Marke mit Wirkung – wie Brand Value, Marketing & Sales Excellence Kund:innen begeistern
Shownotes
Ein starkes Produkt allein reicht nicht aus – ohne klare Marke, überzeugendes Messaging und ein funktionierendes Sales-Setup bleibt Wachstum Zufall. In dieser Episode dreht sich alles um die Dimension Brand Value, Marketing & Sales Excellence des EY Scale-up Awards: Wie entsteht eine Marke, die Vertrauen schafft? Wie gelingt die Verzahnung von Marketing und Sales? Und woran scheitern Start-ups immer wieder?
Conny Iber, COO von LUX FUX, bringt ihre langjährige Digital-Marketing-Expertise ein und erklärt, warum Positionierung, klares Kernversprechen und durchdachte Funnel-Strategien entscheidend sind. Marke bedeutet mehr als Logo und Social Media – sie entsteht durch konsistente Erlebnisse über alle Touchpoints hinweg. Wer Zielgruppe, Problem und Differenzierung sauber definiert, senkt Akquisekosten, verkürzt Sales-Zyklen und steigert Pricing-Power.
Markus Kuntke, Head of Innovation bei REWE, ergänzt die Handels- und Jury-Perspektive: Marketing ist keine „Gießkanne“, sondern präzise Kommunikation eines echten Mehrwerts. Entscheidend sind klar definierte Verantwortlichkeiten, ehrliche Versprechen und ein sauber herausgearbeiteter USP. Besonders bei Internationalisierung und Skalierung zeigt sich, ob Marke und Sales-Setup wirklich belastbar sind – oder nur Fassade.
Gemeinsam diskutieren sie typische Fehler wie Fingerpointing zwischen Marketing und Sales, Feature-overload statt Nutzenkommunikation und „Buzzword-Bingo“ in Pitches – und geben konkrete Hebel für nachhaltiges Wachstum.
Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Höhe hinaus, der EY Scalar Podcast.
00:00:11: Heute sprechen wir über eine Dimension, die für die Markterfolg entscheidend ist, nämlich Brand Value, Marketing und Sales Exzellenz.
00:00:19: Es geht nicht nur um ein schönes Logo oder Social Media Puss, sondern darum, eine starke Marke aufzubauen, die Vertrauenschaft und gleichzeitig Marketing und Vertrieb so aufzustellen, dass sie skalierbar und messbar sind.
00:00:33: Wie gelingt es, Branding und Sales perfekt zu verzahnen?
00:00:37: Und was unterscheidet exzellente Setups von denen, die scheitern?
00:00:40: Genau darüber sprechen wir heute mit unseren Expert-Tippen.
00:00:49: Ich freue mich sehr, dass heute Markus Kuntke bei uns ist, Head of Innovation bei REWE.
00:00:55: Markus bringt die Perspektive eines führenden Handelsunternehmens mit und weiß, wie markt man immer Innovationen im Wettbewerb bestehen.
00:01:04: Schön, dass du hier bist.
00:01:06: Und wir kennen dich ja bereits aus der Folge Bewegung im Markt, wie Start-ups, Handel und Haltung verändern.
00:01:12: Schön, dass du da bist.
00:01:13: Danke, dass ihr mich trotz der ersten Folge noch mal eingeladen habt.
00:01:16: Ich freue mich total auf das Gespräch.
00:01:18: Außerdem mit dabei, was mich auch besonders freut, ist die Conny Iwer, COO von Luxus.
00:01:23: Conny kennt ja Herausforderungen beim Aufbau einer starken Marke aus erster Hand und teilt ihre Erfahrungen, wie man Marketing und Sales erfolgreich skaliert.
00:01:33: Und ich habe mir auch tatsächlich gewünscht, diese Folge heute moderieren zu dürfen, nachdem wir auch letztes Jahr, wir drei eben als Jury-Mitglieder in einer Dimension waren.
00:01:42: Und vielleicht könnt ihr euch selber nochmal in zwei Sätzen vorstellen und auch gleich erzählen, welche Verbindung ihr persönlich zur Dimension Brand Value, Marketing und Sales Excellence habt.
00:01:54: Hallo auch von meiner Seite, danke für die Einladung.
00:01:57: Ich freue mich sehr, heute dabei zu sein.
00:01:59: und ein paar Worte noch zu mir.
00:02:02: Ich bin seit Puh, elf Jahre mittlerweile in Digitalmarketingagenturen unterwegs und mittlerweile eben CEO bei LuxFuchs in Wien.
00:02:14: Meine Rolle ist es sehr stark zwischen Strategie und Operativen unterwegs zu sein und auch zu beraten.
00:02:22: Und eben wie gesagt, wir haben einen Social Media Fokus, aber ich war im Laufe der Zeit auch in anderen Marketing Bereichen schon tätig.
00:02:31: Sehr schön.
00:02:31: Schön, dass du da bist.
00:02:33: Weiter nicht, Markus.
00:02:35: Ja, ich mach den Job jetzt auch schon.
00:02:37: Ich hab jetzt mal nachgerechnet doch, äh, vierundzwanzig Jahre.
00:02:41: Also, ich bin ja schon sehr lange im Handel, ähm, hab mit unzähligen Start-ups gesprochen und ähm, wahrscheinlich jetzt auch an die Fünfe, an die Fünfe und der Start-ups in Deutschland und Österreich mit auf den Markt gebracht.
00:02:52: Und die Erfahrung lerbt mich immer wieder.
00:02:54: Ein tolles Produkt ist super.
00:02:57: Blöderweise braucht's die Brand, um dauerhaft erfolgreich am Markt zu sein.
00:03:01: Und Brandbuilding ist extremst relevant.
00:03:05: Ich habe einige sehr, sehr gute Brand-Bilder erlebt und Bilder erinnern.
00:03:10: Gott, jetzt wollte ich schon amerikanisieren.
00:03:12: Das sollte ich heute lassen.
00:03:14: Schlechter Tag dafür.
00:03:17: Ich habe aber auch sehr viele Leute daran scheitern sehen, weil Brand-Billing ist nicht ganz so einfach.
00:03:21: Und es ist nicht alles eine Geldfrage, sondern es hat viel damit zu tun.
00:03:24: Habe ich das Händchen dafür, bin ich dazu in der Lage und habe die Fertigkeiten und Fähigkeiten.
00:03:30: Super, da haben wir schon mal einen kleinen Einblick bekommen und da würde ich sagen, steigen wir jetzt gleich auch noch mal in die Praxis ein und wir starten mit einem kurzen Wordrap.
00:03:41: Also ich leg euch so ein typisch leicht überspitztes Startup-Szenario da und ihr gebt in einem Satz wieder, was hier wirklich das Problem ist und welchen Quick Fix ihr empfehlen würdet.
00:03:53: Kurz, prägnant, umsetzbar.
00:03:55: damit unsere Zuhörerinnen sofort wissen, worauf es ankommt.
00:03:59: Und dann würde ich gleich mal mit dir, Connie, starten.
00:04:02: Erster Case.
00:04:04: Paid Ads performen gut, aber organische Reichweite stagniert.
00:04:09: Ja, ist ein Phänomen.
00:04:12: Was kann man dagegen tun, die Inhalte an den Kommunikationskanalen und die Plattformen anpassen, auf die Zielgruppe zuschneiden?
00:04:21: Und ja, nicht einfach nur mehr machen, sondern ... das Ganze richtig machen und sich überlegen, für wen es ist.
00:04:30: Dann werfe ich bei dir noch gleich ein Case hinterher.
00:04:33: Der wäre Brand Awareness Steigern mit fünfhundert Euren Budget.
00:04:39: Ja, kriege ich öfter als ... als ihr euch wahrscheinlich jetzt vorstellen könnt.
00:04:44: Ja, geht in einer Nische.
00:04:47: Also, man macht sicher nicht die großen Sprünge damit.
00:04:50: Das war ein No-Brainer, denke ich.
00:04:53: Wenn ich meine Zielgruppe kenne und definiere, wenn ich genau weiß, was ich kommuniziere, kann ich da schon was machen, auch mit fünfhundert Euro.
00:05:02: Aber die internationale Kampagne wird es jetzt nicht.
00:05:06: Dann werfe ich jetzt einen Blick zum Markus rüber.
00:05:10: Bleibt es jetzt auch nicht verschont mit zwei Cases.
00:05:13: Der erste wäre für dich.
00:05:15: Sales beschuldigt Marketing, Marketing beschuldigt Sales.
00:05:20: großartige Idee.
00:05:23: Ich glaube, das ist die geilste Strategie, die man haben kann.
00:05:25: Fingerpointing in einem Unternehmen ist immer der beste Weg, um einfach mal Konkurs zu gehen.
00:05:30: Also final geht es darum, es ist völlig wurscht, wer den Fehler gemacht hat.
00:05:34: Es ist viel wichtiger, sich Gedanken darüber zu machen, wie löse ich es.
00:05:37: Das klingt total simpel und einfach, und selbst wir als Konzern sind vor so einem Unsinn nicht gefeit, muss man ganz klar sagen.
00:05:44: Final hilft, aber niemanden was.
00:05:45: Es geht nur darum aufzuarbeiten, wie konnte so ein Unsinn passieren, was auch immer es war und sich dann darum zu gucken, dass es nicht mehr vorkommt.
00:05:53: Dann für dich auch noch ein zweiter Case.
00:05:56: Startup investiert massiv in ein innovatives Produkt, aber die Marge kommuniziert nur Features, nicht den Mehrwert.
00:06:06: Das ist etwas, was man gar nicht so selten erlebt.
00:06:09: Also ich glaube, das Problem ist immer... dass sich viele vorher nicht Gedanken machen, was ist eigentlich mein USB, der der Konsument auch versteht.
00:06:16: Und da ist es völlig wurschtum, was es geht.
00:06:20: Das ist so, wie ich bei mir keine Präsentation mehr erlaube, weil die Leute glauben, sie müssten in dreißig Minuten also die komplette Bibel aufzählen und packen in sowas rein, dass dir die Ohren klingeln und es versteht kein Mensch.
00:06:34: Es gibt zwei, drei Highlights, die sind hochrelevant, die heben mich ab vom Rest.
00:06:39: Und der Rest kommt dann später.
00:06:41: Der ist aber nicht das Ausschlaggebende.
00:06:43: Und ich glaube, das ist das Wichtige.
00:06:45: Wenn man sich immer auf sehr tradierte Sachen verlässt, die alle kommunizieren, sticht man nicht raus.
00:06:50: Man fällt nicht auf.
00:06:51: Man muss sich Gedanken machen.
00:06:52: Was ist mein Highlight, wo die anderen sagen, kriege ich nirgendwo anders?
00:06:57: Also ihr seht, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wir haben hier zwei Personen, Persönlichkeiten sitzen, die wirklich auch schon super viel Erfahrung haben, was mich sehr freut.
00:07:05: Ich würde einfach sagen, wir machen jetzt einen Deep Dive nochmal in die Dimension an sich.
00:07:11: Da gehen wir jetzt einen Schritt tiefer und fragen uns, was steckt wirklich hinter dieser Dimension?
00:07:17: Brand Value, Marketing und Sales.
00:07:18: Excellence bedeutet ja, eine Marke zu schaffen, die Vertrauen und Differenzierung bietet.
00:07:24: und gleichzeitig Marketing und Vertrieb so aufzustellen, dass sie skalierbar und ja Daten getrieben ist.
00:07:30: Und dann würde ich einfach gleich schon mal an dich geben, Konni, die Frage, welche Rolle spielt eine starke Marke für Scale-Ups und wie entsteht sie wirklich?
00:07:41: Ich drehe es vielleicht um.
00:07:42: Wie entsteht sie?
00:07:45: Was braucht es?
00:07:47: Also es braucht nicht nur ein Logo, das ist ganz wichtig und sage ich auch sehr bewusst, weil das oft so ein bisschen mitschwingt.
00:07:54: Es braucht eine wirklich klare Positionierung.
00:07:55: Was meine ich damit?
00:07:56: Genau die Abgrenzung, die vorher auch schon genannt wurde.
00:08:01: Wer bin ich?
00:08:01: Was kann ich?
00:08:03: Als Marke.
00:08:04: Wo stehe ich?
00:08:05: Dann braucht es ein wirklich konsistentes Erlebnis.
00:08:08: Über alle Touchpoints sind weg, also dass die Leute sich wirklich gut abgeholt fühlen.
00:08:13: und Die Kühe ist dann natürlich, dass man durch das Produkt oder den Service beweist, dass alles das auch hält.
00:08:19: Wenn man das wirklich gut macht, dann hat das schon wirklich massiver Effizienzhebel.
00:08:26: Und zwar die Anquisekosten sinken, es verkürzt den Saleszyklus und hilft natürlich sowohl beim Pricing als auch, wenn man auf die Employer Branding App in a Shout auch beim Recruiting.
00:08:44: Super spannend.
00:08:46: Genau, dann mein Blick wieder zum Markus.
00:08:48: Wir rotieren hier heute, aber es ist überhaupt nicht schlimm.
00:08:52: Was trennt aus deiner Sicht exzellente Sales-Setups, von denen die scheitern?
00:09:00: Ich glaube, da lohnt sich noch mal drei Podcasts zusätzlich dran zu hängen zeitlich, weil da hängen eine Menge Punkt dran.
00:09:08: Ich glaube, man muss ganz realistisch sein.
00:09:10: Also je kleiner der Start-up ist, desto mehr Aufgaben muss jeder übernehmen und perfekter Sales, so einfach es klingt, ist im Endeffekt nichts anderes als die richtigen Punkte zu kommunizieren und dann auch noch das einzuhalten, was man erzählt.
00:09:28: Und ich glaube, das ist so einfach und so schwer, wie man sich es nur vorstellen kann.
00:09:33: Wie ich eben schon in der letzten Frage angedeutet habe, ich glaube, man muss ganz klaren USB rausarbeiten.
00:09:39: Und dann muss ich selber vorher Gedanken machen, was will ich da versprechen?
00:09:42: Und ist all das, was ich verspreche, Wahrheit?
00:09:47: Wir haben über die letzten Jahrzehnte missverstanden, was Marketing ist.
00:09:50: Marketing ist nicht das Rausplappern von lustigen Botschaften, die wunderschön klingen und keinen interessieren.
00:09:57: Sondern Marketing bedeutet im Endeffekt, ich erkläre meinem Produkt so gut, dass der Kunde gar nicht anders kann, als es zu kaufen oder meine Dienstleistung, was auch immer es sei.
00:10:06: Aber das muss Realität sein.
00:10:08: Ich kann natürlich ein bisschen blumiger erzählen, als es die Wahrheit ist, aber ich darf nicht lügen.
00:10:13: Es ist kein Missverständnis.
00:10:14: Es ist nicht der amerikanische Präsident, sondern es ist wirklich eine Aktion, wo ich was verkaufen möchte, was danach auch hält.
00:10:21: Weil einmal verkaufen, sagt man bei uns in der Branche, man kann jeder trotteln, aber das zweite Mal ist die harte Nummer.
00:10:27: Also dieses Konstante beim Konsumenten bleiben, das ist das Schwierige.
00:10:35: Okay, super.
00:10:37: Also jetzt haben wir auch ziemlich viel Wissen von euch schon bekommen und ihr habt garantiert auch ganz viele Praxisbeispiele und Erfahrungen für uns, die interessant sein können.
00:10:48: Die Frage ist auch an euch beide.
00:10:50: Was sind denn so besonders positive Beispiele aus eurer Begleitung von Start-ups in der Dimension?
00:10:56: Habt ihr da irgendwie Anekdoten für uns?
00:10:58: Und aber auch gleichzeitig in Bezug auf den Scale-Up-Award, so Jury-Momente, die euch in der Erinnerung geblieben sind.
00:11:05: Also einmal generell in der Dimension, aber auch was den Award angeht.
00:11:11: Konni, vielleicht magst du anfangen.
00:11:12: Mhm,
00:11:13: also ganz generell.
00:11:15: Ich erlebe es irgendwie ein bisschen wie du, Markus.
00:11:17: Also je kleiner sie sind, desto mehr müssen sie auch wirklich alleine oder sehr eigenständig umsetzen.
00:11:25: Und dann geht ihnen dann zum Teil halt einfach irgendwann die Luft aus.
00:11:29: Verstehe ich auch.
00:11:30: Es ist einfach dann zu viel.
00:11:33: Da ist halt auch die Frage.
00:11:34: Also für mich dann in der Beratung, wo kann ich da gut einhaken?
00:11:39: Es funktioniert mal.
00:11:40: Besser mal schlechter, würde ich sagen.
00:11:43: Aber we are always trying.
00:11:45: Und auf den Award bezogen, da waren ein paar Schmankerl dabei, würde ich sagen.
00:11:51: Die möchten
00:11:52: wir wissen.
00:11:53: Also, eines war, mit einem Schmunzeln, ein Team meinte letztes Jahr, wir brauchen keine Werbung.
00:12:02: Das hat mich schon ein bisschen amüsiert und ich weiß, sie haben es nicht so hart gemeint, aber es war schon so... war sie nicht, Moment, aber ja.
00:12:10: Und wer mich wirklich positiv überrascht und auch beeindruckt hat, war letztes Jahr Holzkern.
00:12:17: Also die haben wirklich eine sehr klare und gut verzahnte Strategie gehabt von Sales und Marketing.
00:12:25: Es war alles super verständlich, wirklich durchdacht und da merkt man auch, die haben das wirklich selber.
00:12:32: Verstanden und verinnerlicht, weil nur so kannst du das dann auch so easy-peasy erklären und wiedergeben.
00:12:39: Klasse, Markus schmunzelt.
00:12:43: Markus ist schon super lang bei uns auch in der Jury und hat bestimmt einiges an Beispiel.
00:12:50: Also ich fand dieses Jahr wirklich faszinierend.
00:12:56: wie gut die Pitches mittlerweile geworden sind.
00:12:58: Also in den letzten Jahren gab es schon so den einen oder anderen, der sich nicht ganz so genau klar war, wer die Zielgruppe ist oder der nicht ganz so genau wusste, wie sein Team sich weiterentwickeln soll.
00:13:09: Ja, weil ich mein, jetzt muss man auch ganz klar sagen, ich glaube, wir alle erleben viele Pitches und jeder draußen, die ihr zuhört, habt schon viele Pitches gemacht.
00:13:17: Aber es ist manchmal schon so ein bisschen so ein Bullshit-Bingo.
00:13:20: Also jedes Wort, was man mal gehört hat, hächelt man durch in der Hoffnung.
00:13:23: der andere.
00:13:24: steht dem Press da, ohne zu wissen, worum es geht.
00:13:27: Und das war dieses Jahr glücklicherweise bei keinem einzigen Starler, was ich mir angeschaut habe, bei den Pitches der Fall, sondern es war wirklich fundiert.
00:13:34: Die wussten auf jede Frage eine Antwort.
00:13:37: Nicht, dass das etwas ist, was man immer müssen muss, aber es hilft natürlich.
00:13:42: Und sie haben sich sehr klar überlegt, was sie wollen.
00:13:44: Und das finde ich total beeindruckend, weil ich stelle mir das selber vor.
00:13:48: Also wäre ich Start-up'er, dann man muss schon an viel denken.
00:13:52: Weil ich meine, so Leute wie wir, die diesen Job schon lange machen, haben halt schon viele Schoten gehört und sind auf viele Fragen gefasst.
00:14:01: Aber die Leute sind meist ja neu in dem Gewerbe oder neu ja, nachdem es bei euch Scale-Ups sind, machen sie das schon einige Zeit.
00:14:07: Aber nichtsdestotrotz, glaube ich, kann man sich da aber raschen lassen.
00:14:11: Ich möchte kein Start-up im Besonderen rauskramen, diesmal.
00:14:16: Also A, finde ich, ist den anderen unfähig gegenüber, weil die haben ja jetzt nicht nur keinen Preis gewonnen, weil sie nicht ganz so gut waren, sondern einfach nur, weil der andere mehr Punkte bekommen hat.
00:14:24: Wir sind ja mehrere Leute, sonst hätte wahrscheinlich jeder einen Preis gekriegt.
00:14:30: Ich glaube, aber was für mich wichtig war, ist einfach auch bei den Preisübergaben, die wir gemacht haben, es war nicht so ein... Da standen keine Heroes auf der Bühne, sondern da waren Leute, die echt stolz auf ihr Team waren.
00:14:44: Und das war ein tolles Gefühl zu sehen, weil die echt verstanden haben, worum es geht.
00:14:48: Ein toller Chef alleine macht nichts, sondern der geht gnadenlos unter, sondern nur, wenn ich in der Lage bin, ein Team zu führen, was Perfektion im besten Falle hinbekommt.
00:15:02: kann ich Erfolge erzielen.
00:15:03: Und das fand ich ein tolles, tolles Erlebnis, dass die Leute es auch so verstanden haben und so interpretiert haben.
00:15:10: Ich finde auch persönlich super, dass man mal sagt, mit dem Team in den letzten Podcast Folgen generell, die wir bei Eva jetzt schon hatten, war eben dieser Teamgedanke auch immer super wichtig.
00:15:20: Und das ist auch das, was zählt, einfach dieser Zusammenhalt, finde ich super.
00:15:25: Und genau, jetzt kommen wir eigentlich schon zu den konkreten Tipps.
00:15:28: Ich meine, wir haben schon einiges von euch mitbekommen, vor allen Dingen auch am Anfang beim Quick Fix.
00:15:34: Aber jetzt würde ich sagen noch mal ganz konkret auch allgemein, was die Dimension an.
00:15:39: geht.
00:15:40: Die Frage an dich Conny, welche drei Dinge sollten Start-ups in dieser Dimension unbedingt früher ledigen?
00:15:49: Also drei macht es mir jetzt gar nicht so leicht, aber ich habe mir das natürlich ein bisschen überlegt.
00:15:54: Das erste ist einfach das Thema, um wen geht.
00:15:58: Wer ist meine Zielgruppe und auch welches Problem löse ich und Für wen bin ich eben nicht da.
00:16:04: Also das ist, glaube ich, sehr wichtig.
00:16:07: Das Zweite ist, ich brauche ein klares Messaging.
00:16:09: Ich brauche ein Kernversprechen und dann starke Proofpoints, die den Fun-Land lang die Leute begleiten.
00:16:18: Das heißt, ich muss mir überlegen, wann spreche ich die Leute an, die ich noch nie gehört und wann die Ultras von meiner Brains, die sowieso loyale Kundinnen sind.
00:16:29: Und wie mache ich das auch?
00:16:30: Und das Dritte würde ich sagen, eher im Innenverhältnis.
00:16:34: Man muss sich anschauen, dass man die Teams, Sales, Marketing einfach auf eine Ebene zieht und da wirklich ein Zahlenbildschaft, auf das die alle zugreifen, die KPI definiert, die Ziele definiert und auch priorisiert, weil nur so können die gut verzahnt arbeiten.
00:16:51: Ich würde gerne darauf einhaken.
00:16:52: Ich finde das hochrelevant, was du sagst.
00:16:55: Ich finde, wir leben, was das betrifft in der großartigen Zeit.
00:16:58: Ich mein, früher war Marketing halt einfach Gießkanal.
00:17:00: Ich habe jeden beglückt mit meiner Information.
00:17:03: Also das erklärt, warum in Deutschland, Nineteitig Prozent der Menschen wissen, was ein OB-Tampon ist, obwohl denen Nineteitig Prozent der Menschen nicht brauchen.
00:17:10: Also einfach, weil es jeder wissen musste.
00:17:13: Und es hat sich massiv geändert.
00:17:14: Ich kann sehr, sehr gut targetten.
00:17:15: Ich kann selbst in Wien, wenn ich das möchte, einzelne Straßen rausfischen, in denen ich mein Marketing ausspiele.
00:17:22: Und das ist ein Tool.
00:17:25: was A-Kosten senkt, aber auch dazu führt, dass ich klarer kommunizieren muss.
00:17:30: Ich muss kein allgemeines Blabla machen, sondern ich kann genau die Menschen ansprechen, die für die es relevant ist.
00:17:36: Dann passt auch die Frage gleich dazu zu dir, Markus, nämlich was für Maßnahmen oder Entscheidungen können denn späteres Chaos verhindern?
00:17:46: Also für mich die wichtigste Entscheidung ist im Team Verantwortlichkeiten klären.
00:17:50: Also, ich kann gerade jetzt erzählen, letzte Woche hatte ich ein Start-up, da haben mich drei Gründe innerhalb von zwei Tagen angeschrieben mit der gleichen Ansprache.
00:18:02: Wo ich mir dachte, A, bin ich jetzt nicht so der Fan von Massenmeld und B, finde ich dann auch noch drei Melds von dem gleichen Start-up, aber drei Gründe an.
00:18:10: diese hatten, echt verwirrend und lästig.
00:18:14: Was dazu führt, dass die Chancen massiv sinken, dass ich überhaupt Lust habe, mir das anzuschauen.
00:18:17: Und ich glaube, so geht es vielen.
00:18:20: Das heißt, für mich ist Verantwortung klären im Team erst mal das Allerwichtigste.
00:18:25: Und dann auch einfach gucken, wessen Stärke ist was?
00:18:28: Bei den meisten Menschen kann ich mir ja vorher schon angucken, mit wem werde ich reden.
00:18:31: Nicht alles ist ja hoffentlich eine Kalterquise, die ich irgendwo in den Raum blasen, sondern ich treffe Entscheider, mit denen ich sprechen möchte.
00:18:40: Und da kann ich sehr klar definieren, wessen Stärke ist, das denn mit diesen Entscheidern zu sprechen.
00:18:45: Das ist das Erste.
00:18:46: Und das Zweite ist mir sehr gut überlegen, wie viel Geld habe ich auch.
00:18:49: Also du bist auf die KPIs her eingegangen, Connie.
00:18:52: Ich glaube, man darf auch nicht unterschätzen, wie viel ist überhaupt mein finanzielles Pouvoir, um meine Botschaft nach draußen zu bringen.
00:18:58: Und danach muss ich den Kanal wählen.
00:19:01: Also nicht nur nach der Zielgruppe, das muss man auch klar sagen.
00:19:04: Und ich kenne Start-ups, die haben einfach mit keinem Geld, was auf TikTok gemacht.
00:19:08: Und auch das kann funktionieren, je nachdem, was ich adressieren möchte.
00:19:12: Da muss man halt einfach ein bisschen kreativer sein und muss sich Ideen einfallen lassen und darf sich auch nicht zu schade dafür sein, sich selber vielleicht mal in Positionen zu bringen, die man noch nie geplant hat.
00:19:24: Aber das kann funktionieren.
00:19:25: Und ich glaube, das sind ganz, ganz wichtige Punkte auf dem Weg zum Erfolg.
00:19:32: Konny, weil Markus jetzt auch immer das Wort Stärke benutzt hat.
00:19:37: Wenn wir jetzt davon reden, was glaubst du, wie entwickelt man eine Markensstory, die nicht nur kreativ, sondern auch kaufentscheinend wirkt, die halt stark ist?
00:19:50: Kann
00:19:50: man das in einem Podcast auch so sagen?
00:19:54: Ich versuch's,
00:19:55: also Kreativität mal beiseite, weil das ist natürlich wichtig.
00:19:58: Das macht die Leute gut abholt.
00:20:01: Ich würde sagen, ich muss mir wirklich das Problem anschauen, also das Problem der Zielgruppe.
00:20:07: In welcher Situation nehmen die Leute wirklich Geld in die Hand?
00:20:10: Also darum geht es sehr viel.
00:20:13: Wenn ich das mal gelöst habe, habe ich so ein bisschen das warum, also warum kauft jemand oder nutzt meinen Service.
00:20:20: Dann eine gute Story liefert weiter Relevanz, sprich Das schaut sich ein bisschen an, wie ist die Realität der Kundinnen?
00:20:28: Also in welcher Situation oder wann ist das relevant?
00:20:31: Und ich muss mich natürlich auch von Alternativen ein bisschen abheben, also differenzieren.
00:20:36: Diese drei Punkte würde ich damals sehr stark sehen.
00:20:39: Da können sich ja noch viele, viele mehr dazu.
00:20:42: Aber dann brauchen wir eben noch ein Podcast.
00:20:45: Ich würde um auf das eingehen, was du gerade sagst.
00:20:48: Also was ich immer feststelle ist, Leute pitchen ihre Ideen sehr gerne ihren besten Freunden.
00:20:53: oder der Oma oder der Mama.
00:20:55: Und natürlich sind die wohlwollend und finden das eine super Idee.
00:20:59: Und unterstützen ganz viel von dem Unsinn.
00:21:01: Und selbst wenn man ChatGPT fragt, kriegt man eine sehr wohlwollende Antwort.
00:21:05: Selbst wenn ich ihn kritisch einstellen möchte.
00:21:08: Deswegen würde ich mir immer Leute raussuchen, von denen ich weiß, dass sie mich eigentlich gar nicht so mögen.
00:21:12: Und mal gucken, wie reagieren die.
00:21:13: Und dann kriege ich das kritischere Feedback.
00:21:16: Also die werden mich wahrscheinlich auch nicht in Grund und Boden reden.
00:21:19: Aber ich glaube, es gibt genau diese Punkte.
00:21:22: greift meine Message, löst sie irgendein Problem, was ich habe, weil wir leben in einer Zeit, wo Leute sehr kostenbewusst mit ihrem Leben umgehen und mit ihren Ausgaben.
00:21:32: Und da muss es schon was Besonderes sein, dass ich mehr Geld ausgebe, als ich das geplant habe für etwas, was ich vorher nicht auf den Schirm hatte.
00:21:42: Ja.
00:21:42: Ich weiß grad nicht, was zu sagen soll.
00:21:44: Ich höre so gespannt zu bei euch beiden.
00:21:46: Das ist echt klasse.
00:21:49: Aber weil wir auch im Bereich der Skalierbarkeit sind und auch auf das Thema Internationalität eingehen wollen, Markus, auch die Frage an dich wieder.
00:21:58: Was siehst du denn, was gut, aber auch was schlecht läuft bei Scale-Ups?
00:22:01: immer wieder, wenn sie ihre Marke international ausrollen wollen?
00:22:06: Gibt's da irgendwas, was dir da auffällt oder einen Sinn kann?
00:22:10: Ich glaube, es gibt also zwei Missverständnisse.
00:22:13: Das erste Missverständnis ist, es gibt den Kunden.
00:22:16: Das ist nicht so.
00:22:17: Also selbst in Österreich ist nicht jeder Mensch gleich und wenn ich über die Grenze gehe, dann wird es noch besonderer, weil einfach die Charaktere, die Kultur, alles ist eine andere Rolle und die Ansprache muss eine andere sein.
00:22:29: Es ist nicht so einfach.
00:22:33: Und ich sollte mir das vorher überlegen, ob es in dem Land, wo ich hin will, auch nicht für das gibt, was ich möchte.
00:22:39: Also nehmen wir das Thema Plant-Based Ernährung von vor zehn Jahren.
00:22:43: Das war in Großbritannien relevant, das hat auch in Deutschland eine Relevanz.
00:22:48: Das habe ich in Tschechien aber ehrlich gesagt nirgends ins Regal legen müssen, weil das fand dort niemand spannend.
00:22:53: Das muss man sich gut überlegen.
00:22:55: Man kann mit jedem Produkt theoretisch skalieren, man muss sich nur vorher sehr genau Gedanken machen, wie skalier ich in welchem Markt.
00:23:02: Und das ist unabhängig sei es eine Dienstleiste oder ein Produkt.
00:23:05: Bei Dienstleistung wird es halt relevant, wie sind die rechtlichen Gegebenheiten, wobei das bei Produkten auch der gleiche Fall ist.
00:23:10: Das heißt, da muss ich sehr, sehr gut darauf achten und nicht einfach glauben, ich habe heute ein Produkt und kann morgen die ganze Welt damit beliefern.
00:23:18: Das Zweite ist natürlich die Supply Chain.
00:23:20: Falls ich denn ein physisches Produkt habe, kann ich die sicherstellen, kann ich die aufrechterhalten.
00:23:26: Wenn ich eine Dienstleistung habe, dasselbe, habe ich Leute, die nativ in der Sprache sind, nativ in dem Verständnis meiner Kundinnen und Kunden dort.
00:23:35: Und bin ich in der Lage, genauso schnell zu servisieren, wie ich das hier tue.
00:23:39: Und das sind alles Überlegungen, die man sich sehr, sehr früh machen sollte bei so einem Skalierungsschritt, weil da geht es um richtig Geld.
00:23:47: Und jeden Euro, den ich in den Sand setze oder Pfund oder welche Währung auch immer ich dann nutzen muss, ist halt einfach schade drum.
00:23:54: Also im besten Falle, wenn ich dann in meinen Investorenrunden bin, mir auch überlegen, wen hole ich mit an Bord?
00:24:00: Ist das Smart Money?
00:24:02: Denn ich glaube persönlich immer nur Geld allein hilft mir nicht viel.
00:24:07: Da hilft mir wahrscheinlich ein Kredit mehr.
00:24:09: Aber wenn es um Investitionen geht, dann brauche ich dahinter auch jemand, der mir einen massiven Mehrwert bringt.
00:24:15: Und im besten Fall ist der für die Skalierung.
00:24:18: Wenn du sagst, man sollte sich richtig früh Gedanken machen, was ist für dich richtig, wie kann man das so irgendwie sagen?
00:24:26: Wenn mein Produkt oder meine Dienstleistung am Heimatmarkt sich zu einem Erfolg ausweitet, dann würde ich da gut darüber nachdenken, ob es Sinn macht, weil, egal was ich tue, es hat alles einen Lebenszyklus.
00:24:41: Ich kann mir also entweder Gedanken machen, ob ich jetzt das nächste Produkt, die nächste Dienstleistung im Hinterkopf habe, die ähnlich epochal oder noch geiler ist als das, was ich schon getan habe.
00:24:52: Oder aber, ob es Sinn macht, zumindest meinen Produkt weiter auszuweiten, weil final muss man sagen, sei es ein Produkt oder eine Dienstleistung.
00:24:59: Klassischerweise, je mehr ich davon herstellen oder ausgeben kann, desto günstiger wird es.
00:25:05: Das heißt, es wird für alle interessanter.
00:25:07: Und wenn ich auch am Heimatmarkt dadurch Synergieaffekte schaffen kann und günstiger werde, werde ich noch mal attraktiver, kann im besten Fall noch mehr Wettbewerber galant aus dem Spielfeld bringen.
00:25:21: Wirklich schon Tipps zur Dimension an sich.
00:25:24: Und ihr seid ja aber auch in eurer Funktion als Jurymitglied vom IWI Scaler bei uns.
00:25:30: Wenn wir da jetzt noch mal in die Tipp-Kiste, Tipps- und Trick-Kiste reingehen.
00:25:36: Auch die Frage an euch beide.
00:25:38: Wenn ihr ein Start-up in dieser Dimension bewertet, was?
00:25:41: bringt euch dazu zu sagen, wow, das überzeugt uns.
00:25:45: Und ja, was lässt die Bewerbung auch klar wieder sinken?
00:25:48: Wir hatten immer so den Spruch bei den letzten Folgen.
00:25:51: Was berührt euer Herz, oder nicht?
00:25:57: Also, mein Herz berührt tatsächlich, wenn sie einen roten Faden haben in dem Ganzen.
00:26:01: Also, ich möchte fühlen, dass das ... wohl überlegt ist, dass das auch realistisch ist, was die sich da überlegt haben natürlich.
00:26:11: Und es braucht einfach eine logische aufgebaute Strategie zu Produkt, Zielgruppe, Markt und so weiter.
00:26:18: Und ja, eben auch die Ressourcen, wie sinnvoll sind die eingesetzt, waren schaffig, war es.
00:26:27: Im Umkehrschluss, was ich jetzt nicht so super finde und auch sehr wenig gesehen habe, muss ich sagen, jetzt beim letzten Mal, wenn das so ein bisschen ein Passwort Bingo ist und irgendwie alles drinnen ist, ein Marketing-Passwort, die man halt so kennt, wenn alles ein Ziel vorhaben, die möglich sind, drinnen ist und dann auch wieder nichts priorisiert ist.
00:26:49: Das ist ein bisschen Fassadestadtfokus und das finde ich nicht so ideal, würde ich sagen.
00:26:57: Gibt's noch mal einen konkreten Tipp, den du da mitgeben könntest?
00:27:02: Was möcht ich sehen?
00:27:06: Zielprioritäten.
00:27:09: Das war auf den Punkt gebracht.
00:27:12: Markus, deine Perspektive.
00:27:15: Deine Giri Perspektive.
00:27:19: Ich kann ja auf alle Fälle schon mal sagen, was mich richtig emotionalisiert.
00:27:22: Und zwar im Negativen.
00:27:22: Und das sind diese Scale-Ups, die da reinschreiben.
00:27:26: kann ich nicht sagen, was NDA.
00:27:29: Wo ich mir denke, dann bewirb dich nicht.
00:27:31: Also, wenn ich es nicht lesen darf, was soll ich da bewerten?
00:27:35: Und ehrlich gesagt denke ich mir immer, ich nehme mir Zeit dafür, es zu bewerten und ich mache das total gerne, weil ich es extrem spannend finde.
00:27:42: Aber wenn ich dann so fünf Seiten leer bekomme, wo immer steht, darf ich nicht sagen, darf ich nicht sagen und will ich nicht, dann denke ich mir halt, nervt mich.
00:27:49: Also verplämpert nur Zeit.
00:27:50: Auf der anderen Seite ist Zeit für einen Kaffee mehr, also passt das auch.
00:27:55: Was mich positiv emotionalisiert ist, wenn Leute alle Dimensionen mitdenken und ich nicht das Gefühl habe, dass ich mit einem deiner Kollegen von IY spreche, sondern wirklich mit einem Start-up war, dessen eigenes Ziel es ist, sein Unternehmen voran zu bringen und nicht ein Berater.
00:28:11: Ich meine, das ist gar nicht negativ.
00:28:12: Du weißt, was ich meine.
00:28:14: Ich lächle nebenbei, ich weiß.
00:28:15: Ich
00:28:15: möchte das persönliche Herzblut darin spülen.
00:28:18: Ich möchte darin lesen, dass sich Leute Gedanken darüber gemacht haben.
00:28:21: Wer ist in meinem Team?
00:28:22: Wie entwickel ich mein Team weiter?
00:28:24: Wie entwickel ich meine Idee weiter?
00:28:26: Und wie entwickel ich auch meine Investorenstrategie weiter?
00:28:30: Und wenn ich das spüre, dann denke ich mir, okay, das sind echt Leute, die kämpfen da für was, und zwar für ihre eigene Idee und dafür das umzusetzen.
00:28:38: Und das olforisiert mich dann und entschädigt mich für die Lernblätter.
00:28:43: Ich bin schon fast traurig, dass wir eigentlich mehr damit zum Abschluss kommen.
00:28:47: Schade, aber dann müssen wir vielleicht noch mal irgendein Podcast dranhängen.
00:28:52: Aber trotzdem gerne noch mal zum Schluss eine Frage an euch beide.
00:28:56: Wenn ihr einem Start-up nur ein einziger Rat in dieser Dimension noch mal mitgeben könntet, welcher wäre das?
00:29:04: Puh.
00:29:06: Wenn es nur einer sein darf, würde ich sagen, überlegt euch, warum ihr für ... gewisse Person das beste Angebot seid, überlegt euch auch, warum nicht?
00:29:18: Und damit geht dir raus.
00:29:20: Alles andere fügt sich dann.
00:29:25: Hart.
00:29:26: Also, mich auf einen Rat zu beschränken, ist vielleicht nicht meine Kernkompetenz.
00:29:29: Du darfst doch
00:29:29: mehr.
00:29:29: Also, Conny hat das schon echt super gemacht, aber hey, feel free.
00:29:34: Ich glaube, das Erste, was ich jeden Gründer fragen würde, ist, fällt dir nichts Besseres ein, was du in deinem Leben machen willst.
00:29:40: Und ich meine das nicht negativ, sondern echt positiv.
00:29:43: Ich glaube ... Viele und das werden wahrscheinlich die Hörerinnen und Hörer auch echt bestätigen können.
00:29:49: Viele unterschätzen das Commitment, was man geben muss.
00:29:51: Ja, das ist nicht mal nebenher und ich habe eine tolle Idee, die wir abends in der Kneipe besprochen haben und jetzt kommt das fancy Startup live, sondern das ist eine scheiß Arbeit, die da dran hängt.
00:30:04: Und jeder klassische nine to five ist etwas bequemer.
00:30:07: Ja, also das möchte ich einfach nur mitgeben.
00:30:09: Und das zweite.
00:30:12: oder anderthalbte vielleicht, damit ich bei einem Punkt bleiben kann, was ich mitgeben will, es besprecht es mit den Menschen, die euch wichtig sind.
00:30:20: Also auf was ihr euch da einlassen wollt.
00:30:22: Also ignoriert nicht, ob Freundin oder Freund oder Kind oder Hund oder Oma oder Tante oder wer auch immer euch echt wichtig ist, weil es wird euer Leben massiv verändern.
00:30:32: Es ist erst mal nichts mehr so, wie es war vorher und die Leute müssen das mittragen.
00:30:37: Und wenn sie es nicht tun, werdet ihr sehen, dass ihr vielleicht wirtschaftlich erfolgreich werdet, aber sehr einsam.
00:30:43: Und ich weiß nicht, ob es den Preis wert ist.
00:30:47: Das nehme ich jetzt wirklich noch mal so zum Schluss und darf mich noch mal ganz herzlich bei euch bedanken für die vielen spannenden Impulse.
00:30:55: Und natürlich ist es auch jetzt wieder Zeit für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer ins Handeln zu kommen.
00:31:00: Wir haben uns nämlich heute auch wieder eine Challenge überlegt.
00:31:04: Und zwar ist diese, analysiert euren Funnel.
00:31:08: Wo verliert ihr die meisten Leads?
00:31:10: und setzt dann eine konkrete Maßnahme um, um die Conversion zu verbessern.
00:31:16: Wir sind sehr gespannt, wie ihr euer Marketing-Sales aufs nächste Level bringt.
00:31:20: Und damit verabschieden wir uns.
00:31:22: Ganz herzlichen Dank noch mal an euch beide.
00:31:26: Und auch danke fürs Zuhören und alle Infos zur Bewerbung findet ihr wie immer auf unserer Website.
00:31:33: Bis zum nächsten Mal bei Höhe hinaus, der EY SkillUp Podcast.
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