktuell vielleicht nicht so stark, wie es schon mal der Fall war, Wolfgang und ich, die Frage, wie sie es tut, generell die Zukunft und die weitere Entwicklung.

00:29:04: Ja, der Blick in die Zukunft, ich bin der Optimist, weil ich glaube, wie bei vielen anderen Entwicklungen, wir haben es hier mit Wellen zu tun.

00:29:14: Jetzt haben wir mal eine Phase und da kann man jetzt viele Punkte aufzählen, die dazu geführt haben, dass wir im Moment mehr Gegenwind als Rückenwind haben.

00:29:22: Aber diese Entwicklung ist, glaube ich, ist verständlich, ist nicht aufzuhalten, ist, glaube ich, absolut ein Teil unserer gesellschaftlichen Aufgabe.

00:29:32: Ich glaube, Es wird zu einer Selbstverständlichkeit werden.

00:29:37: Ich glaube, dass es vielleicht manchmal ein Definitionsproblem ist.

00:29:40: Ich glaube, das ist etwas, was wir in den letzten zwei, drei Jahren gelernt haben.

00:29:46: Wir sind natürlich auch regulatorisch begleitet, was das Thema Nachhaltigkeit und Sustainability betrifft.

00:29:51: Auch hier gibt es Veränderungen.

00:29:53: Ich glaube, aber im Kern gibt es keinen Unternehmer, der nicht interessiert ist, sein Unternehmen nachhaltig langfristig zu entwickeln.

00:30:01: Und ich glaube, da geht in den Dänzen hin und daher bin ich absolut optimistisch.

00:30:06: Es wird immer wieder solche Strecken geben, wo man ... Aufgrund Geopolitik, anderen Themen natürlich auch vielleicht stärker rudern muss, aber es ist für uns absolut richtig und wichtig und wir merken es auch in vielen Gesprächen, es ist absolut Verständnis da, zu verstehen, was macht ein Unternehmen, was löse ich damit auch aus?

00:30:27: und auch die Frage, wie die nächste Generation zukünftig ihre Investitionen lenken wird, das ist für mich auch ablesbar.

00:30:35: Da wird diese Fragestellung, die wird nicht irgendwo, sondern die wir ganz am Beginn stehen.

00:30:41: Philipp, bist du auch so optimistisch?

00:30:43: Ja, ich bin absolut optimistisch, aber ich glaube, was sehr, sehr wichtig ist und das wurde auch schon vorhin angesprochen ist und jetzt gerade auch wieder sind ein Unternehmen und es gibt sehr viele... Impact fokussierte Leute, sage ich mal, was super ist.

00:31:00: Das ist wirklich genial und das war auch, glaube ich, immer mein Fokus.

00:31:04: Und wird es weiterhin bleiben, ob das jetzt ein finanzieller Impact ist, Nachhaltigkeitsimpakt oder allgemein sozialer Impact.

00:31:10: Deswegen heißen wir ja auch Social Cooling.

00:31:13: Aber was ich gelernt habe, ist, das ist nicht ein Unternehmensfokus.

00:31:18: Das ist das, was du bringen willst mit deinem Unternehmen.

00:31:22: auf längere Sicht.

00:31:24: Wenn du dich nur auf den Impact fokussierst, auf kurze Zeit, dann gehst du pleite.

00:31:29: Weil dafür ist halt der Markt nicht einfach.

00:31:32: Sonst wäre das halt kein Kapitalismus oder was auch immer.

00:31:36: Das ist, glaube ich, das Wichtigste.

00:31:38: Das heißt, Impact und deswegen finde ich zum Beispiel refirbt immer ein super Beispiel, weil Sie verkaufen nicht, kommt zu uns und wir sind so viel besser, nachhaltiger, wir sind netter oder was auch immer.

00:31:52: Sie sagen, wir verkaufen dir ein iPhone, was billiger ist.

00:31:55: Super, ich komme zu dir und Sie regeln, dass der Impact integriert ist in diesem iPhone.

00:32:00: Und das ist, glaube ich, eine Herangehensweise, die immer mehr Firmen aufkommen und Das ist wirklich was, was ändert.

00:32:09: Und wo man wieder zeigt, Komfort und Nachhaltigkeit gehen zusammen.

00:32:14: Und nicht, ich verkaufe dir entweder Komfort oder Nachhaltigkeit oder ich habe eins vergessen oder was auch immer.

00:32:19: Und das ist, glaube ich, da sehe ich einen sehr starken Trend dahin.

00:32:22: Und wenn man den schafft, dann, glaube ich, dass man den ganzen sehr positiv... Wie sagt man?

00:32:33: ... ein Gegenschauen kann, so ist es.

00:32:38: Wolfgang, was brauchen wir als Standort dafür, dass gerade GreenTax sich noch besser entwickeln kann?

00:32:44: Da gibt es eine lange Wunschliste.

00:32:46: Ich glaube, an der arbeiten wir auch alle gemeinsam.

00:32:48: Ich glaube, am Ende des Tages braucht es einerseits einmal, was wir gehört haben, Sicherheit, um auch Ideen, die sich schnell entwickeln können, voranzutreiben.

00:32:57: Ich glaube, das ist sehr wichtig.

00:32:59: Da gibt es vielleicht auch ... ja, gesellschaftsrechtliche Themen, die man hier verbessern kann.

00:33:04: Ich glaube, das Thema Mut ist wichtig auch, dass wir wahrscheinlich gesellschaftlich mehr Mut zum Scheitern auch integrieren, auch bei uns.

00:33:13: Also das heißt, wieder beginnen aufzustehen, neue Themen anzufassen.

00:33:18: Und ich glaube, eins der Punkte ist, dass man wirklich diese Themen vernetzt, weil wir haben Bubble gehört, wir haben das Thema gehört, der Definition.

00:33:29: Ich glaube es ist wichtig, dass alle an einem Tisch in eine Richtung arbeiten.

00:33:33: Das heißt also einerseits unternehmerisches Denken, auch gesellschaftlich.

00:33:37: politisch, dann glaube ich, wird es gut gehen.

00:33:43: Wichtig wäre auch, und das wäre mir auch persönlich ein anliegenden Kapitalmarkt auch hier mitzudenken, denn am Ende braucht jede Idee, braucht jede Entwicklung Kapital.

00:33:52: Wir haben über Wagenis, wir haben über Investoren gesprochen.

00:33:55: Da hätten wir glaube ich noch Raum für Entwicklung, um gerade für Wageniskapital hier wirklich Möglichkeiten zu schaffen.

00:34:03: ob das dann in Verbindung auch vielleicht mit spannenden Anreizen ist.

00:34:08: Wir haben ja ohnehin Themen wie Pensionsvorsorge und so weiter.

00:34:12: Das könnten ideale, wirklich gute, vielleicht Rahmenbedingungen sein.

00:34:16: Wunderbar.

00:34:17: Vielen Dank.

00:34:18: Dann würde ich gerne zum Abschluss noch ein bisschen eure persönlichen Perspektiven zu unterschiedlichen Themen noch abfragen.

00:34:25: Und so machen wir das im Rahmen unserer Scale-Speed-Round.

00:34:28: Das ist ein Word-Rab.

00:34:29: Das heißt, wie funktioniert das?

00:34:31: Ich werfe euch fünf Sätze hin, die ihr bitte vervollständigt.

00:34:36: Und wir gehen immer zuerst, Philipp, dann Wolfgang und gehen da jetzt quasi fünf Malerei um.

00:34:43: Und starten mit dem Satz, wenn ich morgen neu starten könnte, würde ich...

00:34:49: Das gleiche wieder machen.

00:34:52: Wenn ich morgen neu starten würde, würde ich mich bei einem Fintech bewerben.

00:35:01: Mein größter Aha-Moment war...

00:35:05: ...zu realisieren, was man an sich selbst hinbekommen kann, wenn man wirklich hundert Prozent gibt.

00:35:12: Mein größter Haarmoment war in einer Phase, in dem die Finanzwirtschaft sehr stark in Bedrängnis kam, auch hier zu adaptieren und zu lernen.

00:35:26: Das war mein größter Haarmoment.

00:35:30: Mein größter Erfolg und vielleicht auch was dabei etwas schiefgegangen ist, wenn es was gab?

00:35:36: Das Team so zusammenzustellen, wie wir jetzt sind und voll in die Operative zu gehen.

00:35:43: Mein größter Erfolg war auch Entscheidungen weiter verantwortlich teifen zu können, also quasi den Raum für Entscheidungen zu vergrößern.

00:35:56: Mein persönlicher Purpose ist?

00:35:59: Nachhaltigkeit und Komfort zu verbinden und das ohne Kompromisse und deswegen der Name Social Cooling.

00:36:09: Mein persönlicher Purpose ist, was Nachhaltiges weiterzugeben.

00:36:13: Und last but not least mein wichtigster Rat an Gründerinnen und Gründer ist,

00:36:19: dass den Begriff Risiko einmal genau die Definition zu lesen und zu verstehen, dass fünf Stunden pro Woche noch nicht in diese Definition reinfällt.

00:36:32: Mein Rat für Gründer ist immer Optimismus ist der beste Ratgeber.

00:36:38: Sehr schöner Schlusssatz.

00:36:39: Vielen Dank an euch beide für ein sehr, sehr spannendes Gespräch.

00:36:44: Vielen Dank an euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, fürs dabei sein in dieser Folge unseres Podcasts höher hinaus, der UL Scala Podcast.

00:36:54: Ich freue mich schon auf die nächste Folge und das nächste Vertikel.

00:36:57: Ich sage nochmal Danke fürs dabei sein.

00:37:00: Tschüss, Baba.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.