Zwischen Watt und Wandel – wie Start-ups die Energiewelt aufmischen

Shownotes

Die Energiebranche steht vor einem tiefgreifenden Umbau: Dekarbonisierung, Elektrifizierung und volatile Märkte erfordern neue technologische und wirtschaftliche Lösungen. Im Vertical Energy & Resources diskutiert Florian Haas mit Martin Graf, Vorstand der Energie Steiermark, Jürgen Mayerhofer, CEO von enspired, und Lukas Renz, Co-Founder und CEO von HydroSolid, wie ein zukunftsfähiges Energiesystem gestaltet werden kann.

Energie Steiermark bringt die Perspektive eines großen Energieversorgers ein und zeigt, warum Netze, Speicher, Flexibilität und Investitionen in erneuerbare Erzeugung gemeinsam gedacht werden müssen. enspired demonstriert, wie KI-basierte Handelsplattformen Batteriespeicher, Industrieanlagen und andere Flexibilitäten automatisiert am Strommarkt einsetzen und damit erneuerbare Energien wirtschaftlich integrieren. HydroSolid fokussiert sich auf Wasserstoff als Langzeitspeicher und Bindeglied zwischen Strom, Industrie und Wärme – insbesondere für Anwendungen, bei denen Elektrifizierung allein nicht ausreicht.

Im Gespräch geht es um Marktmechaniken, regulatorische Rahmenbedingungen, Skalierung in einem hochregulierten Umfeld und die wirtschaftlichen Realitäten der Energiewende. Die Gäste teilen ihre Learnings zu Partnerschaften, Investitionszyklen und Innovation – und zeigen, warum Flexibilität und Speicher zentrale Hebel für ein stabiles, leistbares und nachhaltiges Energiesystem sind.

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge unseres Podcasts, höher hinaus der EY Scalar Podcast.

00:00:12: Heute geht es um das Vertical Energy und Resources und um die Frage, wie gelingt das jungen Unternehmen, die Energiewende mit innovativen Handels- und Speicherlösungen voranzutreiben und welche Rolle spielen dabei etablierte Player wie die Energiesteiermark?

00:00:28: Unsere Gäste, die ich ganz, ganz herzlich bei mir im Talk heute begrüßen darf, Martin Graf, Vorstand der Energie Steiermark, einem der größten Energieversorger Österreichs, es schüre Mitglied beim Scalop-Award, Vordenker und Vorreiter in der Energiebranche, bringt jahrzehntelange Erfahrung mit und zeigt mit der Energie Steiermark bis Start-ups gemeinsam mit Corporates an der Energieversorgung von morgen arbeiten.

00:00:51: Herzlich willkommen!

00:00:53: Jürgen Meyerhofer, CEO von Inspired, unseren amtierenden Scale-Up des Jahres in diesem Vertical.

00:00:59: Kurz in meinen Worten, was ihr macht.

00:01:01: Ich frage dich dann auch noch persönlich, dass du es in deinen Worten ausführen kannst.

00:01:06: Inspired bietet eine AI-basierte Handelsplattform für Stromflexibilitäten und sorgte für das Batterienindustrieanlagen und Co.

00:01:14: in Echtzeit optimal vermarktet werden, mittlerweile international und europaweit.

00:01:20: Und Lukas Renz, Co-Founder und CEO von Hydrosolid, unserem Rising Star in diesem Vertical.

00:01:27: Auch hier wieder, was macht sie in meinen Worten?

00:01:29: Ihr habt eine revolutionäre Speicherlösung für Wasserstoff entwickelt, die auf feststoffbasierter Technologie beruht, sicher, kompakt und vizient.

00:01:39: Schön, dass ihr alle da seid.

00:01:40: Ich freue mich auf den Talk.

00:01:47: Und ich möchte gerne mit einer Frage an dich, Martin, beginnen.

00:01:51: Du kennst den Energiemarkt aus der Ihnen Perspektive wie kaum jemand anderer.

00:01:56: Was können aus deiner Sicht Start-ups heute bewegen, was vor zehn Jahren noch undenkbar war?

00:02:03: Also, das ist ja eine der spannendsten Fragen, die wir uns in der Energiewirtschaft stehen.

00:02:09: Du hast vorher schon gesagt, ich bin schon länger in diesem Geschäft, dreißig Jahre in der Energiewirtschaft.

00:02:16: Da hat sich jetzt gerade in den letzten paar Jahren extrem was verändert.

00:02:19: Das sind im Wesentlichen drei Aspekte, die da jetzt ganz massiv zu einem Wandel, zu einer Transformation beitragen.

00:02:27: Erstens, wenn man einen gesellschaftlichen, völlig anderen Aspekt und Fokus auf Energiewirtschaft, auf die Energieversorgung, auf erneuerbare Energien kriegt.

00:02:38: Fridays for Future, Greta Thunberg etc.

00:02:41: haben da einen massiven gesellschaftspolitischen Wandel, andere Sichtweise auf dieses Thema geregt.

00:02:48: Das Zweite ist, wir haben auf einmal Technologien, die man in der Vergangenheit ja noch nie so im Einsatz hatten.

00:02:54: Wir haben ein zentrales System der Energieversorgung gehabt, haben jetzt auf einmal ein dezentrales mit vielen kleinen Speichern, mit vielen Bevoranlagen.

00:03:02: mit Elektroautos, also mit rollenden Speichern, und gegen bei der Wärmeversorgung auch stärker in die Elektrifizierung einen Wärmepumpen und andere Lösungen entdecken.

00:03:14: Und der dritte Aspekt und derzeit aus meiner Sicht zwar ein Kurzfristiger, der uns aber derzeit am meisten dort beschäftigt, sind natürlich noch die Preisentwicklungen durch den Ukraine-Grieg ausgelöst und die Folgewirkungen, die dann entsprechend die Preise entsprechend hochgebracht haben, die Diskussionen bei der Inflation ausgelöst haben etc.

00:03:35: Und diese drei Punkte, die verändern gerade die Energiewirtschaft fundamental.

00:03:40: Es kommen viele neue Unternehmen am Markt, wir haben zwar dort weiter, sehr cool und finde ja gut, dass sie solche Unternehmen, solche Startups, Scaleups, genau mit dem Thema beschäftigen, wie wir in Summe Energiewirtschaft gründer machen können, leistbar halten können.

00:03:58: Am Ende des Tages war Versorgungssicherheit gewährleisten können, weil das ist wichtig für unsere Industrie, aber auch für die Haushalte.

00:04:04: Also ich finde es sehr, sehr spannend und der Beitrag des Start-ups ist heute noch nie so groß gewesen wie in der Vergangenheit und gemeinsam werden wir die Energie Zukunft auch gut gestalten können.

00:04:16: Du hast es, ich habe gerade gesagt, es kommen viele neue Player und und Start-ups auf den Markt, viele Bewegungen, auch viele neue Innovationen.

00:04:24: Was braucht es aus deiner Sicht, damit diese Innovationen auch wirklich im System ankommen, jetzt von der Idee zum Rollout?

00:04:32: Es sind aus meiner Sicht zwei Aspekte.

00:04:34: Das eine, das braucht den rechtlichen Rahmen, damit wir das auch umsetzen können und dürfen.

00:04:40: Oftmals scheitern wir an diesen Dingen, weil die Gesetzgebung gar nicht so schnell reagieren kann, wie die Start-ups und Scale-ups die Technologien auf den Markt bringen, in innovative Projekte hineingehen oder neue Geschäftsmodelle machen.

00:04:53: und gleichzeitig aber das Regelwerk, das Framework, aus der Vergangenheit stand.

00:04:57: Da haben wir sicherlich, sagen wir mal, einen Hemmschuh, der uns da die Möglichkeiten dann nimmt, noch schneller zu werden.

00:05:06: Ja, und das Zweite ist natürlich, unsere Unternehmen ist über hundert Jahre alt.

00:05:11: Also genau so entwickelt sie natürlich auch eine Kultur über hundert Jahre.

00:05:17: Und da gibt es jetzt einen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die es natürlich... Veränderung massive Bedrohung.

00:05:24: Das ist für uns natürlich als Unternehmensleitung dann ganz wichtig, da die Leute erstens die Ängste vor diesen Technologien zu nehmen, Ängste vor der Veränderung zu nehmen, damit am Ende des Tages die besten Lösungen auf den Markt bringen.

00:05:37: Unser Ziel muss sein, die Kunden so billig wie möglich, so gut wie möglich, so erneuerbar wie möglich und so zuverlässig wie möglich versorgen zu können.

00:05:46: Das muss unser Anspruch sein.

00:05:47: und dann das an dem arbeiten wir.

00:05:50: Und an dem arbeiten wir nicht alleine an dem Stil in Kämmerlein, sondern mit vielen gemeinsamen Unternehmungen, mit Startups, mit denen wir kooperieren, mit neuen Geschäftsmodellen, die wir ausprobieren und die wir auch manchmal scheitern lassen müssen, sehen.

00:06:03: Ich glaube, das ist schon ganz wichtig.

00:06:05: Das ist eine Kulturfrage, die in der Energiewirtschaft überhaupt noch nie der vorhanden war.

00:06:10: Scheitern heißt ja Stromausfall, Bleikart, Versorgungsprobleme.

00:06:15: Bei uns war immer alles auf N-Ein-Sicherheit ausgelegt.

00:06:18: Also fällt ein System aus, muss das andere herhalten.

00:06:21: Das werden wir bei neuen Dingen anders leben müssen und das ist auch für unsere Kultur im Unternehmen, für unseren Konzern mit über zwei tausend Zwarhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halt auch die größte Herausforderung in der Transformation auch nach innen.

00:06:36: Jürgen, eine Innovation, die am Markt angekommen ist, ist das, was ihr macht.

00:06:41: Magst du bitte in deinen Worten nochmal kurz unseren Zuhörerinnen und Zuhörern erklären, was Inspired macht und warum das für ein modernes Energiesystem wichtig ist?

00:06:52: Genau, ich glaube, du hast unser Pitch nicht erst einmal gehört.

00:06:55: Du hast das schon sehr gut zusammengefasst.

00:06:56: Danke.

00:06:58: Also unsere Idee eigentlich vor Gründung, das war uns um das Thema Flexibilität generell zu kümmern.

00:07:05: Also mehr Erneuerbare im System, mehr Volatilität, dass der Martin sagt, hat die zentrale Erzeugung.

00:07:11: Das ist für mich jetzt noch keine dreißig Jahre, aber fast fünfundzwanzig Jahre in der Wirtschaft, das ist klar.

00:07:17: Da braucht es eine andere Reaktionsgeschwindigkeit als bisher.

00:07:23: Und das Thema Flexibilität, du hast für uns einfach einen Weg mehr Erneuerbare zu erlauben.

00:07:29: Also die erfolgreiche Integration von Vorhersage, Abweichungen etc.

00:07:36: Und da spielt es initial gar nicht so eine Rolle, welche Anlagenart das ist.

00:07:41: Wir haben gestartet mit Pumpspeichern, thermischen Kraftwerken sowie BHKWs, verbrauchsäutige Flexibilitäten.

00:07:49: Wir haben sogar mit Energiesteinmarkten, glaube ich, schon vor drei Jahren an oder dreieinhalb Jahren an dem intelligenten Laden von E-Autos mit der Flotte von der Energiesteiermark gemeinsam gearbeitet.

00:08:01: Also Flexibilität hat viel Ausprägungen.

00:08:03: Wo wir jetzt stehen ist das Thema Batteriespeicher.

00:08:07: Also wir optimieren schon alle Arten von Flexibilitäten.

00:08:10: Also seit drei Jahren haben wir uns darauf spezialisiert.

00:08:12: Das heißt, was machen wir?

00:08:14: Ein Anlagenbetreiber gibt uns deren Batteriespeicher.

00:08:17: Das kann sein, ein Fünfhundertkw bis größte Anlage live im Betriebs in Hundertdrei MW, zweihundertdreißig MWH.

00:08:24: So als Referenz zu Hause haben wir vier KW-Leistungen und jetzt ein hunderttausend KW.

00:08:29: Das sind schon große Dinge.

00:08:33: Und wir monetarisieren die.

00:08:34: Also unser Beitrag ist mit unserer Technologie, wir machen aus der Flexibilität Geld.

00:08:39: Und das Schöne ist, dass Geld verdienen, in dem Fall... super korreliert ist mit erneuerbare integrieren, Emissionen einsparen, fossile Kraftwerke aus der mittlerweile jeder was der Merit Order ist, seit der Pandemie aus der Merit Order drängen etc.

00:08:56: Also das ist jetzt in sich gar kein Widerspruch und da sind wir mittlerweile der größte Player in Continental Europa.

00:09:04: und die Besonderheit vielleicht noch ist es alles automatisiert was wir machen.

00:09:08: das ist was der Martin angesprochen hat.

00:09:09: also man kann Dinge auf verschiedene Arten lösen.

00:09:13: Unser Zugang war verbindet dich mit der Batterie, verbindet dich mit dem Netz, mit den Handelsmärkten und dazwischen ist alles automatisiert.

00:09:23: Also bei uns gibt es keinen klassischen Händler, der vor Bildschimmen sitzt etc.

00:09:28: Und das kaliert sehr, sehr gut im Vergleich zu, wie es traditionelles Unternehmen angehen würde.

00:09:35: Apropos skaliert, ihr habt zuletzt mit Inspired OS Series B um weitere fünfzehn Millionen Euro erweitert auf insgesamt über vierzig Millionen Euro.

00:09:45: Herzlichen Glückwunsch dazu.

00:09:47: Was hat die Investorinnen und Investoren überzeugt?

00:09:52: Also ich glaube, das eine ist das Thema, das sehr relevant ist.

00:09:55: Also Energiewende, wir haben wirklich einen Haufen KI im Einsatz.

00:09:59: Also nicht der reine Marketing.

00:10:02: KI steht ja mittlerweile überall drauf.

00:10:05: Und wir haben das Kalierung bewiesen.

00:10:08: Wir haben das Portfolio vor sieben Facht im letzten Jahr und sind jetzt aktiv in Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande, Frankreich, Griechenland, Polen demnächst, Spanien demnächst, Japan ab Dezember.

00:10:24: Also ich glaube, wir sind einfach als Unternehmen in dem Zustand jetzt, wo wir uns nicht nur ein Start-up bezeichnen würden, sondern wir haben es einfach bewiesen.

00:10:32: jetzt geht es darum.

00:10:33: Wie riskuliere ich das Thema sehr effizient?

00:10:36: Und das geht sehr schnell.

00:10:37: Also wenn du dir denkst, das wird jetzt die eine Komma drei Gigawatt von am Batteriespeichern managen, die alle spätestens mit den nächsten Jahres in Betrieb sind, dann sind wir größer, als was mancher große Energiekonzern als Ziel für zweizig-dreißig vorgenommen hat.

00:10:54: Also das schwirrt sehr oft der Gigawatt herum.

00:10:57: Mit den Spire-Zimmer aktuell stand jetzt auf eine Komma drei Gigawatt also.

00:11:02: Ich denke, es gibt sehr viel Beweis, dass das, was wir machen, funktioniert und dass es genug Nachfolge dafür gibt.

00:11:10: Lukas, kommen wir zu Hydrosolid.

00:11:13: Ihr seid der Rising Star in der Kategorie.

00:11:16: Der Jürgen hat jetzt gerade schon über Speicher gesprochen.

00:11:19: Speicher stehen bei euch auch im Mittelpunkt, nämlich vor allem für das Thema Wasserstoff.

00:11:23: Erzähl uns bitte mal kurz, was macht ihr und warum sind Speicher eigentlich so ein zentrales Puzzleteil in der Energiewende?

00:11:34: Ja Flo, danke für die Einladung.

00:11:36: Danke auch an Martin und Jürgen, voll spannende Einblicke.

00:11:39: Weil man so das in dieser Runde betrachtet, ist der Martin ja der Anwender, der Jürgen die Software und die für die Hardware verantwortlich, zumindest den anderen Bereich.

00:11:49: Ich sehe halt ganz stark das Thema Speicherung von Energie, genauso wie vorher schon immer wieder erwähnt, auch aus der Perspektive.

00:11:58: Wir haben schon vor einigen Jahren gehört, es gibt drei Wellen.

00:12:01: Diese erste Welle, wo dieser ganz starke Ausbau der neu bauenden Energie, der natürlich günstiger geworden ist, durch den Preisverfall in erster Linie, der Konumiso-Scale, chinesischer Anbieter, haben wir einfach den Preis massiv drücken können.

00:12:15: und natürlich haben wir ausgebaut, ausgebaut, ausgebaut.

00:12:20: Leider wie so oft in der EU ist das Ziel leider nicht immer mit dem Weg, korreliert das nicht immer ganz.

00:12:26: Und dann hat sich keiner überlegt, naja, wie gehen wir denn eigentlich weiter?

00:12:31: Die Herausforderung, die nächste, die was jetzt kommen ist, dasselbe mit Kurzfristspeicherung Batterie, Batterie in dem Sinne, wie genau können wir diese Energie, die wir jetzt alle mit unseren aneubaren und aneubare Energie, ist ja relativ volatil, wie wir wissen, wie können wir das dann effektiv, sagen wir mal, so handhaben, dass man keine tolle Anlagen abschalten müssen, sondern dass man es auch zwischen gespeichert kriegen.

00:12:57: und deswegen war diese Aufschwung der Batterie-Technologie sehr wesentlich.

00:13:02: Und wenn man es jetzt aus der Perspektive langfristspeicherung betrachtet, und da rede jetzt damit nur von Energiespeicherung, wo Wasserstoff ein Thema ist, da ist eigentlich Diese langfristige Speicherung mit Wasserstoff spannende Sache, wenn man sagen kann, man schiebt halt dann, sobald die Batterie voll ist, den Wasserstoff, also die Energie in die Elektrolyse und zeigt daraus mit Wasserstoff und kann den Wasserstoff auch über sehr lange Zeiträume speichern.

00:13:27: Das ist sozusagen dieses Grundkonzept, was Energiespeicherung betrifft.

00:13:32: Warum ist aber Wasserstoff noch interessant?

00:13:34: Wir leben sehr jeden Tag immer wieder, wir haben auch die Herausforderung der Wärmewende, also man kann den Wasserstoff auch verfeuern, ist eine Möglichkeit.

00:13:44: Man kann ihn theoretisch in Verbrennungsmotoren verbrennen, wie ein Erdgas, de facto ist auch eine Möglichkeit.

00:13:51: Man kann aber auch genauso als Prozessgas verwenden, wie jetzt in der heutigen Zeit eigentlich die meiste Anwendung.

00:13:59: aktuell findet.

00:13:59: Also da wird man hauptsächlich von der Amoniakproduktion, wo es darum geht, Wasserstoff für das Basic Precursor für Amoniak und wiederum das Vorstufe zur Düngermittelerzeugung zu verwenden.

00:14:13: Und ja, wenn man sich anschaut, die Statistiken, wie viel Leben könnte der Planet Erbe ohne Düngermittel Erzeugen, beziehungsweise wie viel Lebensmittel könnte er erzeugen für das Leben?

00:14:25: und da werden wir rechnerisch irgendwo so bei vier Milliarden Menschen.

00:14:28: Also man sieht, das hat schon eine gewisse Notwendigkeit.

00:14:33: Und für viele dieser Anwendungsbereiche braucht man einfach auch eine gewisse Art von Wasserstoffspeicherung.

00:14:40: Und die Wasserstoffspeicherung passiert in der heutigen Zeit in neunundneunzig Prozent der Fällen unter Hochdruck.

00:14:47: Der hohe Druck ist heute effektiv ein Thema, wo wir sagen, das macht es extrem kompliziert und teuer.

00:14:55: Weil man somit so eine Anlage gearbeitet hat, wo man teilweise bis auf neunhunderttausend Paar, je nachdem wo ich anbinde und man dann mitnimmt, verdichtet, dann wird das gesamte System relativ komplex und schwer auch in die Breite zu bringen.

00:15:09: Und ja, wir haben dann eigentlich vor einigen Jahren einmal mit der Hydro Solid gestartet.

00:15:14: Das sind angetreten, ursprünglich eigentlich in unserem Team, über über zwanzig Jahre Erfahrung in der Energiewirtschaft, was den Bau von großen Beforeparks, Windkraftanlagen, Biogasanlagen, überhaupt sichlichen Drittstaaten angeht.

00:15:29: Und das war eigentlich zu der Start, wo man dann damals schon gesehen hatte.

00:15:34: Wie tun wir, wenn wir eigentlich kein Netz haben, kein Netzzugang haben?

00:15:37: Oder wenn es Netzzaun bricht und einfach eine sehr schlechte Qualität hat?

00:15:41: Oder wenn ich Wasserstoff transportieren muss über längere Distanzen, wo ich eben keine Pipeline bauen kann?

00:15:48: Das ist nämlich auch nicht immer so einfach.

00:15:50: Wasserstoff ist doch viel zu leichter als Luft, relativ volatil und flüchtig.

00:15:54: Und da macht es halt schon eine gewisse Herausforderung.

00:15:57: Da bringt sich schon mal eine gewisse Herausforderung.

00:16:00: Wir haben dann eigentlich das Nanopolymer entwickelt, das Wasserstoff aufsagt via ein Schwamm.

00:16:06: Wir haben da Energiedichte, die höher ist als bei flüssigen Wasserstoff.

00:16:10: Da muss ich sagen, das ist eigentlich für uns schon ... Zeichen, wo ich sage, mit dem sehen wir ein enormes Potenzial auch die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu vereinfachen, zu günstiger darzustellen bzw.

00:16:25: auch das gesamte System in einem weiteren und einem größeren Anwendungsbereich zu bringen.

00:16:30: Und für das sind wir mit der Hybrosolid angetreten.

00:16:32: und ja, wir glauben einfach ganz stark daran, dass wir diese Energie und diese Verbindung aus den unterschiedlichen Energiespeichern sehen muss.

00:16:42: und diese Art der sichersten Speicherung bei Niedertuppt-Bereichen ist eigentlich für uns die Zukunft, um wirklich viele Anwendungsbereiche auch zu ermöglichen.

00:16:52: Das ist eh schon ein gutes Stichwort.

00:16:53: Ich würde dann gerne noch mit euch tiefer einsteigen in das Thema, wie kommt man vom Prototyp in die Anwendung zur marktfähigen Lösung.

00:17:01: Ich möchte aber gerne mit einer Frage noch kurz beim Markt bleiben und bei den Entwicklungen und Innovationen.

00:17:07: Ihr habt im Vorgespräch gesagt, die schlimmste oder gemeinste Frage, die ich euch stellen könnte, warum man diesen ganzen Renewables wahnsinn und so überhaupt noch braucht, weil man könnte auch einfach hier Kohle plus Atom geht ja auch.

00:17:20: Die Frage stelle ich euch jetzt gerne, Jürgen.

00:17:25: So, jetzt bist du in meinem Beliebtheit Ranking bläder abgerutscht.

00:17:29: Schade.

00:17:33: Also da müssen wir jetzt ganz weit ausholen.

00:17:35: Floh bis hin zu Klimawandel, Fluten, Feuer, Krankheiten und Co.

00:17:44: Also ich glaube über die Frage sieht man längst hinaus.

00:17:46: Also die kannst du mit jedem Nachbarn von dir diskutieren.

00:17:49: Jeder hat verstanden, wie wichtig dezentrale Befeuerzeugung ist.

00:17:54: Leider ist teilweise falsche Interesse, nämlich für die Eigenoptimierung, um seinen eigenen Haushalt kostenkünstiger zu betreiben, was dem Martin irgendwann Stress macht, wenn alle so agieren, als Versorger.

00:18:07: Also ich glaube, über Game-Punkzien, wenn er raus, also du siehst, also arbeiten hier alle an der Speicherung von grüner Energie.

00:18:15: Es geht um, wie ich schaffe, ein System des Vierundzwanzig Sieben.

00:18:18: Grün funktioniert für unsere Kinder, Enkelkinder, alle Nachfahren.

00:18:24: Also wir haben uns tatsächlicherweise Flo zu deiner Enttäuschung nie überlegt, wie wir Kohlekraftwerke besser optimieren können.

00:18:32: Ja, also das wird man in unserer Welt als dezente Purpose-Verfehlung titulieren.

00:18:41: Aber vielleicht haben die anderen zwischen Gedanken drüber gemacht.

00:18:45: Du, Flo, wie war die Frage nochmal?

00:18:55: Ich bin da fast ein bisschen rationaler wie der Jürgen, der hat jetzt eine Emotion angesprochen.

00:19:02: In der Energiestärmer wollen wir Grundlage schaffen, wie in unserem Bundesland die Industrie und die Bevölkerung gut versorgt werden und, wenn die Industrie versorgt wird, da entsprechende Arbeitsplätze bestehen bleiben.

00:19:16: Und dafür ist große Wertschöpfung weiterhin im Industriebereich notwendig.

00:19:21: Und diese Industrie, und wir haben gerade gestern am Masterplan Grüne Energie, zwei Punkt Null vorgestellt, bekennt sich zu dieser Transformation.

00:19:30: Nämlich nicht aus ideologischen oder anderen höheren Gründen, sondern schlichtweg aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit.

00:19:38: Und wann wir schon anschauen, wieviel erneuerbare China im ersten Halbjahr in Betrieb genommen hat.

00:19:44: Im ersten halben Jahr hat China so viel Befeuern in Betrieb genommen wie Deutschland in den letzten fünf oder zwanzig Jahren.

00:19:52: Dann wissen wir, dass wir es mit der Wettbewerbsfähigkeit zu tun kriegen, wenn wir nicht transformieren.

00:19:58: Und dann bin ich auf einmal nicht mehr auf der Emotion, sondern völlig rational.

00:20:02: Und jetzt geht es auch einfach darum, dass wir Arbeitsplätze uns aufhalten, dass wir entsprechend Arbeitsplätze weiter absichern, dass wir Wertschöpfung in dem Land haben und dass es am Schluss auch einen guten Wohlstand in diesem Land gibt.

00:20:16: Und das ist eigentlich dann die Triebfehler, die wir als Versorger dann haben.

00:20:20: Die Grundlage, die Infrastruktur zu schaffen, dass die Industrie wettbewerbsfähig sein kann und entsprechend ihre Produkte am globalen Markt unterbringt.

00:20:30: Und deshalb das ganz einfach.

00:20:32: Mir ist lieber, wir kaufen an grünen Stahl von der österreichischen Fürst, wie wir kaufen grünen Stahl in Zukunft von chinesischen Herstellern und Lieferanten.

00:20:44: Und warum haben wir das wollen?

00:20:46: Dass wir das Jahrheitsplätze anzuhalten, dass wir über gleichzeitig die Gewettbewerbsfähig sind, dann ist die Grundlage dafür, die Decarbonisierung unserer Prozesse in der Industrie, aber auch bei der Energieversorgung und das muss unsere Aufgabe sein und somit verbinde mit dem Jürgen das gleiche Ziel.

00:21:03: Er spricht auf die Emotionen und ich auf der Ratio, aber beides braucht man, dass wir am Ende des Tages die Rückkunftsfit des Energiesystems haben, damit wir gut und unsere Kinder auch gut leben können.

00:21:14: Lukas, wo bist du zwischen Emotionen und Ratio bei der Frage?

00:21:18: Ich bin ein bisschen daheim, aber für mich gibt es einfach keine andere Lösung.

00:21:24: Ich bin eigentlich stark der Meinung, dass wir für nächste Generationen das auf unseren Planeten einerseits erhalten sollten und andererseits aber auch unsere Wirtschaft am Leben halten sollten.

00:21:33: Also ich bin da auch zwischen Martin und Jürgen, weil ich immer denke, der Martin redet von Dezentralisierung auch ganz stark, Energie dezentral erzeugen zu können, dass wir die bei uns zuhause haben.

00:21:46: was ja auch energiepolitisch und auch sicherheitspolitisch ein extrem wichtigen Faktor ist, vor allem in der heutigen Zeit, wo man ja permanent noch mehr in der Zeitung von irgendwie von Kriegsdiskussionen und so liest.

00:21:59: Da ist halt einfach Energie der Dreh- und Angebung.

00:22:01: und dort, wo Energie, sagen wir mal, eine Beständigkeit und eine günstige und günstige erzeugt und auch angeboten werden kann, dort wird die Industrie und der Wohlstand erwachsen.

00:22:12: Das war immer schon so in der Vergangenheit.

00:22:14: Und ich glaube, von daher reden wir halt dann auch von diesem Thema, wo will ich meine Tochter in den zwanzig Jahren mal sehen oder in den dreißig Jahren?

00:22:21: Und jetzt hat vor zwei Wochen China ja wieder diesen fünf-Jahres-Strategieplan kundgetan mit den zehn Zukunftstechnologien, wo die dann vorher rein investieren.

00:22:31: Und da steht halt auch Wasserstoff ganz stark ganz weit oben, genauso wie Ammoniac oder Biomethane oder KI oder Sechs-G und was Gott was die Ostern nun machen.

00:22:42: Und das, was halt dann schon ein bisschen erschreckend ist, ist, die Ziehen halt dann auch wirklich durch.

00:22:46: Also das sind keine Liebenbekenntnisse, sondern die Ziehen durch.

00:22:49: Und wenn wir geflutet werden, dann mit Produkten und mit Themen.

00:22:53: Und deswegen finde ich das schön, was Jürgen und Martin sagen.

00:22:56: Und ich kann das eigentlich nur unterstreichen.

00:22:59: Wenn man wollen, dass so Europa gibt, dass Innovationskraft beweist für zukünftige Generationen, dann stört sich eigentlich gar keine andere Frage.

00:23:07: Und dann kann man auch nicht tepper diskutieren in der EU, ob man Kernkraft als Grün tituliert, wo ja zum Glück Österreich-OF vom Gerichtshof da schon gegangen ist, dass man da versucht, ein bisschen ein halb zu bieten.

00:23:21: Ich meine, ich verstehe schon, dass es Grün ist, weil ja effektiv während des Prozesses gar Emotion de facto austritt, aber man muss halt dann auch langfristig denken.

00:23:28: Und der Atomüll ist jetzt, glaube ich, auch nicht unbedingt das, was wir uns erwarten sollten.

00:23:34: Vielleicht war die Frage gar nicht so schlecht, wie wir eigentlich gedacht haben, weil ich glaube, warum die Emotionen ansprich ist, weil es natürlich in der Transformation nicht unbedingt günstiger wird.

00:23:45: Und ich glaube, das war so ein bisschen, an dem die Energien, die emotional gescheitert ist, dass sehr viele Unwissende vor Jahren und auch ganz große Unternehmen, die es besser wissen sollten, den Erneuerbahnstrom als gratis verkauft haben.

00:24:02: weil sie einfach nur die Gestehungskosten eingerechnet haben von Wind, PV oder kleiner Wasserkraft etc.

00:24:09: und was einfach niemand mit gedacht hat und dafür gibt es aber eigentlich zehn Jahre Netzausbaupläne und Co.

00:24:13: Da gibt es so ein Riesenframework rundherum ist, dass es dann zu einer anderen Situation im Netz führt, nämlich oh mein Gott, wir fördern in Österreich PV-Ausbau und ein Lister von Netzbetreibern in Social Media.

00:24:28: Wir haben zu viel Strom zum Mittag, was ist da los?

00:24:30: Das muss man sagen, super, auf der Gefühl, oder?

00:24:32: Ich habe das BVR gefördert und vier Jahre später beschwert sich, dass du viel Strom zum Mittag hast.

00:24:37: Also, könnte man vom Energiewirtschaftler warten, dass das vorher so war.

00:24:43: Gleiches haben wir bei E-Autos gemacht.

00:24:45: Wir machen das über, ich glaube, uns fehlt der Langfristplan.

00:24:48: Und da sind halt sehr viele Geschichten verkauft worden an die Bevölkerung.

00:24:52: Und wenn du jetzt in der Industrieunternehmen fragst, sagen die, na ja, das war, das war das schon alles besser mit dem Strompreis.

00:24:59: Da war ich mir nicht so viel Sorgen gemacht, da habe ich ein, zwei Mal im Jahr ausgeschrieben, hab den Billix-Nahmbieter genommen.

00:25:05: Und auf einmal muss ich überlegen, auf einmal hast du in der Energiewende, ja, auf einmal überlegt doch jeder, seit der Energiekrise eigentlich, PV, Batteriespeicher, E-Autos, ja, nah, wie passt das zusammen?

00:25:16: Also auf einmal bist du Teil der Komplexität, und das war das in den Einzelnen.

00:25:20: Korrigibel Martin.

00:25:21: Aus der Ausschreibung gewinnen wir es mit dem billigsten Tarif.

00:25:25: Das war Energiewirtschaft vor der Energiekrise.

00:25:29: Und ich glaube, das macht schon sehr emotional das Thema, dass die Leute sagen, jetzt habt ihr mal jahrelang verkauft, Befahr, Wind und alles wird billig.

00:25:36: Und wenn ich mir jetzt dann schaue, warum zwei jetzt auf einmal fünfzehn sind, warum zwei mehr, warum zwei nicht nur zwei.

00:25:42: Also ich glaube, das Thema haben wir schon.

00:25:45: Und das versteht der Martin oder die Leute aus der Energiewirtschaft natürlich, die sagen, wenn ich das mittel- und langfristig sehe, leuten, dann ist das gut.

00:25:53: Aber die reinen Kunden verstehen uns für die Leute nicht immer.

00:25:58: Und wir sind halt kein China.

00:25:59: Also, wo jemand von ganz oben sagt, machen bitte, und sie sind Milliarden euros, sondern wir müssen uns schon gegenseitig ins gleiche Boot setzen und verstehen.

00:26:12: Also ich glaube, es ist immer ganz wichtig, dass wir sagen, wir wollen ja auch nicht China sein, weil wir haben da andere Kulturen, andere demokratisches Verständnis auch natürlich.

00:26:24: Die Energiewirtschaft hat immer darauf hingewiesen, dass das passieren wird.

00:26:28: Das haben halt manche auch nicht hören wollen.

00:26:30: und jetzt haben wir halt, wenn ich sage, den Salat.

00:26:33: Aber natürlich haben wir unterschiedliche Interessen.

00:26:38: Wir sind jetzt gerade konfrontiert worden, die letzten Tage da in der Sterne mit der Forderung die Netztarife durch die Wirtschaftskammer gefordert.

00:26:45: Die Netztarife sind viel zu hoch.

00:26:48: Gleichzeitig kann ich mindestens tausende andere Anfragen geben, wo drinnen steht, wir investieren zu langsam.

00:26:56: Also, ich kann mal aussuchen, derzeit, für wen ich da der Brügelknabe bin.

00:27:03: Faktum ist aber, wir haben Herr Herr, fünfhundert Millionen Euro investiert.

00:27:07: Und das ist nicht mal ein Zukunftsbild, sondern die Euro sind aus diesem Haus ausgeflossen in Netze, in Windparks, in PV, in Speicher, in Decarbonisierung, von Wärme an.

00:27:17: Das heißt, wir investieren da massiv und diese Investitionen, und das wird man leider oft zu kurz dargestellt.

00:27:23: Die Investitionen führen natürlich auch dazu, dass man sagt, na wie können wir diese Investitionen wieder zurückverdienen.

00:27:30: Und dann wird nur die Entwicklung dieses einen Preises sehr angeschaut.

00:27:34: Zum Beispiel Netztarife.

00:27:35: Im Übrigen real gesehen also unter Berücksichtigung der Inflation, vierzehn Prozent billiger wie im Jahr zweitausend.

00:27:42: Aber der Punkt ist ja anderer.

00:27:43: Wir wollen ja dekarbonisieren.

00:27:46: Wir ersetzen fossile Energie.

00:27:48: Wir ersetzen Importe.

00:27:50: Wir ersetzen internationale Abhängigkeit von Preisvolatilitäten.

00:27:55: Und wir kriegen ein Standort Sicherheit, eine Resilienz.

00:27:59: und der Eigenständigkeit.

00:28:00: Und ich glaube, das wird aber uns wenig diskutiert, was nämlich auf der haben Seite von den ganzen Investitionen ist.

00:28:07: Und diese Vorteile und auch diese Chancen, die sie daraus ergeben, die müssen wir in die Bevölkerung bringen, die müssen wir in die Unternehmen bringen.

00:28:14: Das ist das, wofür wir tagtäglich, glaube ich, in dieser Runde alle Piere gemeinsam reden, weil wir wollen ja ans bessere Umwelt haben, Unabhängigkeit haben und eine sichere, zuverlässige Versorgung.

00:28:26: Und das muss unser Ziel sein.

00:28:29: Frage war doch ganz gut, oder?

00:28:33: Pass auf mit die Fragen, sonst wieder Energiewirtschafts-Podcast.

00:28:37: Das macht überhaupt nichts.

00:28:38: Wir können jede Richtung abbiegen.

00:28:40: Ich würde jetzt gerne in die Richtung vom Prototyp zur marktfähigen Lösung abbiegen und bei dir wieder einhaken, Lukas, das vorher schon ein bisschen erklärt, wie der Wasserstoffspeicher bei euch funktioniert und wie er sich auch vielleicht unterscheidet.

00:28:56: Wo siehst du?

00:28:58: Konkret die größten Anwendungsmöglichkeiten oder das größte Potenzial für die Anwendung?

00:29:08: Für uns ist das immer ein ganz wesentlicher Punkt und ich verglechte es immer gerne mit der Anlage, die wir bei unserem Firmenstandard haben, eine Tausend Bauverdichtung, die fünf Wasserstoffautos speist, die eine Brennstoffzelle speist, also Elektrolyser der Brennstoffzelle speist.

00:29:25: und ich stehe dann immer davor, Sie hat diesen Riesencontainer mit der Verdichtung und sie die Hochdruckstufen bei tausend Paar, was das für doch sehr herausfordernde Speichermodule sind.

00:29:40: Und ich will jetzt nicht sagen, dass das unsicher ist, weil ja per Gesetz, die ja zertifiziert sind und de facto ja auch so in Betrieb genommen worden sind und abgenommen worden sind von der Behörde.

00:29:52: Aber Fakt ist, das ist praktisch halt wahnsinnig schwierig, weil ein Tausend Bausystem, das braucht Spezialfirmen, dass die angeschlossen werden, jeder Übergabepunkt, jedes Rohr, jedes Ventil, der kostet gleich mal Faktor zehn mehr, weil die auf tausend bzw.

00:30:13: teilweise sogar tausend Fünfhundert oder zweitausend Baus zertifiziert werden müssen.

00:30:17: Und es macht es jetzt wirklich deutlich schwieriger.

00:30:20: und dann kommt nur der Schumptomseneffekt, umgekehrter Schumptomseneffekt dazu.

00:30:23: Also wenn die Wasserstoff- bzw.

00:30:25: diese Gase ausdehnen, wird sie ja normalerweise geheult, beim Wasserstoff ist es umgekehrt.

00:30:29: Und das macht es jetzt deutlich komplexer, wenn man technologisch mit so was schon mal gearbeitet hat und daneben steht, denken sie, wow.

00:30:37: Und genau da ist eigentlich unsere Technologie so wahnsinnig spannend.

00:30:42: weil ich ja effektiv mal diese gesamte Verdichtung spare und aus der Elektrolyse, die ja so oder so fünf oder dreißig Paar zeigt, in sehr sehr vielen Fällen oder fast allen Fällen, mit fünf oder dreißig Paar Druck raus aus dem System und kann ja nicht direkt in unser System reingehen und einspeichern und braucht eigentlich die Verdichtung dann nicht mehr.

00:31:02: Und dann ist halt immer so die Frage, welcher Anwendungsfall folgt danach.

00:31:07: Also wenn ich sage, ich habe eine Pufferung direkt nach der Elektrolyse, weil die Elektrolyse vielleicht nicht irgendwo in ein riesen Pipeline-Netz einspeisen kann oder vielleicht weil der Druckunterschied von der Pipeline-Netz zur Elektrolyse nicht zu stark oder zu unterschiedlich sein darf, weil ich vielleicht stationär auch nicht überall ein Pipeline hinbauen kann oder den Wasserstoff von A noch W transportieren muss.

00:31:32: Das passiert ja auch oder braucht es ja auch in vielen Ländern.

00:31:35: Da muss ich ehrlicherweise sagen, da sind Hochdrucksysteme, State of the Art, aber da ist den Grund, weil es nichts anderes gibt.

00:31:43: Und das ist für uns eigentlich dieser Anwendungsfall, wo ich ganz klar sage, ein Fünferdreisbausystem, das eine deutlich höhere Energietichte aufheisst mit unserem Nanopolinär.

00:31:55: Das macht dann die ganze Wasserstoff-Wertschöpfungskette viel einfacher in der Anwendung.

00:32:02: Auf ein Fünfer-Treisbausystem kann da theoretischer jeder Installateur anschließen.

00:32:07: Die dürfen auf Wasserstoffsysteme in Österreich anschließen per Gewerbe.

00:32:10: Also das ist theoretisch sogar möglich.

00:32:13: Und Fakt ist halt, es ist auch vom subjektiven Sicherheitsgefühl auch ganz andere Geschichte.

00:32:18: Also wir haben da zum Beispiel Simulationen von Hochdrucksystemen und von unserem System.

00:32:25: wo berechnet wird, wie ist zum Beispiel eine explosive Auswirkung, wenn da wirklich was passiert.

00:32:31: Das muss ja nachweisen, wenn du uns der Anlage genehmigst, dass du in dieser Explosionsschutzverordnung de facto das Konzept auch nachweisen kannst.

00:32:38: Und da merkt man halt einfach, da sind massiv große Unterschiede.

00:32:43: Und da geht es noch gar nicht darum, dass Wasserstoff eigentlich ein Gas ist, das explodieren kann, die berühmte Kralgasexplosion, wenn sich die Sauerstoffdurchmischung heute gegeben ist.

00:32:52: Sondern geht es halt ein erster Linie mal drum.

00:32:55: Der hohe Druck ist halt echt ein gewisser Challenge, weil, wie beim Auto zum Beispiel, du hast siebenhundert Paar drin an dem Tank.

00:33:04: Das ist natürlich schon noch mehr Challenge, aber Lkw ist dreieinhalbfünfzig Paar, jetzt gibt es teilweise schon Bücher mit siebenhundert Paar und stationäre Systeme, verdichtet Magie an bis fünfhundert Paar.

00:33:15: Das ist halt dann immer die Frage natürlich, was macht dann Sinn und wo geht die Reise dann hin?

00:33:19: Und da sehe ich definitiv einmal die Anwendungsbereiche, stationäre Speicherung.

00:33:24: Es ist ganz stark gegeben und Energie-Transport auch tilt the last mile, dass du nicht überall Pipeline hinfahren kannst oder gewisse Anwendungsbereiche brauchen.

00:33:33: Proxt, USV anloggen ein Riesenthema, wo man die Batterie mit Wasserstoffsystemen konfiniert, also Brennstoffzelle Wasserstoffsystem auch dem Wasserstoff anliefern kann im Container, um die Brennstoffzelle theoretisch zu versorgen, bzw.

00:33:48: die Anwendungsbereiche sich dann nur weiter aufmachen.

00:33:51: Wo wir jetzt natürlich unmittelbar nicht direkt das Thema haben, ist Mobilität.

00:33:56: Also Wasserstoff in der Mobilität, das konkurriert sich immer ganz stark mit der Batterie.

00:34:00: Batterie, die immer günstiger, immer besser, hat Wasserstoff da überhaupt nur eine Chance.

00:34:05: Ja, ich weiß es nicht, man wird sehen.

00:34:07: Ich kann nicht nur sagen, wir haben die Anfragen alle an Tisch.

00:34:09: Es entwickelt jeder, der Großkonzerne in die Richtung.

00:34:12: Die brauchen alle an Wasserstoffspeicher, weil die Hochdachsysteme einfach sehr komplex sind.

00:34:19: herausfordernd sind in der vorgelagerten Infrastruktur, der Boxer zu entlangstehen und der Boxer dann auch natürlich die Hochdruckverdichtung.

00:34:27: Und ja, als Technologieentwickler sind wir da ganz stark drin und das ist auch okay, wo genauer kann ich das System einbringen, wie kann ich es einbringen.

00:34:37: Ja, schnelle Skalierung ist eigentlich das nächste große Ziel.

00:34:43: Vor einem Monat, auch ein halben Monat, ist schon her von der ABS.

00:34:47: Unser erste österreichische Förderung kriegt knapp ein Millionen Euro, wo wir das große System skalieren.

00:34:54: Das ist eigentlich auch für unsere schöne Sache, wo wir jetzt so ein Zahnzig-Fuß-Container mit fünfhundert Kilo Wasserstoffbinnen bauen.

00:35:02: Dieser Container ist effektiv genau dazu da.

00:35:05: Das ist ein Knopf.

00:35:06: Ich glaube, es sind eine halbe Megawattstunde Brennwert an Energie.

00:35:12: Und das ist halt auch schön, weil da kann man schon demonstrieren und sagen, okay, wie kann es ein Wasserstofftransport dort ausschauen, wo ich effektiv kein Pipeline habe?

00:35:22: Nur dann mal schwerer tun in der Versorgung.

00:35:24: Und

00:35:25: das ist immer so dieser Zukunft von uns.

00:35:28: Super, zum Thema Skalierung, kommen wir gleich.

00:35:30: Davor war noch Jürgen an dich die Frage von Prototyp zur marktfähigen Lösung.

00:35:36: Wie hat dieser Weg bei euch ausgeschaut?

00:35:38: Ihr habt es ja auch während dieses, oder auf diesem Weg, ob einmal, weiß ich nicht, ob ihr pivotieren sagen würdet, aber ihr habt es zumindest auf einen Fokus angepasst.

00:35:45: Wie war dieser Weg aus deiner Sicht?

00:35:49: Also... In allen Unternehmen, in denen wir erfolgreiche Produkte gebaut haben, nicht nur in Spiret, war es tatsächlich immer so, dass uns die Kunden am Anfang gesagt haben, dass sie das Produkt nicht brauchen.

00:36:01: Also wir haben auch die Batteriespeicheroptimierung, baut unser Hintergrund von einigen von unses Pumpspeicher.

00:36:06: Und wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben eigentlich, wir haben.

00:36:30: Wir haben niemanden gefunden, haben es im Jahr ein Jahr und ein Jahr gebaut, weil wir uns gedacht haben, es ist ein einfacher Punktspeicher.

00:36:34: Also keine Kaskaden, keinen Pumpen dubinieren.

00:36:35: Ein einfacher Container.

00:36:36: Klingt easy.

00:36:36: Heute würde ich sagen, es ist anders.

00:36:37: Es ist anders komplex.

00:36:38: Und es hat ab Ende Jahr, Jahr, Jahr, Jahr, Jahr jeder erzählt, der Batterie macht Frequenzregelung, sonst nichts.

00:36:41: Das, was sie da vorher überhaupt braucht, niemand.

00:36:43: Ich glaube, ich habe E-Mails von ganz großen, die jetzt auf Panels sitzen und sagen, ich optimiere schon immer Batteriespeicher seit zehn Jahren, die mir für drei noch gesagt haben, das braucht niemand.

00:36:54: Das sparen uns besonders an.

00:36:56: Wenn jemand sagt, das brauchen wir nicht, wollen wir es beweisen.

00:37:01: Wir haben dann in der Energiekrise doppelt so viel Erlös erzielt aus dem gleichen Batteriespeicher mit unserer Technologie.

00:37:09: Es hat niemand geglaubt, aber die Annahme nach Puh funktioniert nur in der Energiekrise.

00:37:14: Und erst im Jahr danach, also im Jahr im Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr.

00:37:43: Die versuchen zu verstehen, was wir tun, aber die sagen, ich will mich nicht um die Kommerzialisierung kümmern, ich will mich um den Betrieb kümmern.

00:37:49: Bei denen ist das sehr einfach.

00:37:51: Die sagen auch, ich brauche das Produkt.

00:37:53: Die anderen sind Energieversorger und Utilities.

00:37:57: Und da kommt sehr stark, der Martin hat vor Kultur angesprochen.

00:38:01: Wir arbeiten mit drei der Top vier in Deutschland und auch in Österreich.

00:38:05: In Wien Energie haben wir publiziert.

00:38:06: Da gibt es Personen, die sagen, Das ist richtig komplex.

00:38:11: Ich habe die Technologie nicht arbeiten wir zusammen.

00:38:13: und da gibt es einfach andere, die sagen, ich finde Batterien geil, ich will das selbst machen.

00:38:18: Ja, aus strategischen Gründen.

00:38:19: Also da hängt es wirklich von den überzogen von den handelnden Personen und von der Unternehmensstrategie ab, ob die sagen, will ich selbst machen oder nicht.

00:38:28: Also das kann man so nicht sagen, aber die initiale Reaktion war vor circa von allen, dass man das, was man da bauen eigentlich nicht braucht.

00:38:36: Schön, dass du das auch sagst, Jürgen.

00:38:40: Bei uns war es jetzt nicht so, ich glaube Wasserstoff ist ein bisschen eine härtere Geschichte, muss ich sagen Lukas, weil bei uns war es klar, es ist eine, wir machen nichts anderes als ein Punkt, bei uns ist, der Anwendungsfall hat sich, der hat schon funktioniert, wir haben nur die Technologie geändert.

00:38:54: Ich glaube beim Wasserstoff ist ja die Frage eher, was ist denn der richtige Anwendungsfall im Sinne von Effizienzen und so.

00:39:02: Aber ja, so war das.

00:39:03: Also wenn uns jetzt jemand sagt, braucht man nicht, dann haben wir nochmal extra Motivation.

00:39:08: Also konsequent quasi am Kunden nicht vorbei, dass auch ein Unterschied zu anderen Wörter ist, aber oft vielleicht diese Pionierarbeit, die du auch in der Branche brauchst.

00:39:18: Ich würde nicht sagen, am Kunden nicht vorbei.

00:39:20: Ich glaube, die Challenge ist, dem Kunden zu zeigen, dass er das Ding braucht.

00:39:27: Wer braucht ein Smartphone vom ersten iPhone?

00:39:32: Also manche.

00:39:33: haben halt ein fixes Bild im Kopf, auch die, die schon Batteriespeicher haben.

00:39:37: Ich habe den gekauft, dimensioniert und geplant, um genau A zu tun.

00:39:41: Und jetzt kommt, wie man sagt, du kannst BZ und D auch damit machen.

00:39:44: Und das passt einfach nicht in deren Weltbild.

00:39:47: Und wenn du jetzt rausgehst und sagst hebeoptimieren Batteriespeicher, sagen alle, geil.

00:39:53: Egal zu wem du gehst, jeder hat es verstanden.

00:39:55: Das können wir beim Heurigen bei uns zu Hause diskutieren, weil jeder sogar im kleinen Bereich, im Haushaltsbereich, über bevor ein Batteriespeicher nachdenkt.

00:40:04: Aber vor drei Jahren hast du die größten Fonds auf dem Planeten davon nicht so einfach überzeugen können.

00:40:11: Martin, wie ist euer Innovationsansatz bei der Energiesteiermark?

00:40:16: Ihr habt ja mit Next Incubator eine starke Innovationsplattform, wo ja auch die Zusammenarbeit mit Startups fassiert.

00:40:22: Wo siehst du den höchsten oder größten Hebel um Startups jetzt nicht nur zu testen, sondern wirklich groß zu machen, was ist da in der Zusammenarbeit wichtig?

00:40:31: Ich glaube, das Allerwichtigste ist, dass wir mit dem nächsten Inkubator, wie Hitler haben, wo wir außerhalb der angestammten Konzernstruktur uns mit Start-ups und Scalabs beschäftigen.

00:40:44: Die sitzen dann nicht bei uns in den Büros, sondern sind nahe an der Uni angesiedelt.

00:40:49: Man will nicht sagen, ich bin froh, weil ich nicht weit in der Sicht war.

00:40:53: Tommy Wichter macht das super von der Next, aber der Punkt ist, Wir müssen den an Freiraum lassen, dass sie die ganz anders mit den Startups und den anderen Kollegen zusammenraufen und Dinge diskutieren an völlig anderen Rahmen, wie wir sie in einem klassischen Energieversorger haben.

00:41:13: Und die große Kunst, die es da angibt, ist, wenn wir den Niederkant haben, so wie der Jürgen das vorher erklärt hat, naja, wie bringen wir das dann in die angestammte Struktur rein?

00:41:24: Weil das ist dann ja in Wahrheit keine mal Technologiefrage, sondern es ist eine Kulturfrage.

00:41:29: Da sitzen Menschen, die sagen, wir machen das seit zwanzig Jahren genau so und es funktioniert.

00:41:33: Und jetzt kommt der Jürgen und sagt, ja, aber wenn du das mit meiner Technologie magst, dann kannst du genau das selber machen, wenn du bist schneller, billiger, effizienter, was auch immer.

00:41:43: dieses Mindset für Veränderung herbeizuführen, das ist, glaube ich, erst die große Möglichkeit und die Grundvoraussetzung, damit man dann Unternehmen aus einem Start-up-Bereich in die Höhe in die Skalierung bringt.

00:41:58: Das heißt aber, man braucht erstens ein Vertrauen, dass die Start-ups das erschaffen und man braucht dann auch die Begleitung, weil die Kulturen, die Kläschen aufeinander.

00:42:08: Ich würde sagen, da sitzt der Strombeamt auf der einen Seite und auf der anderen Seite sitzt ein Innovator, weil die Unternehmen von uns in den letzten zehn Jahren massiv verändert haben.

00:42:20: Die Energiewirtschaft heute schaut anders aus.

00:42:23: Das ist eine andere Generation, ein Management, das ist ein anderes Führungskräft, das ist ein anderes Mindset.

00:42:28: Aber natürlich haben wir am Ende des Tages auch einen anderen Purpose.

00:42:32: Nämlich der Purpose ist, Versorgungssicherheit zu gewährleisten, die Versorgung sicherzustellen zu einem günstigen oder zu einem zuverlässigen Preis und natürlich das erneuerbarer zu gestalten.

00:42:45: Und ich glaube, das ist aus meiner Sicht das größte Thema, wenn wir mit einer historischen, langen Tradition kommenden Unternehmung mit Start-ups zusammenarbeiten und die groß bringen wollen.

00:43:00: Struktur unseres Unternehmens.

00:43:01: schaffen wir das.

00:43:02: Wir werden nicht aus die Struktur ändern durch einzelne Technologien oder durch einzelne Start-ups.

00:43:08: Das ist vielleicht eine Folgewirkung, das ist später zeitverzögert.

00:43:12: Aber dass wir jetzt am Anfang einmal die Ideen hineinbringen, die Vorteile diskutieren, hat die vielleicht sorgbar eine Ängste von den ein oder anderen Kollegen wegnehmen.

00:43:23: Vielleicht rationalisieren die da jetzt gerade mal ein Job weg.

00:43:27: Das glaube ich, das müssen wir schaffen.

00:43:29: Und ich glaube, das ist ein Thema, das an Start-ups und Scale-ups oftmals noch nicht so von der Empathie ausgestattet, dass sie das mitdenken.

00:43:39: Weil die haben ihren Fokus, ihren Speed, ihre Technologie, ihren Businessplan.

00:43:46: Und das ist supergeil, wenn sie das machen, nur umsetzen und skalieren.

00:43:51: wird es in großen Strukturen eher dann sein, weil die Anwendung nicht in diesem Umfeld am Schluss passiert, wo sie Start-ups bewegen.

00:44:00: Und ich glaube, diese Transformation des Start-ups in die Unternehmen und die Unternehmen auf der anderen Seite zugänglicher zu machen für die Start-ups, das ist die große Kunst.

00:44:08: und genau das versuchen wir mit unserem Next-Eno-Water, weil wir davon überzeugt sind, dass nur jetzt sich zu Beteiligen, zu Kauf, wir haben solche Geschäftsmodelle zu machen, ist für uns zu wenig.

00:44:21: Wann wollen wir Veränderung im Unternehmen haben?

00:44:24: Und das ist ein Unternehmen, das sich hundert Jahre lang entwickelt hat, aber auch hundert Jahre lang verändert hat.

00:44:29: Wir haben einmal Kohlekraftwerke gehabt im Übrigen.

00:44:32: Würden wir heute nicht mehr bauen.

00:44:33: Wir waren im Bau des österreichischen Kernkraftwerks einer der großen Proponenten des Stehwerks damals für dieses Thema.

00:44:44: Würden wir heute auch nicht mehr machen.

00:44:46: Wir werden er glüger, Gott sei Dank, seine andere Menschenheit.

00:44:49: Ja, da bin ich ja seit zehn Jahren da.

00:44:51: Aber der Punkt ist ja, das, was wir jetzt brauchen, ist den Speed, die Technologien, die den aus den unterschiedlichsten Bereichen der Start-ups und Scale-ups ins Unternehmen zu bringen und dort in unsere angestammten Strukturen hineinzubringen und intrinsisch die Entwicklung

00:45:09: entsprechend

00:45:09: voranzutreiben.

00:45:10: Das ist mein Zugang.

00:45:12: Ich finde das sehr gut, Martin, weil was wir heute sehen, wir kriegen sehr viel Kooperationsanfragen in das ganze Europa, würde ich sagen.

00:45:20: Und du siehst schon, die Energiewirtschaft ist sehr speziell.

00:45:23: Also sehr viele junge Unternehmen unterschätzen regulatorische Risiken oder Einschränkungen, wie schnell die Netzbetreiber sind oder auch nicht.

00:45:33: Also wir sind schon...

00:45:35: Wie schnell sie sein

00:45:37: können.

00:45:37: Also wir sehen schon, dass die erfolgreichen Energy-Tech-Startups alle irgendeinen Background in der Energiewirtschaft haben.

00:45:48: Also so wie wir.

00:45:50: Und dann gibt es ja viele, die gestolpern in der Energiewirtschaft und finden im Laufe des Weges aus, oh mein Gott, das darf ich doch gar nicht.

00:45:58: Oh, das geht ohne Smart-Meter gar nicht.

00:46:00: Was zweiter Riefe am gleichen Zählpunkt geht nicht.

00:46:02: Wieso denn das?

00:46:04: Und ich glaube, das ist eine Plattform, wie ihr die habt.

00:46:07: ist es glaube ich nicht nur um Innovationen in so ein Unternehmen zu bringen, sondern auch also Start-ups im Bereich Energiewirtschaft, ein bisschen mit hundert Jahre Erfahrungen unter die Arme zu greifen und so weiter.

00:46:16: Das funktioniert nicht in zwei Wochen, das dauert mindestens sechs Monate, ja.

00:46:20: Und übrigens, ausgleichsenergie funktioniert so, ja.

00:46:23: Also da haben schon viele Unternehmen Überraschungen überlebt, wenn sie mit der Energiewirtschaft aufeinandergebracht sind.

00:46:30: Also wir haben noch ein Beispiel vielleicht ganz kurz bringen dazu und zwar... Da hat es Unternehmen gegeben, das hat ein Heist-to-Peek-Haus.

00:46:41: Die haben diese Zielpunktsabrechnung für Ladesäulen gemacht.

00:46:47: Und die kann man sehr gut erinnern, das muss bloß so zehn Jahre, also so zwölf, dreizehn Jahre her sein.

00:46:52: Die waren damals bei mir über Vorstand der E-Kontrolle der Regulierungsbehörde und haben gesagt, das würde man gerne machen, wie geht das?

00:46:59: Und da bin ich gekommen mit an Backen, an Regulatorien, an Marktregeln, an europäischen Recht oder österreichischen Recht an, schlag mich tot.

00:47:08: Und das zu integrieren, das war mir die erste Challenge.

00:47:11: Und ich glaube, das ist genau das, was ich vorher gesagt habe.

00:47:13: Wir müssen beide Ideen, die Ideen des Innovativen, des neuen, des Schnellen, dann mit diesen Rahmenbedingungen, denen wir ausgesetzt sind, mit denen wir nicht nur konfrontieren, sondern auch nutzbar machen.

00:47:27: Und das ist unser Zugang.

00:47:30: Bleiben wir gleich beim Thema Skalierung.

00:47:34: Jürgen, ihr seid sehr international, sehr aktiv und sehr erfolgreich.

00:47:39: Was würdest du sagen, was waren so eure oder sind eure wichtigsten Hebel für die Skalierung und was waren vielleicht so die größten Learnings auf diesem Weg?

00:47:48: Ja, also wir haben zwei Hebel.

00:47:51: Also bei Gründung haben wir gesagt, wir machen das anders als als Energieversorger, wir skalieren mit Technologie.

00:47:57: Darum ist auch alles automatisiert, was wir tun.

00:48:00: Also wir sind relativ schnell in neuer Geografien zu gehen, weil wir halt dort nicht irgendwie ein Office aufmachen und die Organisation replizieren müssen und das in irgendwelche, keine Ahnung, Risikomanagementprozesse integrieren und Finance und so.

00:48:15: Also die Technologie und ich würde sagen... zu den letzten zwölf Monaten haben wir sieben neue Märkte erschlossen.

00:48:22: Also wir sagen, das funktioniert jetzt sechs Jahre nach Gründung oder fast sechs Jahre nach Gründung.

00:48:27: Was wir sehr stolz sind, das jetzt führen wir endlich aus, was wir geplant haben.

00:48:32: Und dann gibt es einen zweiten Faktor für alles außerhalb von Österreich.

00:48:36: Suchen wir unseren starken lokalen Partner.

00:48:39: Das passt jetzt so ein bisschen, was wir gerade mit Martin diskutiert haben, weil natürlich in jedem Land die Regulature gerne andere ist.

00:48:46: Ja, die Sprache eine andere ist, da Martin wird's wissen, es gibt sehr viele Dinge, die sind in einer Art beschrieben und in einer anderen Art gelebte Praxis.

00:48:56: Ja, also du kannst auch nicht einfach nach Polen gehen, nach Griechenland gehen, dort das Bandon zum ehemaligen Martin finden und dann gibt man alle Dokumente, ich liest die und dann verstehe ich, wie der Markt funktioniert.

00:49:09: So funktioniert die Energiewirtschaft nicht.

00:49:12: Und darum haben wir, also wir skalieren sehr schnell mit Technologie und wir nehmen das Risiko raus, in dem wir immer einen lokalen Partner haben, der in der Landessprache beim Netzbetreiber anrufen kann, der selber idealerweise Anlagen hat, zum Beispiel in Griechenland, da kommt er selber, zweihundertseizig Megawatt-Batteriespeicher.

00:49:30: Und wir bieten das gemeinsam mit dem auch Dritten an, ist der größte BV-Player.

00:49:34: Also wir haben uns einfach mit der Partnerschaft Alavine an Marktno-H, Credibility und Co.

00:49:40: eingekauft, weil Da würde man gegen die Wand fahren.

00:49:44: Also wenn wir jetzt einfach sagen, hallo, es hat in Deutschland, Österreich, wo auch immer Frankreich, Belgien funktioniert, jetzt sind wir in Griechenland, hätten dir alle Spaß mit uns aus Österreich.

00:49:53: Also das ist tatsächlich ein Learning aus der Vergangenheit, dass wir das so machen und seitdem wir das genauso machen, funktioniert es sehr gut.

00:50:03: Lukas, wie schaut das bei euch aus und wie ist eure Skalierungsstrategie, Partnerschaften, Lizenzen?

00:50:11: Bei uns ist eigentlich ganz klar dahingehend strukturiert, wir sind eigentlich Hardware-Entwickler.

00:50:18: Wir bauen halt auch die Technologie dazu und haben da ganz stark mit unseren Patenten das International so rausgerichtet, dass wir in den Ländern auch produzieren können und vertreiben können.

00:50:29: Wir haben gemeinsam mit der Summe der Gruppe einen Partner gefunden, mit dem wir in eine Skalierung gehen.

00:50:34: Das ist ein japanischer Konzern, der uns hilft, unser Material weiter in die Breite zu bringen.

00:50:43: Das ist eigentlich dieses Kern-Elemente, wo man sagt, wir wachsen, wir schauen, dass wir weiter aufbauen.

00:50:49: Wir wissen aber genauso, dass Hardware in Europa zu bauen, da natürlich eine gewisse Herausforderung mit sich bringt, weil einfach das extrem teuer ist.

00:50:57: Und teilweise einfach nicht mehr zum Rechtfertigen ist, vor allem zusammen mit dem Hintergrund, dass in China jetzt ein ganz anderer strategischer Zugang zu dem Thema herrscht.

00:51:08: Und wie in Europa ja so oder so, eh schon, alles was irgendwie Energie drauf, also am Label draufstehen hat, hat hinten am Label auch China draufstehen, das ist ja einfach so.

00:51:19: Vor allem wenn man bei Batterien sprechen ist China fast schon der neue Qualität Standard oder ist es eigentlich der Qualität Standard der Welt.

00:51:27: Und dahingehend muss man ganz klar das im Kopf behalten, was Zukunftstechnologien und vor allem natürlicher Wasserstoff betrifft.

00:51:37: Wir sehen das heute schon auch mit unseren Partnern dahingehend ganz klar, dass die Produktion der Serialisierung in Europa wahnsinnig schwierig wird.

00:51:47: Und dahingehend richten wir uns heute auch sehr stark international aus, auch mit dem Netzwerk und zwar eigentlich Was unsere Produkte betrifft, kaum in Österreich unterwegs, eigentlich nur international.

00:51:58: Wie gesagt, ich war unten in Rassalkemer, also das ist neben, ein Emirat neben Dubai.

00:52:05: Geil drüber, fast beim Flughafen, ja, war es nicht in fünfzig Minuten, mit einem Auto.

00:52:10: Und dort haben wir unser erstes größeres Projekt, wo wir quasi eine Farm vollkommen autark gestalten mit einem Wasserstoffsystem.

00:52:18: Also dort hat es wirklich den Anwendungsfall.

00:52:21: auch Tag sein, weil das muss, weil die Netzanbindung de facto nur ein paar Stunden am Tag da ist, wenn überhaupt.

00:52:29: Und das macht es dann natürlich schon mal deutlich schwieriger.

00:52:31: und da ist dieser USB, also der unterbrechungsfreie Stromversorgungsfall, halt sehr, sehr präsent.

00:52:38: Und da packst du da Speicher, die halt dann dementsprechend auch vor Ort sind und auch immer wieder befüllt und entnommen werden können neben der Batterie.

00:52:49: Ja.

00:52:50: So skalieren wir Schritt für Schritt die Technologie.

00:52:54: Martin, aus deiner Perspektive, was sind aus deiner Sicht Kriterien anhand derer du beurteist oder versuchst zu prognostizieren, wie skalierbar ein Start-up-Scale-Up ist?

00:53:07: Wenn ich das genau wüssten würde, würde ich auch Juni können nach dem anderen gerade den Exit vorbereiten, da ich da bei kein Anzigen dabei bin, kann ich diese Frage eigentlich nicht beantworten.

00:53:17: Dann stelle ich dir eine andere und zwar würde ich gerne mit euch zum Abschluss noch einen Blick in die Glaskugel werfen.

00:53:25: Fünf Jahre in die Zukunft.

00:53:27: Martin, wie schaut die Energiewirtschaft in fünf Jahren aus und was wird sich verändert haben?

00:53:34: Wir werden die Elektrifizierung in vielen der Bereichen der Industrie umgesetzt haben.

00:53:40: Viele fossile Prozesse werden Strom brauchen.

00:53:43: Wir werden in der Mobilität mehr Strom einsetzen und wir werden in der Wärmeversorgung mehr Strom einsetzen.

00:53:48: Das ist die Abnahme.

00:53:50: Auf der anderen Seite muss diese Energie aufgebracht werden.

00:53:53: Das heißt, wir werden für mehr neue Windräder, neue Wasserkraftwerke, neue Photovoltaikanlagen sehen, von Camp bis Gross.

00:53:58: Wir als Unternehmen werden in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren, in den nächsten Jahren.

00:54:17: Was der Jürgen adressiert, wird immer wichtiger und wichtiger.

00:54:21: Das Thema der Speicher, aber auch das Thema der Flexibilitäten, egal ob im Demandsite-Management oder in der Produktion, man immer im Speichern.

00:54:30: Das wird intensiver werden und auch da werden wir diesen Blumenstrasse haben, nicht nur einzelne große Anlagen, so wie früher halt große Pumpspeicherkraftwerke das gemacht haben, sondern viele, viele auch kleine und dezentrale Lösungen.

00:54:44: Also wir werden auch viel bunteres Bild der Energiewirtschaft sehen und am Ende des Tages wird es aber trotzdem Energieversorger wie uns geben, die auch dann schauen, dass sie das alles integrieren einerseits.

00:54:56: Aber andererseits hat die Versorgung Sicherheit stabilisieren, damit wir da sichere, zuverlässige Versorgung haben.

00:55:03: Also ich sage immer, ich bin erst seit drei Jahren in der Energiewirtschaft, das ist noch nicht lang, wir denken in der Energiewirtschaft ja viel, viel länger.

00:55:11: Aber jetzt ist eigentlich die spannendste Phase.

00:55:14: Wir haben die Technologien, wir haben die gesellschaftliche Bereitschaft, da was zu verändern.

00:55:19: Und wir haben hinreichende Kapitalisierung, dass wir diese Dinge finanzieren können.

00:55:24: Und daher, glaube ich, muss man es nicht mehr beraten, sondern einfach machen und tun und umsetzen.

00:55:31: Und das haben wir dabei.

00:55:33: Jürgen, wo steht Inspired in fünf Jahren?

00:55:38: Relativ einfach global.

00:55:40: Ja, also für uns gibt es zwei Themen.

00:55:44: Das eine ist das, was jetzt schon funktioniert, in acht, zehn, elf Märkten global auszuholen.

00:55:50: Nextop, USA, Australien.

00:55:54: Und das Zweite ist, bei Themen hat Martin erwähnt, also wir sind sehr überzeugt von thermischen Speichern.

00:56:03: Das heißt, mit welcher Technologie auch immer.

00:56:06: Es wird jetzt für einfach so eine einseitige Batterie sehr flexibel im Verbrauch.

00:56:11: Warum sind wir davon überzeugt?

00:56:12: Weil wir glauben, also wir sehen es schon im Markt.

00:56:15: Es gibt... kaum erneuerbare, vielleicht noch ein paar Windkraftanlagen, aber bevor wird nun mal direkt mit Speichern geplant.

00:56:23: Also ich glaube in fünf Jahren stellt sich die Frage nach Batterienspeichern nicht mehr, sondern das wird einfach Standard sein.

00:56:30: Muss es sein, sonst kriegst du die Projekte nicht mehr finanziert mit negativen Preisen und Co.

00:56:35: Und ich glaube, wir gehen dann eher auf die Verbrauchsette, wo wir halt echt Probleme haben.

00:56:40: Da gibt es ja viele Ideen im Gewerbebereich, im Industriebereich.

00:56:45: Und das skaliert irgendwie alles noch nicht so richtig scheit.

00:56:47: Das sind Einzelprojekte, mit Skalierung meinen wir oder in unserer Welt das gleiche oft möglich standardisiert über Länder hinweg zu machen.

00:56:56: Und das ist immer noch weit entfernt, aber ich glaube, da werden wir hinkommen in fünf Jahren.

00:56:59: Also sobald wir das Speicherthema kurzfristig lösen, werden wir uns um die Verbrauchsseite kümmern.

00:57:03: Erzeugungseitig sind wir eigentlich gar nicht so schlecht aufgestellt.

00:57:06: Auch mit Gasbackup in sehr viele Ländern etc.

00:57:11: Ich glaube, das wird kommen.

00:57:13: Zu Detacenter träumen wir jetzt noch nichts abgeben, da gibt es sehr viele Fantasien gerade.

00:57:19: Das ist das nächste gute Beispiel, die einfach die Energiewirtschaft ignorieren oder ignoriert haben bis jetzt.

00:57:25: Und jetzt muss man sagen, oh, so schnell geht das nicht, brauchen wir einen Spannwerk.

00:57:29: Wie lange dauert das?

00:57:30: Geht das in sechs Monaten?

00:57:35: Also, da schaut dann schon einiges wieder an der Energiewirtschaft, sei es auf Hyper Scala oder andere, die den haben.

00:57:42: Genau, das ist so unser Plan schon, die Flexibilitätsschiene, aber ich glaube, es wird von Speicher mehr in Verbrauch gehen und ich hoffe, Lukas, dass irgendwann es auch super kommerziell sinnvoll wird, langfristige Speicher zu machen, weil wir haben jetzt Pumpspeicher, das sind Gesegnete in Österreich, dann haben wir etwas Kurzfristiges, das sind jetzt aktuell zwei Stunden, geht vielleicht mit Lizimionen bis zu acht Rauf aktuell, und dazwischen haben wir einfach ein Gap und das hat dann wer, der war aktuell der Wert.

00:58:12: gefühlt noch zu gering jetzt irgendwo.

00:58:14: Also ich glaube die komitellen Anwendungsfälle sind noch schwierig und darum stützen sie alle auf diese Kurzfristspeicher.

00:58:20: Ich hoffe, dass es in fünf Jahren anders und dann glaubt dann, kann man schon in die Nähe von einem grünen System.

00:58:25: Also das, glaubt der Schaffner.

00:58:29: Guter Punkt.

00:58:30: Irgendwann, wenn man das Wasserstoff nur aus der Perspektive Energiespeicherung sieht, das stimmt schon.

00:58:35: Ich verweiste immer gerne auf das OMV-Projekt, den man da werden jetzt durchfasst.

00:58:39: Das sind doch einige hundert Millionen in die Hand genommen für eine der größten Elektrolyseanlagen.

00:58:44: Und da geht es halt rein um das Thema Decarbonisierung, Speichern von grünen Strom in grünen Molekülen, damit man dann Safts und Methan oder Biomedan und alles Mögliche dann schön erzeugen kann.

00:58:58: Das ist ja das Schöne beim Wasserstoff.

00:59:00: Wir finden ja so wahnsinnig viele Anwendungsbereiche.

00:59:02: und Sorry Flo, vielleicht haben wir so vorher gereift, weil du erst mich hier dann gefragt, irgendwie... Inwieweit sehen wir das?

00:59:10: Und ich sehe es ganz klar, Wasserstoff ist einfach der Schlüssel zur Dezentralisierung.

00:59:15: Der Martin hat schon gesagt, Unabhängigkeit wird immer gern vergessen in den Investitionsentscheidungen bzw.

00:59:21: auch in der Rechtfertigung der Investition gegenüber Investoren und Partnern.

00:59:26: Diese Dezentralisierung ist für mich eigentlich einer der Schlüsselaspekte, wo ich dann verortet, selber erzeugen kann und auch verbrauchen kann und vieles auch daraus machen kann.

00:59:36: Weil Wasserstoff ist nicht nur Strom, es ist auch Wärme, es ist aber auch Prozessgas.

00:59:42: Es ist genauso wesentlich für die Decarbonisierung wie der Zugang, dass wir in Erneuerbare investieren.

00:59:50: Also ich finde, jetzt wird es sicher aus meiner Perspektive und aus unserer Perspektive auch ganz klar unverzichtbar sein, dass wir langfristig in diesen Dimensionen erdenken.

01:00:01: Und es wird sich auch relativ schnell entwickeln, weil wir haben es heute schon gehört.

01:00:06: Der Jürgen hat das so schön gesagt vorher.

01:00:08: Patrice hat gesagt, die Offizität ist jetzt richtig.

01:00:11: Da hat es gesagt, dass die Batterie oder Vertreifel, Johann, hast du es nur erklären müssen und du hast eigentlich nur Verhinderer gehabt und jetzt versteht es jeder.

01:00:19: Na ja, warum versteht es jeder?

01:00:20: Weil einfach die Produkte... für den Markt auch vom Preisniveau her geöffnet wurden.

01:00:25: Also was die Kinder essen, haben sie es auf auf die Agenda geschrieben, dann sind plötzlich die billigen Batterien oder alles auch kommen und die billigen PV Systeme und dann hat sich jeder leisten können und das ist selber für beim Wasserstoff genauso passieren.

01:00:36: Plötzlich proppen Anwendungen heraus, die dann Anwendungs, die dann was finden.

01:00:41: Und da bin ich halt dann schon sehr gespannt, wie die Batteridechnologie voranschreitet.

01:00:46: Physikalisch haben wir da relativ an der Grenze mittlerweile mit Lithium-Eonem-Batterien.

01:00:51: Da kann man eigentlich nicht mehr wirklich besser werden, so wie wir unsere Chemiker immer sagen.

01:00:57: Aber unter dem Strich, ja, es wird sicher sich einiges tun und in unserer Welt hat Wasserstoffe einen ganz fixen Platz drin.

01:01:06: Ich glaube Lukas, da stößt er auch noch an andere Grenzen, nicht nur chemisch, sondern auch vom Transport her und so.

01:01:12: Es gibt ja gute Gründe, warum Container bestimmte Größe haben.

01:01:16: um verschifft zu werden, da gibt es Gewichtsgrenzen, etc.

01:01:20: Das heißt, irgendwann hört es mir auf mit Energietichte und Kobalt und das Gewicht einfach nicht mehr innerhalb normaler Transportwege zum Ziel bringen.

01:01:30: Also da bin ich schon bei dir, also darum glaube ich, dass haben wir fertig.

01:01:34: Da so ist der Martin gesagt, da geht es um den Rollout.

01:01:36: Die Technologie ist da, der Preis ist wirklich, wirklich attraktiv mittlerweile.

01:01:42: Wie wir gestartet haben, waren wir in ganz anderen Regionen.

01:01:45: Also das muss man nur mehr machen.

01:01:47: und dann hoffe ich, wenn wir das kurz vor das Problem durch haben und das sollte dir helfen, weil um grünem Wasserstoff zu erzeugen, im Jahr an, denkst du auch, eine sehr starken, erneuerbare.

01:01:57: Das heißt, das ist ja eigentlich das Energiesystem, das du mal als Spielfeld brauchst.

01:02:04: Ja und so, es baut sich aufeinander auf, ich glaube, dass das auf keinen Fall widersprüchlich ist, das sehe ich auch wie du.

01:02:11: Super, sehr schön.

01:02:13: Dann würde ich zum Abschluss gerne, nachdem jetzt viel über Markt und eure Unternehmen und Strategien und Co.

01:02:19: geredet haben, noch ein paar persönliche Statements von euch gerne abholen.

01:02:24: Und so machen wir das im Word-Rap-Format in unserer Scale-Speed-Round.

01:02:29: Wie funktioniert das?

01:02:29: Ich werfe euch fünf Sätze hin, die ihr bitte möglichst kurz und prägnant vervollständigt.

01:02:35: Wir gehen immer in derselben Reihenfolge, nämlich so wie ihr da seid.

01:02:39: Jürgen Lukas Martin.

01:02:42: Und beantworte jetzt das bitte immer reihum.

01:02:47: Wir legen los.

01:02:48: Wenn ich morgen neu starten könnte, würde ich?

01:02:53: Wir reisen unikwerngründen, die Welt verbessern und wir mit dreißig zur Ruhe setzen.

01:03:00: Wow.

01:03:02: Wieder in der Energiewirtschaft starten, wieder mit Software arbeiten, mehr Zeit für meine Kinder haben.

01:03:08: Wir reisen und mich fünfundzwanzig zur Ruhe setzen, Martin.

01:03:16: Ja, ich

01:03:21: würde wahrscheinlich noch früher auf meine Intuition hören und konsequenter die Ideen verfolgen.

01:03:29: Ich bin ja mit Hydrosolidis nicht mein erstes Unternehmen und irgendwie tagt es mir halt einfach, Dinge zu verändern und anzugreifen und diese Vision einfach ganz stark zu verfolgen für zukünftige Generationen.

01:03:44: Mein größter Ah-Moment war?

01:03:48: Mein Einstieg in die Energiewirtschaft, das war mit einem Unfall, wo ich meinen Unterschenkel verloren habe, weil ich mich später mitgenommen habe, dass dann halt amputiert worden ist.

01:03:58: Den Einstieg würde ich jetzt anders machen wie vor dreißig Jahren.

01:04:02: Hast du was jetzt an apothezen oder?

01:04:05: Früher hat man gesagt, das ist ein Holzversitz, jetzt ist es aus Plastik, genau.

01:04:09: Ah ja, okay.

01:04:11: Jürgen?

01:04:13: Ich meine, so ein Stellvergabe war es.

01:04:16: Das war richtig vorbereitet.

01:04:18: Das ist erst nicht zum ersten Mal im Auton.

01:04:22: Also ich hatte ein paar Haarmomente.

01:04:23: Mein erster in der Energiewirtschaft war, als ich am Weg nach Hause an der Kompressorstation Kirchberg vorbei gefahren bin und realisiert habe, dass das das Ding ist, was ich mit Software optimiere.

01:04:35: Ja, also das war für mich da ein Haarmoment, wo ich gesehen habe.

01:04:38: Das, was ich da programmiert, hat Auswirkungen auf das echte Leben.

01:04:42: Bin zwar vorher schon wahrscheinlich dreitausendmal vorbeigefahren, aber dann habe ich den Moment gehabt, wo ich mir gedacht habe, hey, das ist komisch, das hohen Fahrdienken genau an dem Ort.

01:04:56: Ja, also für mich gibt es viele, viele Haarmomente, wo ich mir denke, cool, aber ich würde das ja ein bisschen, ja, imprinsisch.

01:05:06: formulieren, dass ich sage, ich habe das Durchhaltevermögen oft, ist einfach ausperzvoll als die Perfektion und für mich ist einfach so ein bisschen dieses Innovationsdenken, wird immer gern stärker, aus der Sicherheitsperspektive gehalten und betrachtet und die denkt man immer, eigentlich ist das für mich das der Perspektive, wenn wir unsere Mut haben, diese Unsicherheit einmal auszuhalten überhaupt, die was da die ganze Zeit herrscht und Ich finde, das ist im Gespräch auch ein super Vorgang, wenn du das erzählst aus Dürgen, aus dieser Gründungsphase und dass jeder erzählt, das funktioniert eigentlich nicht und braucht ja keiner.

01:05:41: Das ist der Mut, den du brauchst, diese Unsicherheit rauszuhalten, dass du dann eigentlich in die Innovation kommst und das ist ja ein bisschen mein AHA-Moment, dass man sowas realisiert und dann auch weiter tragen kann.

01:05:51: Den kann ich auch noch teilen, weil es lustig ist.

01:05:53: Ein Gründungs-AHA-Moment war, dass als ich die ersten zwei iPhones für die Firma organisieren wollte, habe ich fünfhundert Euro Kation hinterlegen müssen.

01:06:03: Weil das Unternehmen ja erst eine Woche alt war.

01:06:06: Also da stoßt du auf einmal an Grenzen, an die würdest du nicht denken.

01:06:11: Also kriegst du keine zwei von uns.

01:06:12: Bin ja wieder nach Hause gefallen, hab von der Treuero gekommen, hab's hinterlegt bei uns draußen in Grems, im Einschop und dann hab ich auch ein Handy, ein zweites gekriegt.

01:06:24: Mein größter Erfolg war ist, Martin.

01:06:29: Ich sitze da in der Lehrwerkstätte unseres Unternehmensenergie-Steirmark und wir werden ein Business-Plan machen müssen und sich darüber zeigen müssen, dass wir das machen.

01:06:37: Und ich finde, das ist ein sehr großer Erfolg, dass wir hier die modernste Ausbildungsstätte in der Energiewirtschaft haben, um jungen der ländlichen Chancen für die Zukunft zu geben.

01:06:49: Lügen?

01:06:49: Muss

01:06:51: ich jetzt sagen, dass wir EY-Kwohner haben in unserer Kategorie, oder?

01:06:54: Der für was anderes auch sagt.

01:06:57: Lukas?

01:06:57: Hast du

01:07:03: das schon gesagt, oder?

01:07:06: Okay, dann sag sie.

01:07:07: Ich persönlich meine Tochter.

01:07:09: Definitiv.

01:07:11: Du hast Erfolg.

01:07:12: Und beruflich unser erstes, siebenstelliges Projekt, glaube ich, was wir uns beschrieben haben.

01:07:20: Mein persönlicher Purpose ist?

01:07:24: Für mein Sohn, der ist zwölf und für meine Tochter, siebzehn.

01:07:28: ein Welt mitzugestalten, wo sie gut erleben können, wo sie sicher erleben können und wo sie von einer intakten Umwelt umgeben sind.

01:07:39: Meinen Kindern ein Vorbild zu sein und mit Technologie die Welt zu verändern.

01:07:45: Ja, Impact durch Innovation, würde ich sagen.

01:07:48: Und last but not least mein wichtigster Rad an Gründerinnen und Gründer ist...

01:07:54: Ausprobieren, scheitern, Krönchen richten und weiter tun.

01:08:00: Traum bleiben, würde ich sagen.

01:08:03: Sind die gescheißen und haben bleiben?

01:08:04: Ich

01:08:06: würde sagen, mit möglichst vielen Leuten sprechen, die mehr Erfahrung haben und das schon mal durchgemacht haben und denen glauben, was sie erzählen.

01:08:15: Also ich glaube, wir hätten sehr viele Dinge vermeiden können oder haben sie auch vermieden, weil wir das in vorigen Unternehmen schon gesehen haben.

01:08:22: Und ich glaube, das ist der Grund, warum die durchschnittlichen erfolgreichen Gründe eher älter sind als was einen die Medien weismachen wollen.

01:08:31: Also ich glaube... Es ist keine Chance, sie bei Räudenhausen Barauschläge zu holen.

01:08:39: Das ist doch ein schöner Schlusssatz.

01:08:41: Vielen, vielen Dank an euch drei für den sehr spannenden Talk und die vielen Insights.

01:08:46: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, vielen Dank an euch fürs dabei sein.

01:08:51: Es geht bald weiter mit den nächsten Folgen unseres Podcasts.

01:08:55: Bis dahin, vielen Dank, tschüss und baba.

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