Von Kryptos bis Mahnschreiben – FinTech im Vollzug Episode
Shownotes
FinTech und InsurTech sind zwei der dynamischsten Verticals im EY Scale-up Award – und gleichzeitig zwei der am stärksten regulierten. In dieser Episode diskutiert Florian Haas mit Finanzierungsexpertin Birgit Polster, Rising Star des Jahres 2025 Maximilian Kindler (incaseof.law) und Scale-up des Jahres 2025 Florian Wimmer (Blockpit) über Innovationen, neue Technologien und die Herausforderungen im Zusammenspiel von Regulierung, Skalierung und Marktdruck.
incaseof.law modernisiert das Forderungsmanagement radikal: Eine digitale Plattform, die offene Rechnungen automatisiert, rechtskonform und kundenschonend durchsetzt – von der Mahnung bis zum Vollstreckungstitel. Blockpit, Europas führender Anbieter für steuerliche Krypto-Compliance, setzt auf datengetriebene Steuerautomatisierung, Partnerschaften mit Börsen und Broker:innen sowie regulatorische Klarheit als Skalierungshebel. Birgit Polster zeigt die Bankperspektive: Proof of Market, Teamqualität, KYC-Konformität und Risikobeurteilung entscheiden darüber, ob ein Start-up finanzierbar wird.
Im Gespräch geht es um Teamaufbau, die Erwartungen von Investor:innen, regulatorische Anforderungen, Skalierungsstrategien, Produkt-Market-Fit und die Fehler, die Start-ups teuer zu stehen kommen. Außerdem sprechen die Gäste über Aha-Momente, steuerliche Rahmenbedingungen, den Einfluss von MiCA und CARF sowie darüber, warum Fokus und Resilienz entscheidend für langfristigen Erfolg sind.
Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu der neuen Folge unseres Podcasts, höher hinaus, der UI Scala Podcast.
00:00:12: Heute werfen wir einen Blick in eine Branche, die stark im Wandel ist, Fintech und Inschultech.
00:00:19: Vom automatisierten Forderungsmanagement bis zur Krypto-Steuerlösung und natürlich der Frage, wie lässt sich das alles finanzieren, sprechen wir heute mit drei sehr spannenden Gästen.
00:00:31: Vielen, vielen Dank für eure Zeit und fürs dabei sein.
00:00:34: Ich begrüße herzlich bei mir im Podcast Birgit Polster von der Erste Bank.
00:00:38: Finanzierungsexpertin aus zahlreichen Juries und Co.
00:00:42: auch bekannt im Start-up-Ökosystem.
00:00:44: Auch von Anfang an Jury mitglied beim IWI Scala-Bewort.
00:00:47: Vielen Dank, dass du dabei bist.
00:00:50: Max Kindler, Gründer von In Case of Law, ist jetzt unser amtierender Rising Star in diesem Wörtheckel.
00:00:56: Was macht ihr?
00:00:57: Kurz in meinen Worten zusammengefasst.
00:01:00: In Case of Law bietet eine digitale Plattform, mit der Unternehmen offene Rechnungen automatisch einfordern und rechtlich durchsetzen können, effizient und kundenfreundlich, auch so kann in Kassau.
00:01:12: Herzlich willkommen.
00:01:14: Und last but not least, Florian Wimmer, CEO von Blockpit, ist jetzt nicht nur das Scale-Up des Jahres in diesem Vertical, sondern ist jetzt auch Gesamtzieger des Scale-Up-Beworts im letzten oder in diesem Jahr eigentlich.
00:01:27: geworden.
00:01:27: Wir sind Glückwunsch dazu auch noch einmal.
00:01:29: Was macht BlockBit?
00:01:30: Ich glaube, es gibt wenige, die euch noch nicht kennen.
00:01:33: Ich sage es trotzdem in meinen leihenhaften Worten.
00:01:36: BlockBit hilft mit seiner Plattform dabei, steuerliche Verpflichtungen rund um Krypto-Assets transparent automatisiert und gesetzeskonform zu erfüllen.
00:01:46: Vielen Dank für eure Zeit.
00:01:47: Schön, dass ihr da seid.
00:01:53: Ich würde gern zum Einstieg ein bisschen allgemein über die Branche, das Wörtikel.
00:01:59: Sprechen, Birgit als Vertreter in der Erste Bank, als jemand, der viele, viele Start-ups und Scale-ups kennt und gesehen hat und auch ihren Weg verfolgt.
00:02:10: Wie siehst du die Rolle von Fintechs aus deiner Perspektive, insbesondere auch mit Blick auf Finanzierung?
00:02:17: Worauf achtest du besonders?
00:02:20: Was ist wichtig?
00:02:22: Danke für die Frage.
00:02:24: Natürlich sehen wir uns das Produkt an.
00:02:27: Was steht dahinter?
00:02:28: sind im Speziellen die Fintechs, KWC-konform, werden alle regulatorischen Möglichkeiten und Vorgaben eingehalten.
00:02:37: Gibt es Notfallpläne?
00:02:38: Wie sieht es mit der Sicherheit, mit der IT-Sicherheit aus?
00:02:41: Das Produktansicht ist natürlich extrem wichtig bei uns.
00:02:44: Was wir uns auch genauso gut ansehen, ist die Teamzusammensetzung.
00:02:48: Das heißt, habe ich für jede Aufgabe innerhalb des Teams die richtige Person auch dort und habe ich die Aufgaben wirklich auch gut verteilt.
00:02:55: Es reicht nicht, wenn ich jetzt nur die Macher dort sitzen haben, also wirklich nur die Programmierer, die das entwickelt haben.
00:03:03: Ich brauche jemand auch dort dabei, der sich um Marketing kümmert, vor allem auch aus unserer Sicht als Bank, um die Finanzierung und die betriebswirtschaftlichen Fragen kümmert.
00:03:14: Das ist ganz, ganz wichtig, wenn ein Start-up einmal zu uns kommt, weil wir als Bank sehr klare Vorgaben haben, wann wir als Geldgeber wirklich einsteigen dürfen.
00:03:24: Das heißt, was bei uns ... Der große Unterschied, die es zu anderen Kapitalgebern ist, ist der, dass wir einen Proof of Concept brauchen.
00:03:31: Das heißt, das Produkt muss marktfähig sein.
00:03:33: Idealerweise habe ich vielleicht schon den ersten Kunden an Bord, den ersten Partner an Bord, der auch den Bedarf am Markt zeigt, dass ich auch wirklich das Produkt am Markt verkaufen kann.
00:03:46: Das sind nicht nur Investoren, sondern auch wirklich die ersten Umsätze.
00:03:49: Erst dann darf die Bank hier wirklich... finanzieren, weil dieser Proof-of-Market einfach enorm wichtig ist.
00:03:55: Die Bank muss bei jeder Finanzierung schauen, wie kann sich das Unternehmen den Kredit auch leisten?
00:04:01: Ist es auch möglich, aus den operativen Umsätzen den Kredit zurückzuführen, ohne dass ich in wirtschaftliche Bedrängnis komme?
00:04:08: Und das kann ich nur zeigen, wenn der Proof-of-Market da ist, wenn ich die ersten Umsätze habe.
00:04:12: Und da gehört die richtige Person auch dazu, die sich mit dem Finanziellen auch beschäftigt.
00:04:20: Und was nicht zuletzt ganz wichtig ist, ist der Faktor Mensch.
00:04:23: Also das sehen wir in den letzten Jahren ganz stark.
00:04:26: Wie sind die Persönlichkeiten?
00:04:29: Wie ist nicht nur die Teamzusammensetzung von der Aufteilung, sondern wie sind die einzelnen Menschen auch von ihrer Persönlichkeit her aufgestellt?
00:04:37: Das sehen wir uns wirklich auch genauer an.
00:04:40: Nicht nur welche Erfahrung hat jeder Einzelne, sondern wie spielen die Leute auch zusammen?
00:04:45: Und jetzt in deiner Rolle als Schüri-Mitglied beim Scale-Upper-Wort.
00:04:49: Worauf schaust du da besonders, gerade wenn es sehr komplexe Geschäftsmodelle sind?
00:04:53: in diesem Vortikel?
00:04:55: Gerade wenn es sehr komplexe Geschäftsmodelle sind, ist es besonders wichtig, aus Start-up-Seite sich in den Empfänger reinzuversetzen.
00:05:02: Wer liest das?
00:05:04: Wie muss ich etwas umschreiben?
00:05:06: dass der Empfänger, der Leser das Problem und auch die Lösung versteht.
00:05:10: Wenn es zu komplex und fast wird in einer engen Bubble, in der eigenen Bubble gedacht wird, dann mache ich es dem gegenüber extrem schwierig, das irgendwie zu bewerten, auch das zu beschreiben.
00:05:22: Da muss ich sehr stark in die Recherche gehen und brauche viel länger.
00:05:26: Also wichtig ist hier wirklich immer zu schauen, wer ist der Adressat?
00:05:30: Meines Pitchtags, meine Information, meines Business Plans.
00:05:36: Sehr gut, vielen Dank.
00:05:38: Max, ich habe euch kurz zu Beginn schon vorgestellt und gesagt, was in Case of Law macht.
00:05:44: Jetzt aber noch einmal in deinen Worten.
00:05:47: Also, ich glaube, in Casso stellen sich die meisten irgendwie vor, als so ein Eintreiber-Schlägertrupp mit einem Baseball-Schläger.
00:05:54: Das macht es aber nicht, oder?
00:05:57: Das macht man nicht, tatsächlich haben wir am Anfang auch so geworben, da haben wir einen besänftigen Schlägertypen tatsächlich mit Baseball-Schläger in unseren Eclipse gehabt, um eben dieses Bildung zu kehren.
00:06:13: Was machen wir?
00:06:15: Die Idee in Case of Law ist tatsächlich aus professioneller Frustration entstanden.
00:06:22: Ich war selbst jahrelang als Unternehmensjurist, viele Jahre tätig und habe dabei auch erlebt unter anderem, wie absurd ineffizienz Forderungsmanagement sein kann oder war.
00:06:36: Viele Unternehmen verlieren insgesamt Milliarden, nicht weil ihre Kunden nicht sagen können, sondern... Weil der Prozess, um an sein Recht und sein Geld zu kommen, völlig kaputt, analog und viel zu teuer ist.
00:06:48: Und was uns besonders macht, das wird das Problem dieses kaputten Forderungsmanagements als Erste wirklich von Ende zu Ende gelöst haben.
00:06:59: Und wir bezeichnen uns gerne als Betriebssystem für Forderungen.
00:07:02: Das heißt, wir passieren, also unser Geschäftsmodell passiert auf einer überlegenen Technologie mit direkter Anbindung an den elektronischen Rechtverkehr der Justiz.
00:07:15: Einen dispoktiven Geschäftsmodell, das für unsere Kundenvölk risikofreies und es wird vielleicht noch Thema werden, einer von höchstgericht bestätigten Rechtssicherheit, die sonst kein Wettbewerb damit bringt tatsächlich.
00:07:27: Wir mussten das zum obersten Gericht aufgeben, um unser Geschäftsmodell durchzusetzen.
00:07:33: Das wäre immer eine Frage gewesen, was euch jetzt von anderen in Kassu Dienstleistern unterscheidet.
00:07:39: Es gibt ja in dem Markt schon ein paar quasi Alternativanbieter zu den Schläger-Trupps.
00:07:46: Was macht euch bei den Alternativanbietern besonders?
00:07:50: Ich vergleiche das gerne so.
00:07:52: Klassisches traditionelles, konventionelles in Kassu Büro ist ein bisschen wie eine Autobahn, die plötzlich abrupt vor einer Schlucht endet.
00:08:03: Die Kollegen erledigen alle den außergerichtlichen Teil, also dieses klassische Inkasso mehr oder weniger digital, eher weniger.
00:08:11: Aber vor dem entscheidenden Schritt, eine Forderung ist halt dann erst zu Ende, wenn sie auch wirklich eingebracht ist.
00:08:17: Der entscheidende Schritt ist der Gang zu Gericht.
00:08:20: Da halten sie dann an und übergeben dann an sogenannte Vertrauensanwälte.
00:08:25: Das ist einer dieser zentralen Systembrüche, der alles teurer, langsamer und intertranspareter macht.
00:08:32: Und wir sagen gerne, dass wir bei den Käseoblager diese Brücke über diese Schlucht gebaut haben, weil unsere Plattform eine Forderung nahtlos digital begleitet vom ersten Mahnschreiben bis zum rechtskräftigen Vollstreckungstitel und gegebenenfalls zur Exekution.
00:08:51: Und das Wichtigste, um nochmal das Thema, die Analogie sozusagen zum Bespurschläger, zu bemühen, wir machen das auf eine Weise, wir bewirtern jede Schuldner-Situation und jede Forderungssituation individuell und zielen darauf ab, dass man Kundenbeziehungen eher erhält, anstatt sich halt mit der Holzhammer Methode zu zerstören.
00:09:15: Wie tun wir das, indem wir sagen, okay, wir unterscheiden zwischen notorischen Nichtzahlern und an und für sich guten Kunden, die das Vergesslichkeit oder sonstigen Umständen einmal nicht bezahlt haben und platzieren sogar Cross- und Upselling-Angebote im Austausch gegen die Ersparnisse von Inkassogebühren in Forderung schreiben?
00:09:36: Das ist so.
00:09:38: Ein weiterer ganz besonderer Ansatz, den wir verfolgen, haben wir gesagt, okay, am Ende ist es da, es geht um Kundenbeziehungen, die kann man jetzt mit hohen Gebühren und mit Rungen weiter zerstören, aber nachhaltig ist das in keinem Fall.
00:09:52: wieder für die Forderungen, auch für die Beziehung selbst.
00:09:56: So, wie komme ich jetzt von Schläger-Trupps zu Krypto?
00:09:59: Florian?
00:10:00: Wow,
00:10:03: Blockbit.
00:10:04: Ich war jetzt eines der ersten Start-ups in Europa, das sich mit Steuer-Compliance bei Grüpto beschäftigt hat.
00:10:10: Seit meiner Sicht in Europa mittlerweile der führende Player, korrigiere mich gerne, wenn es nicht stimmt.
00:10:17: Wie habt ihr das gegeben, entdeckt?
00:10:18: Und wie war die Reise zu dem, wo ihr heute steht?
00:10:23: Ja, nicht Angst zu Schläger-Trupps, aber Angst vor dem Finanzamt.
00:10:26: Also es war tatsächlich die eigene Problematik.
00:10:29: Ich bin selbst seit zwei Fünfzehn sehr aktiv im Kryptomarkt unterwegs.
00:10:32: Und der österreichische Regulat ist wirklich federführend.
00:10:35: Also wir haben es jetzt gesehen auch mit Mika-Lizenz und den ganzen Börsen, die kommen.
00:10:39: Das war auch zusammen als Jahrzehnte und so aus der Finanz raus.
00:10:42: Also da gab es dann wirklich ein Schreiben des BMF-Kryptowährungen.
00:10:46: So sind sie zu versteuern.
00:10:48: Und das war wirklich weltweit eines der ersten wirklich... klaren Anweisungsdokumente zur Versteuerung von Kryptoesitz.
00:10:56: Und natürlich musste ich in diesem Land sitzen, wo das so klar war.
00:11:00: Und das hat ein bisschen Panik ausgelöst.
00:11:02: Und ich war damals selbst bei einer Big Four tätig und damit auch die Compliance immer ein bisschen im Hinterkopf gehabt, was viele wahrscheinlich im Krypto Bereich damals nicht hatten.
00:11:10: Da hat man halt einfach im wilden Westen drauf losgearbeitet.
00:11:15: Mir war aber schon damals schon bewusst, das wird nicht ewig so gehen und da braucht es ja eine Lösung.
00:11:20: Und als Hobbyprojekt entstanden eigentlich, um eine eigene Problematik zu lösen und hat sich dann aber ziemlich schnell als Geschäftsmodell etabliert, weil man gesehen hat, ja das brauchen eigentlich sehr viele Leute und da kann man Geld verlangen.
00:11:33: Und wie habt ihr das geschafft, dass ihr als, sag ich mal, zumindest damals noch kleines Start-up aus Österreich, der auch regulatorisches Vertrauen auch jenseits der Landesgrenzen aufbaut?
00:11:44: Ja, das war natürlich unser, glaube ich, größter Blocker damals, als kleines Start-up in diesem Umfeld des Rack-Tech tätig zu werden.
00:11:53: Noch dazu in einer Nische, wo jeder gesagt hat, ja, grübt US ist das sowieso alles Shady und Darknet und Geldwäsche.
00:12:01: Wir haben dann tatsächlich sehr früh einfach mit Partnern zusammengearbeitet aus dem Bankenumfeld, aus dem Wirtschaftsprüchungsumfeld, Steuerberatungsumfeld und die rauskristallisiert, die auch Bereit waren hier beaktiv, sich mit dem Thema ein bisschen zu beschäftigen, dort auch Know-how aufbauen wollten und haben dann gemeinsam eigentlich so unser technisches und praktisch, also praxisbezogenes Wissen mit deren rechtlichen Wissen gepaart und dann auch die Logos sozusagen recycelt auf unserer Webseite und so sehen, ja da sind Steuerberatungskanzlei im Hintergrund, die haben sich das Ganze angesehen, die haben das geprüft, dass das funktioniert schon so.
00:12:38: Das war damals zu der Stage definitiv notwendig.
00:12:41: Inzwischen haben wir zum Glück eine eigene Marke aufgebaut, haben doch sehr viele Referenzen auch in diesem Bereich, dass man sagt, okay, das braucht es jetzt nicht mehr wirklich, es kommen jetzt eher diese Dienstleister zu uns und wollen mit uns Partnern, weil sie eine technologische Lösung brauchen.
00:12:57: Sehr gut.
00:12:57: Wir haben jetzt von Max und von Florian gehört, wie das bei Ihnen, bei Ihren Unternehmen war, diese Reise von der Idee bis zur Anwendung bis zum Wachstum.
00:13:07: Ihr
00:13:07: bei der Erste Bank und vor allem auch du, ihr begleitet ja Start-ups aus von einem sehr frühen Stadium schon, nämlich, sagen wir mal, Businessplan und dann weiter.
00:13:16: Was sind aus deiner Sicht und deiner Erfahrung nach so wichtigen Kriterien?
00:13:21: A. Wie viele setzen den Businessplan so um, wie sie ihn schreiben?
00:13:25: Und B. Was sind die wichtigen Kriterien, dass das dann auch wirklich in die Anwendung kommt und wächst?
00:13:31: Wie viele setzen den Businessplan so um, wie sie ihn schreiben, keines?
00:13:35: Ich glaube, in meinen
00:13:36: letzten zehn Jahren ... Sie sollts aber trotzdem einschreiben, oder?
00:13:40: Nein, aber genau, das ist das wichtige.
00:13:41: Businessplan ist einfach was Lebenses.
00:13:44: Und das soll ein roter Faden durch das Start-up-Leben, durch das Gründerleben sein.
00:13:47: Und das wächst mit jeder Aufgabe.
00:13:49: Ein Start-up kann jeden Tag neue Entscheidungen treffen.
00:13:52: Und jede einzelne Entscheidung ändert die Richtung.
00:13:54: Ändert die finanziellen Gegebenheiten, ändert vielleicht die Zielgruppe etwas.
00:14:00: Das ist für ein Start-up ganz normal.
00:14:01: Und das ist Start-up-Leben einfach.
00:14:03: Dieses ... flexibler arbeiten können zu sein und das macht einfach den Vorteil für Startups aus.
00:14:09: Also wichtig ist, dass man ständig auch am Ball bleibt, dass man sich den Gegebenheiten auch immer schnell anpassen kann, Feedback von außen annimmt, dass in der eigenen Roadmap wieder einarbeitet und versucht einfach zielstrebig auch weiterzugehen und auf jede Gegebenheit auch wirklich rasch zu reagieren und das mit einfließen zu lassen und dabei wirklich den Fokus aufs eigentliche Ziel.
00:14:34: nicht aus dem Auge zu lassen.
00:14:38: Natürlich als Bank schauen wir immer darauf, wie ist die Planrechnung.
00:14:41: Wird die auch mit jeder Entscheidung adaptiert?
00:14:43: Passt das auch wirklich zu zukünftigen Entwicklungen aus unserer Sicht?
00:14:48: Vorteile sind immer, wer ist vorher schon mitgegangen?
00:14:51: War schon eine Förderstelle dabei, die das ein bisschen verifiziert hat, sind Investoren schon?
00:14:55: an Boards, die an das Glauben nicht nur das Gründerteam an sich, sind die ersten Partner am Markt schon an Boards.
00:15:03: Und dann halt step-for-step wirklich weiter schauen und wirklich auch realistisch zu planen auf Basis der bisherigen Erfahrungswerte.
00:15:13: Max, wie war der Weg vom ersten Prototyp bis zum Marktreifen Plattform?
00:15:18: Was waren so die großen Herausforderungen oder großen Steine, die ja auf diesem Weg aus dem Weg räumen mussten?
00:15:27: Ich würde sagen, es war ein Drama oder zumindest eine Evolution in drei Akten.
00:15:33: Akt eins war etwas ganz anderes.
00:15:37: Es war eine breite Vision von einer digitalen Rechtsabteilung und Demand für Klein- und Mittelbetriebe, die über keine In-House-Juristen verfügen.
00:15:50: In der Phase haben wir extrem viel gelernt.
00:15:52: Wir, muss man auch der Ehrlichkeit sagen, ich bin Solo-Gründer gewesen.
00:16:00: Also der habe ich viel gelernt.
00:16:02: Vor allem was der Markt nicht sofort braucht und das zu breit zu denken, alles andere ist ideal ist.
00:16:11: Diese digitale Rechtsabteilung war geoutlined als... als Plattform mit verschiedenen Rechtsberatungsprodukten, die relativ häufig in der Wirtschaft nachgefragt werden.
00:16:25: Das initiale Produkt tatsächlich darauf auch Forderungsmanagement, aber da gab es ein vertragsrechtliches Produkt, das in Schengen war, ein gewerberechtliches, ein vergaberechtlichem Datenschutzrecht ist.
00:16:37: Und das war natürlich sowohl in der Entwicklung als auch in der in der antizibierten Vermarktung viel zu breit.
00:16:46: Und in der zweiten Phase war dann der konsequente Pivot auf das dringendste und schmerzhafteste Problem, aber auch gleichzeitig das Thema oder das Produkt, das am schnellsten verständlich auch am Markt platziert werden konnte.
00:17:05: Und das war das Thema Vorderumsmanagement.
00:17:08: Und der dritte Akt, wenn man so will, der uns heute hier auch herbringt, ist eigentlich die wichtigste Lektion von allen gewesen, weil ich habe so wenig, eine große Vision braucht, halt ein komplementäres, komplettes Erfahrung des Team.
00:17:25: Birgit hat das auch in ihrem Eingangsstatement erwähnt.
00:17:28: zu Umsetzungen.
00:17:29: der entscheidende, wirklich entscheidende Schritt zum Erfolg, das ich jetzt abzeichne, war der ja in dieser Solo-Found-Struktur durch ein schlagkräftiges, komplementäre, Sea-Level-Team zu ersetzen.
00:17:42: Das ist uns gelungen.
00:17:44: Das hat uns am meisten beschäftigt, aber ist gleichzeitig natürlich heute auch das Größte-Asset.
00:17:49: Florian, wie war das bei euch?
00:17:51: War der immer linear, dieser Skalierungspfad?
00:17:54: Oder habt ihr da die eine oder andere Kurve genommen?
00:17:57: Wie war das bei euch?
00:17:58: Ich glaube linear ist das in keinem Start-up-Scale-Up, den Rollercoaster gibt es schon.
00:18:04: Bei uns war es schon ziemlich klar, was ist das Produkt, wo sehen wir?
00:18:09: das Problem, das wir lösen wollen, was für uns im Entschalend war und was nicht so kam, wie wir es uns erhofft hatten, ist der regulatorische Demand.
00:18:18: Also das hat einfach viel zu lange gedauert, dass hier auch wirklich in Richtung Steuer Erziehung und Enforcement, was gemacht wird, auch auf der regulatorischen Ebene, da haben wir uns einfach verschätzt.
00:18:28: Da waren wir sehr früh dran.
00:18:31: Und natürlich, wie kommst du dann an die Kunden?
00:18:33: Wenn die jetzt keine Impression haben von der regulatorischen Seite, Portfolio Tracking, Mittelherkunftsnachweise, was kann man nicht alles so machen mit den Daten, die wir haben?
00:18:44: Und was kann man nicht alles als Verkaufsargument so sagen?
00:18:47: Einbauen ohne zu weit wegzugehen von das ist unser Produkt, das ist unser Fokus, das ist unser Nordstern.
00:18:53: Und ich glaube das haben wir ganz gut kombiniert, weil man natürlich auch einfach sehr sehr viele Daten benötigt.
00:18:58: Jetzt haben wir diese zwei Teile dieser Datenaggregation und dann hinten raus die Steuerberechnung.
00:19:03: Und nach beiden Zeiten kann man Dinge erweitern, sei es jetzt in Richtung Zielgruppe, wo wir auch einen sehr starken Fokus haben natürlich auf das Bito-Sie-Geschäft, also der Endkunde, das ist einfach die Masse, die... die jetzt schon sehr früh mit Kryptos zu tun hatten.
00:19:18: Aber wenn es dann darum geht, BtoB, BtoG auch zu servisieren, kann man das Produkt, sozusagen einfach recyceln und anpassen.
00:19:27: Also da ging es links und rechts ein bisschen, aber ich glaube, wir haben trotzdem diesen großen, diesen großen Highway, diesen großen Fokus nie verloren.
00:19:34: Ewa, da haben wir eh schon kurz besprochen, auch an Pionier.
00:19:38: Wie schwer oder wie viel Aufklärungsarbeit habt ihr eigentlich in eurem ganzen Selbstprozess leisten müssen oder seid ihr überall offene Türen eingelaufen?
00:19:48: Ich denke, das sind wir immer noch ziemlich am Anfang.
00:19:50: Der Aufklärungsprozess ist voll im Gange.
00:19:53: Es wird jetzt besser, muss man auch wirklich sagen, da hat eben auch die Mika-Regulatorik oder was jetzt kommt mit dem Crypto Asset Reporting Framework einfach den nötigen Nachdruck verschafft.
00:20:03: Anfangs war das wirklich null Priorität.
00:20:07: bei all unseren potenziellen Partnern, bei unseren Kunden.
00:20:09: Natürlich gibt es immer ein paar, die sind vorne voran, wenn es um Kompleinsrechtssicherheit geht.
00:20:14: Zum Glück war Bitpanda, einer der großen Player in Österreich, die gesagt hat, das ist uns sehr wichtig, wir wollen da sehr früh was machen.
00:20:21: Das hat dann auch uns mit der Partnerschaft einen frühen Push gegeben.
00:20:25: Viele dieser Player, vor allem wenn sie jetzt aus OEC nach Europa reinkommen, die sind diese ganz strengen rechtlichen Vorgaben und auch auf der steuerrechtlichen Seite einfach nicht gewohnt.
00:20:35: Und da muss man sehr, sehr viel noch Aufklärung aus Arbeit leisten.
00:20:40: Wir haben das Stichwort schon gehabt, Skalierung.
00:20:43: Wir haben ja einen Scalar Podcast, das heißt logischerweise, wir haben da einen verstärkten Fokus darauf legen.
00:20:50: Max, wie wollt ihr in Case of Law in den nächsten, sage ich mal, zwölf Monaten bis vierundzwanzig Monaten weiterentwickeln, was ist euer Skalierungsplan?
00:21:00: Ja, wir haben zum Glück inzwischen noch einen Klasskran-Fahrplan, der bis jetzt doch im letzten halben Jahr auch sehr, sehr gut gehalten hat.
00:21:11: Das war in der Vergangenheit ehrlicherweise nicht immer so.
00:21:15: In den nächsten vier bis sechs Monaten stehen ganz im Zeichen der finalen Produktentwicklung.
00:21:25: Der Eingang ist aber immer wieder auch die Technologie von Grund auf neu geschrieben, überarbeitet, abgelöst und haben da jetzt in unserem auch personellen Setup einen sehr guten Weg gefunden.
00:21:43: Wir sind doch zum Beispiel aus den gerichtlichen Teilen, bitte, ich bin doch schon seit längerem zugelassen als ein kommerzielles Softwareprodukt.
00:21:51: von der Justiz, also man braucht so ein kommerzielles Softwareprodukt, um in den elektronischen Rechtsverkehr zu gelangen.
00:22:01: Und wir werden in drei Phasen das Produkt jetzt sagen, auch launchen.
00:22:07: Das ist ein klassischer MVP Core, das liegt quasi in MVP Plus.
00:22:12: Da kommen gewisse Features und Funktionalitäten dazu.
00:22:15: Und die Vollversion mit der tiefen Integration über den elektronischen Rechtsverkehr in Newsgeets, der bereits, wie gesagt, der Software-Modul fertig ist, folgt dann bis ... Ziel ist Jahresende.
00:22:30: Wir haben, es ist in der Zwischenzeit in den letzten Jahren auch gelungen, sehr, sehr starke, vertriebliche Partner zu gewinnen.
00:22:37: Große Multiplikatoren, unsere Applikationen in eigene... Applikationen dieser Unternehmen integrieren wir, sodass wir mit einem Schlag auch der Zugang zu potenziell tausenden Kunden bekommen.
00:22:53: Und die zweiten sechs Monate, um das Jahr komplett zu machen, stehen dann vollständig im Zeichen der Skalierung der Vermarktung in Österreich und der konkreten Vorbereitung für unseren Markentritt auch dann in Deutschland.
00:23:10: Also in zwölf Monaten ist der Plan, dass wir nicht nur ein voll funktionierendes, funktionfähiges Produkt haben, sondern auch ein funktionierendes, kalibres Geschäftsmodell in unserem Heimatmarkt und beginnend um Deutschland.
00:23:25: Florian, ihr seid mittlerweile mit Blockpit in sehr vielen Ländern aktiv.
00:23:29: Seid ihr einer der Marktführer oder der Marktführer in Europa?
00:23:33: Habt ihr auf dem Weg dorthin zum Beispiel einen Schweizer Mitbewerber?
00:23:38: übernommen und euch eurer Marktposition mittels M&E da erkämpft, sage ich jetzt mal, oder verdient oder sowieso, hat die Chance genutzt.
00:23:48: Was war da euer stärkster Skalierungshäbel und was ist going forward, euer Plan und euer Strategie?
00:23:56: Ich glaube, wir haben zwei sehr grosses Skalierungshäbel.
00:24:00: Da muss man verstehen, wir sind ein Painkiller, wir sind kein Lifestyle-Produkt.
00:24:04: Die Leute haben irgendwann mal ein Problem, müssen sich um die Steuerklärung kümmern, brauchen ein Mittelherkunftsnachweis und dann brauchen sie eine Lösung.
00:24:11: Und dann müssen wir gefunden werden.
00:24:13: Das heißt, SEO ist ein Riesenthema für uns.
00:24:16: Wir müssen einfach ganz, ganz oben ranken in den einzelnen Sprachen, in allen relevanten Kategorien, nachdem die Nutzer dann an dem Moment, wo sie suchen.
00:24:27: Und das Zweite sind die Partner.
00:24:28: Also es ist wirklich dort zu sein, wo der Kunde eigentlich das Problem produziert, nämlich während der Handel.
00:24:34: Also bei den Börsen, bei den Brokern, bei den Dienstleistern, auch schon direkt integriert zu sein.
00:24:38: Das sind definitiv die größten Hebel.
00:24:41: Und was uns auch noch ganz gut reinspielt, ist diese ganze World of Mouth, also einfach die Kryptokommunität, die ist noch sehr nischig, ist noch sehr klein.
00:24:48: Man redet miteinander, man tauscht sich aus.
00:24:50: Es gibt sehr, sehr viele kleine, aber sehr enge Communities.
00:24:53: Wenn man die gewinnen kann, dann ist das durchaus auch ein Hebel, der wirklich sehr, sehr stark wirkt.
00:24:59: Es ist natürlich immer sehr länderspezifisch.
00:25:01: Und das muss man verstehen.
00:25:02: Es ist unterschiedliche Kultur, unterschiedliche Rechtslage, unterschiedliche Sprache.
00:25:06: Das heißt, die Skalierungsfaktoren, die... die wir haben, die sind immer dann doch auf diesen speziellen Markt.
00:25:12: Beziehungsweise, wenn es die großen Börsen sind, die in vielen Ländern sind, dann trägt uns das gleich auch in neue Märkte rein, wo wir vielleicht noch gar nicht drin sind.
00:25:19: Also das sind so wirklich die größten Hebel, die wir sehen und die wir auch zukünftig am meisten bespielen werden.
00:25:26: Und jetzt hast du ja schon angesprochen, gibt es die Regulatorik Mika.
00:25:32: Wie erwartet ihr, dass sich das auf eure Zahlen und euer Wachstum auswirkt, gerade wenn man eigentlich gar nicht so viele Mitbewerber in Europa hat?
00:25:42: Ja, Mika als Regulatorie gleitert direkt gar nicht.
00:25:45: Das hat mit Steuern überhaupt nichts zu tun.
00:25:48: Indirekt durchaus, also eröffnet ja jetzt quasi die Türen, ein rechtlicher Rahmen für globale Player auch in Europa Fuß zu fassen, auch Werbung zu machen.
00:25:57: Wir haben es jetzt gesehen, in Wien hat sich da ein bisschen rauskristallisiert als der Crypto Hub in Europa.
00:26:03: Tolle Sache, einfach weil die FMA schon so gut ist und so sicher ist und konkret ist in dem Bereich.
00:26:09: Da kommen jetzt natürlich viele globale Player rein.
00:26:11: Und das gibt uns einen Vorteil, wo wir sagen, na ja, wenn die in Wien sind und wir können da einfach so mal schnell hingehen und die treffen, dann schließen wir hoffentlich auch diese Partnerschaften ab, bevor das irgendein globaler Mitbewerber macht.
00:26:22: Was für uns relevanter ist, regulatorisch, ist das sogenannte Crypto Asset Reporting Framework.
00:26:27: Das kommt mit ersten, ersten, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:26:30: Das zwingt dann auch wirklich jeden Crypto Asset Service-Provider in achtundvierzig Ländern, also das gesamte UECD-Netzwerk, die Daten der Nutzer in die Finanzbehörden auszuhändigen.
00:26:40: Jedes Jahr alle Transaktionsdaten, KOSC-Daten, Steuerinfektionsdaten, das gab es bislang noch nicht.
00:26:46: Die Finanz hatte einfach auch nicht die Daten und die Möglichkeit, Steuervollzug zu machen.
00:26:51: Das wird sich jetzt ändern.
00:26:53: ab, ich sag mal, siebenundzwanzig, weil für sechsundzwanzig wird der Bericht das erste Mal in siebenundzwanzig und da erwarten wir natürlich dann schon einen sehr, sehr großen Antrag.
00:27:03: Wir haben jetzt eine Studie gerade rausgegeben, drei Prozent der Krypto Nutzer machen, die Steuererklärung.
00:27:08: Vielleicht gar nicht das Absicht, man weiß es einfach nicht.
00:27:11: Das ist ja nichts, was man in der Schule lernt, allgemein.
00:27:14: Das wird sich natürlich ändern, wenn die Briefe dann rausgehen.
00:27:17: Und das wird sich natürlich bei uns sehr, sehr stark auf einfach auch den Top-Level-Cashflow auswirken oder dadurch, dass wir ein Saas-Business sind.
00:27:24: Auch, ich würde mal sagen, zu ninety-fünf Prozent in den Gewinn reingehen.
00:27:28: Gute Aussichten, ja.
00:27:31: Ich glaube, in beiden Fällen, was man natürlich immer sehr stark mitbekommt, ist, was gut funktioniert in der Skalierung.
00:27:37: Wir wollen in diesem Podcast-Format auch ein bisschen den Scheinwerfer darauf legen, was vielleicht rückblickend ... nicht so gut funktioniert oder wo ihr vielleicht auch Fehler, ich meine Fehler machen alle, aber wo ihr Fehler gemacht habt, wo ihr sagt, wenn ich das jetzt wüsste, dann hätte ich das damals anders gemacht, nämlich auch als Rat für die Gründerinnen und Gründer oder zukünftigen Gründerinnen und Gründer, die zuhören.
00:28:02: Deshalb magst du an dich zuerst einmal die Frage, was waren bei euch so, gab es so Fehler, wo du sagst, im Nachhinein würde ich den jetzt nicht mehr machen?
00:28:14: Absolut, voll und ganz viel zu viele.
00:28:18: Ich konzentriere mich auf den wesentlichsten.
00:28:21: Wie gesagt, ich habe keinerlei technischen Intergrunden und ein Software, ein Startup-Bratform, Startup zu gründen und zu quäuben, dass man sich da und dort ein bisschen Entwicklungsleistung zukauft, war mit Abstand der größte Fehler.
00:28:39: Das hat sicherlich einen ein paar Jahre am Ende des Tages, bis diese Einsicht kam, die kommt natürlich je nach Kontostamm früher oder später.
00:28:51: Aber das war okay, das ist wichtig.
00:28:54: Viel zu lange zu glauben, man kann eine nicht ganz triviale komplexe Software im hochregulierten Bereich an der Schnittstelle FinTech, LegalTech alleine und mit falschen Partnern bauen.
00:29:10: Ist nicht mehr ein Fehler, sondern eine absolute, irrewitzige Illusion.
00:29:15: Da gab es... eine lange Phase, da habe ich viel mehr Zeit mit Projektmanagement verbracht als mit der eigentlichen Produktentwicklung.
00:29:25: Und die Konsequenz daraus kam spät, aber noch zum richtigen Zeitpunkt und sie war dann radikal.
00:29:33: Also wir haben gesagt Stop, nein, Setup komplett professionalisieren, viel breiter aufstellen.
00:29:42: Und das Ergebnis ist ein super komplementäres, schlagkräftiges Team, wo man in dem, was sich aufeinander verlassen kann.
00:29:52: Und das war schmerzhaft bis dorthin.
00:29:57: Aber wahrscheinlich auch notwendig, um die Energie zu schöpfen und zu sagen, okay, da wollen wir nicht mehr hin.
00:30:03: Das muss man auf jeden Fall schon rein.
00:30:05: Florian, wie war das bei euch?
00:30:07: Ja, unsere Fehler war, wir wollten zu schnell skalieren.
00:30:11: Wir haben mit dem Jahr ein Series E gemacht, die war dann schon größer als wir eigentlich wollten.
00:30:18: Das war so im Krypto-Hype, die in die Storen sind und die Türen eingerannt.
00:30:22: Das war das erste Mal, wo Krypto-Steuern auf einmal spannend war.
00:30:26: Wir haben dann eigentlich ein bisschen Druck gehabt natürlich von den Investoren, ihr müsst jetzt das Geld ausgeben.
00:30:34: dem Markt euch schnappen.
00:30:35: Wir wollten natürlich selbst auch als Gründer, jetzt haben wir die Kohle, jetzt können wir mal richtig rausgehen.
00:30:40: Wir haben dann, ja, dreißig Leute eingestellt, die eigentlich rein Marketing gemacht haben in den einzelnen Ländern, wirklich quasi underground Leute, weil wir gedacht haben, das braucht es und wir können so jetzt skalieren.
00:30:54: Das hat nicht funktioniert.
00:30:56: Da sind wir das erste Mal draufgekommen.
00:30:57: Eine Steuersoftware ist kein Lifestyle-Produkt.
00:30:59: Das kannst du nicht mit Marketing vertreiben.
00:31:01: Wenn du kein Problem hast, dann brauchst du es nicht.
00:31:03: Und egal wie viele Ads du siehst und wie viele Interviews und Influencer für dich werben, das funktioniert einfach nicht.
00:31:10: Und dann kam mal dazu, der Markt ist gecrashed ein halbes Jahr später, dann war sowieso die Luft komplett draußen.
00:31:17: Wir waren knapp sixty-fünf Leute an dem Punkt.
00:31:20: Die Hälfte des Teams war Marketing.
00:31:22: Und wir haben dann zum Glück sehr schnell die Reisleine gezogen.
00:31:26: Ich habe wirklich an einem Tag, wenn man sich Leute gekündigt, das gesamte Team eigentlich bis auf eine Person wieder runtergeschraubt.
00:31:33: Jetzt sind wir wieder, achtzig Prozent, Produktentwicklung.
00:31:37: Und das war eine gute Entscheidung.
00:31:38: Also das war wirklich ein Drittel des Investments war eigentlich in einem halben Jahr wieder rausgeblasen.
00:31:43: Wenn wir nicht so schnell reagiert hätten, mehr als die Hälfte definitiv.
00:31:46: Das war das größte Learning, wo wir auch dann nochmal verfügen.
00:31:49: Verstanden haben für uns selbst, wie funktionieren unsere Produkte eigentlich?
00:31:52: Ja, nämlich die Leute müssen sonst kommen, die müssen gefunden werden.
00:31:55: Wir können nicht mit Geld jetzt skalieren, nur weil wir das in Marketing stecken.
00:32:00: Das ist spannend und umgekehrt gab es so Momente, wo ihr das Gefühl hatte oder wo ihr gesagt habt, okay, ja, das ist es jetzt.
00:32:08: Das jetzt funktioniert.
00:32:11: Habt ihr das eh immer schon gewusst, dass es funktioniert?
00:32:14: Na wirklich, die erste große Partnerschaft, die wir hatten mit Bitpanda.
00:32:17: Da haben wir dann gesehen, okay, das funktioniert, da sind wir an der Zielgruppe.
00:32:21: Und auch wenn es nur ein kleiner Teil ist, der sagt jetzt proaktiv, das Thema wird angegangen, hat sich es trotzdem bei uns ordentlich ausgewirkt.
00:32:28: Und das hat sich eigentlich nur verbessert und wird sich dann auch mit dem Regulatorischen Enforcement noch verbessern.
00:32:32: Also da haben wir wirklich diesen Kanal gefunden, wo wir gesagt haben, hey, da sind wir früher dran als der Mitbewerb.
00:32:37: Das ist es, da platzieren wir uns, da bauen wir die Beziehungen auf und das hat sich bislang bewahrheitet.
00:32:44: Max.
00:32:46: Gabs solche Momente auch für dich, für euch bei den Case of Law?
00:32:52: Zwei erhebende Momente.
00:32:54: Das erste war dieser juristische, regulatorische Aha-Moment.
00:32:59: Das Verfahren angestrengt von der österreichischen Rechtsanwaltskammer, gegen uns, beginnend beim Handelsgericht Wien, übers Oberlandesgericht Wien bis hin zum Ostengerichtshof.
00:33:13: Wenn du so willst, um technisch formuliert oder ungewöhnlich formuliert, der Freispruch vom ersten Gerichtshof zu unserem Geschäftsmodell.
00:33:24: Da haben wir gewusst, das Modell ist nicht nur innovativ, sondern es war das erste Mal, dass sich der oberste Gerichtshof mit dem Thema KI überhaupt beschäftigt hat.
00:33:34: Sowohl ein gutes Marketing-Tool als auch unser Geschäftsmodell ist, so wie das Kugel sicher.
00:33:41: Das war schon sehr erhebend und motivierend.
00:33:44: Aus rein unternehmerischer Sicht war es sicherlich wie unser erster großer Multiplikationspartner nicht nur das Produkt gut gefunden hat, sondern... vor allem auch das Geschäftsmodell gleich verstanden hat, ohne viel Erklärung.
00:33:58: Man sagt, okay, genau das fehlt den Kunden unserer Kunden.
00:34:04: Und da war es zumindest für mich klar.
00:34:08: Ich bin mir gefällt von dir, Florida, Begriff Painkiller.
00:34:11: Sehr gut.
00:34:11: Forderungsmanagement-Plattform ist auch jetzt kein Lifestyle-Produkt.
00:34:15: Zumindest nicht für die, die es nutzen müssen.
00:34:20: Und damals wusste ich, das ist ein echtes Problem.
00:34:23: Es gibt diesen Product-Marketfit, das ist ein schmerzhaftes Problem.
00:34:28: Nicht eingetraffte Vorderungen führen Jahr für Jahr im Schnitt bei österreichischen KNUs zu Wertberichtigungen von fünfzigtausend Euro.
00:34:38: Das ist, wenn man eine durchschnittliche Umsatzrettabilität da von X Prozent, sagen wir, zehn Prozent anlegt, sind das fünfhunderttausend Euro mehr Umsatz, die es braucht.
00:34:49: diese Wertbericht-Übungen zu kompensieren.
00:34:51: Und da große Partner überzeugt zum Teil auch noch in der Theorie, ohne ein vollfunktionsfähiges Produkt zu haben, das waren so die wirklich erhebenden Momente, also Vertragsunterschriften und Freisprüche vom Wurzeln-Gerichtshof.
00:35:09: Vielmehr kann man sich, glaube ich, auch nicht wünschen, wenn man im regulierten Umfeld ein Software-Start-Up hochzieht.
00:35:17: Ja,
00:35:21: klassische Skalierungsstory, oder?
00:35:24: Birgit, was beobachtest du in der Zusammenarbeit von Banken mit Fintechs?
00:35:29: Was funktioniert gut?
00:35:30: Was funktioniert vielleicht weniger gut?
00:35:33: Eine gute Frage, die du auf zwei Seiten beantworten kannst.
00:35:37: Einerseits, wenn das Fintech mit einer Bank zusammenarbeiten möchte oder wenn das Fintech eine Finanzierung von der Bank möchte.
00:35:43: Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
00:35:47: Da schauen wir natürlich auch auf unterschiedliche Punkte.
00:35:51: Was hier gut funktioniert, ist einerseits, was ich eingangs schon erwähnt habe, die gute Aufteilung.
00:35:55: Das ist klar, so was muss passen.
00:35:56: Also, der Start-up muss in dieser Grundstruktur passen.
00:36:00: Dann ist es einmal finanzierbar.
00:36:01: Aber erst dann wird es auch ein Start-up, mit dem wir eventuell zusammenarbeiten können.
00:36:06: Da geht es dann noch ein Stück weiter.
00:36:07: Der Vorteil bei Start-ups ist, sie haben sehr schnell innovative Lösungen, auf die die Banken vielleicht nicht so im Detail kommen.
00:36:16: weil sie natürlich viel mehr vielleicht in der Materie drinnen sind.
00:36:18: Das sage ich jetzt nicht, dass die Banken nicht in ihrer eigenen Materie drinnen sind, aber vielleicht gibt es da hier einen Tunnelblick, den Startups dann eher nicht zu haben und bessere Lösungen bieten können.
00:36:28: Und der andere Vorteil bei Startups ist auch, dass sie sehr oft dieses Kundenerlebnis den Kundennutzen in den Vordergrund stellen.
00:36:35: Auch hier sehen die Banken das oft nicht so im Detail beziehungsweise sind es... Nicht so vertraut damit oder mit dem Endkunden mit der Problematik.
00:36:47: Natürlich versuchen wir das immer mit Umfragen, mit Feedback wie auch immer.
00:36:50: Aber Start-ups sind da einfach schneller.
00:36:53: Also, bis es schwierig ist in der Zusammenarbeit, ist das ganze Thema mit der Regulatorik.
00:37:00: Da gibt es einfach sehr strenge gesetzliche Regelungen, die wir einhalten müssen.
00:37:04: Das ist ein sehr langer Prozess, bis man Start-ups da auch reinbringt.
00:37:08: Ob die das natürlich auch alles einhalten, da geht es um die ganzen Zertifizierungen, die man im Vorfeld prüfen muss.
00:37:13: Und nicht zuletzt ist es auch so, und das betrifft, glaube ich, alle Corporates, die mit Start-ups irgendwann zusammenarbeiten.
00:37:19: Es muss erst Vertrauen aufgebaut werden.
00:37:21: Und das dauert einfach.
00:37:22: Corporates sind oft sehr gemächlich in ihrer Entscheidung oder brauchen länger, wo Start-ups viel schneller dran sind.
00:37:29: Und da dauert es oft mehrere Meetings, bis man die Leute wirklich kennt und bis man wirklich eine Vertrauensbasis hat, auf der man dann weiterarbeiten kann.
00:37:38: Ich würde gerne mit euch noch einen Blick in die Glaskugel werfen und ein bisschen in die Zukunft schauen, sogar mal so fünf Jahre oder so.
00:37:47: Wo werdet ihr da stehen mit eurem Unternehmen, Florian?
00:37:52: Fünf Jahre langer Zeit.
00:37:56: Hoffentlich viel, viel größer als bis lang, wenn es um den Umsatz und den Gewinn geht.
00:38:02: Hoffentlich nicht viel größer, wenn es um die Personalien geht.
00:38:05: Wir fühlen uns sehr wohl mit den dreißig Leuten, die wir jetzt haben.
00:38:09: Wir hatten letztes Jahr das erste profitablen Jahr.
00:38:11: Heuer schaut es auch wieder sehr gut aus.
00:38:14: Wir wollen das natürlich dementsprechend die Top-Line einfach vergrößern.
00:38:17: Mehr Länder, mehr Kunden, mehr Partner.
00:38:24: Für mich persönlich, irgendwann steht dadurch auch mal das Thema Exit ins Haus.
00:38:28: Wir sind visiv finanziert.
00:38:30: Das sind fünf Jahre und wahrscheinlich sogar ein Zeithorizont.
00:38:32: Da wird das definitiv spannend.
00:38:36: Ich würde ungern verkaufen.
00:38:37: Ich würde viel lieber in die Börse.
00:38:38: Das entscheidet aber ich nicht persönlich.
00:38:40: Das entscheidet viele, viele Shareholder.
00:38:42: Wir sind das seit dem Jahr zwanzig ein RG.
00:38:44: Also der Weg ist offen.
00:38:46: Wo es uns wirklich dann hinträgt, werden wir sehen.
00:38:49: Der Fokus ist natürlich immer darauf, das Geschäftsmodell zu verbessern, die Zahlen zu verbessern.
00:38:53: Der Exit kommt dann wahrscheinlich eh irgendwann mal und die Opportunities kommen dann eh von selbst.
00:38:58: Max, wo steht es hier mit den Case of Law in fünf Jahren?
00:39:01: In fünf Jahren würde ich gern sagen können, das ist... In Gesuflau heißt das Standardbetriebssystem für Forderungen in Unternehmen im gesamten Dachraum.
00:39:12: Das ist unser oberstes
00:39:13: Ziel.
00:39:14: Österreich, Deutschland, vielleicht ist die Schweiz jetzt nicht unmittelbar.
00:39:19: so interessant wie andere EU-Märkte, in denen es auch einen gut entwickelten elektronischen Rechtsverkehr.
00:39:27: Das ist unser zentraler USP, dass wir eben die Brücke bauen zwischen außergerichtlichen und gerichtlichen Forderungsmanagement.
00:39:33: Das geht in Deutschland gut, das geht in Großbritannien gut, das geht in Spanien, Italien, Frankreich gut.
00:39:39: Aber fünf Jahre als das zentrale Betriebssystem für Forderungen bezeichnet werden zu können.
00:39:46: Das ist ein schönes Ziel.
00:39:49: Und wenn dann ein Unternehmen eine offene Rechnung hat, soll der erste Reflex nicht der Griff zum Telefon oder der Anruf beim Anwalt sein, sondern der Gang auf unser Dashboard, zeichnen das gerne als sozusagen das Strype Moment für das Forderungsmanagement sein.
00:40:08: Komplex ist einfach zugänglich und voll integriert machen.
00:40:11: Das ist das Zitten.
00:40:13: Sehr schön.
00:40:15: Wir haben jetzt einiges über das Wörthikel gesprochen.
00:40:17: Wir haben viel über euch und eure Unternehmen und eure Skalierungsreise gesprochen und wo die in Zukunft hingehen soll.
00:40:24: Jetzt werde ich zum Abschluss gerne noch ein bisschen euch als Menschen und Gründer in den Fokus stellen.
00:40:31: Im Rahmen unserer Scale Speed Round, das funktioniert so, ist ein Wordrap.
00:40:36: Ich werfe euch fünf Statements nacheinander zu, die ihr bitte kompliziert.
00:40:42: möglichst prägnant.
00:40:44: Wir gehen in derselben Reihenfolge und ich geschmeiße euch einfach mit diesen Fragen bzw.
00:40:52: Statements.
00:40:54: Wenn ich morgen neu starten könnte, würde ich
00:40:58: nichts anderes machen, weil sonst würde ich nicht hier sitzen heute.
00:41:03: Vom allerersten Tag an ein komplementäres Gründerteam mit einem Borton.
00:41:08: Alleine kommt man vielleicht schnell voran, aber nur im Team.
00:41:11: Da kommt man weiter.
00:41:13: Ja, ich will mit denselben Leuten wiederarbeiten, mit denen ich jetzt arbeite.
00:41:17: Mein größter Ah-Ha-Moment war ...
00:41:20: Kein wirklicher Ah-Ha-Moment, aber ich denke mir sehr oft, wenn ich Businesspläne vor mir habe, Wahnsinn, warum ist bisher noch nie jemand auf diese Idee gekommen?
00:41:32: Wie der erste Kunde, ich sag das, endlich darauf haben wir seit Jahren gebatet, seit hundertfünfundfünfzig Jahren, wenn er den Hinweis besteht.
00:41:43: Das ist der Moment, an dem man weiß, dass man was guckt, wenn man da ist und dran ist.
00:41:50: Ja, für mich war es tatsächlich, glaube ich, Finanzierungsthema, als das erste Mal den Investor auf uns zugekommen ist und gesagt hat, ich will bei euch investieren und nicht wir auf die Investoren zugehen mussten.
00:42:00: Mein größter Erfolg und vielleicht auch was dabei fast schiefgegangen ist, wenn es sowas gab?
00:42:06: Nicht mein persönlicher Erfolg, aber es ist tatsächlich so bei den vielen hunderten, vielleicht tausende Start-ups, die ich bis jetzt schon begleiten durfte.
00:42:15: Kann ich mich tatsächlich bei jedem Award, bei jeder Preisse, bei jedem kleinen Erfolg, den die Gründer Start-ups haben, selber mitfreuten wie ein kleines Kind und fühle mich dabei wie ein kleines Rädchen, das am Erfolg auch dazu beigetragen hat, zum Erfolg seht man es so.
00:42:33: Das Sieg vor dem obersten Gewichtshof.
00:42:35: fast schiefgegangen wäre das, wenn es einfach emotional, zeitlich und finanziell eine Belastung war, ein jahrelangen Rechtsstrett zu führen, gegen so eine mächtige Kamerinstitution.
00:42:48: Und das habe ich zum Glück massiv unterschätzt.
00:42:53: Es ist gut ausgegangen, aber wenn ich das zweieinhalb Jahre beschäftige, dann ist das eine multiple Belastung.
00:43:00: Gar nicht so leicht, da waren schon so viele Höhen und Tiefen.
00:43:04: Ich glaube, der größte Erfolg war dann trotzdem der Tage, an dem man von, man hat einen limitierten Runway zu, man hat unendlich Runway übergeschlafen müssen und einfach in Geld schloppst, wie das Business hat.
00:43:14: Mein persönlicher Purpose ist...
00:43:18: Überschneidet sich fast ein bisschen mit der anderen Frage.
00:43:21: Also mein Ziel bei den Start-ups, bei den Gründen, bei den Leuten ist immer nicht, und das hört sich vielleicht... blöd an Entgegner Bank wahrgenommen zu werden, sondern als Erzbearing-Partner, der von Beginn an auf Augenhöhe begleitet und für Fragen und Anliegen in allen Bereichen gerne zur Verfügung steht und idealerweise fast wie ein, nicht wirklich Teammitglied, aber doch ein Sparing-Partner gesehen wird, der immer unterstützen zur Seite steht.
00:43:56: Unternehmen ein Werkzeug an die Hand zu geben, damit sie einfach fair und kostengünstig zu ihrem Recht und ihrem hart verdienten Geld kommen.
00:44:05: Ja, ich will immer an das Neue im Arbeiten immer innovativ sein und immer in der Früh aufstehen und eigentlich Spaß haben, bei dem was ich mache.
00:44:14: Und ganz wichtig zum Schluss, mein wichtigster Rat an Gründerinnen und Gründer oder zukünftige Gründerinnen und Gründer ist?
00:44:21: Fragen, Fragen, Fragen, Feedback einholen, so oft es geht, bei so vielen Möglichkeiten, wie es geht, am Anfang natürlich viel unterwegs sein, Möglichkeiten ausschöpfen.
00:44:31: Fragen, Fragen, Fragen.
00:44:35: Ich glaube, das ist nicht originär, denn haben schon viele gegeben.
00:44:38: Ich hatte nur für Gold richtig, verliebt euch in das Problem und nicht in eure erste Lösung.
00:44:46: Ah, brutal ehrlich sein zu sich selbst.
00:44:50: Wenn es darum geht, was kann man und wo braucht man einfach Hilfe und Unterstützung von Leuten, die es besser können?
00:44:58: Ja, ich sage immer wieder, durchhalten.
00:45:00: Also ich kenne so viele Szenarien, wo die eine Woche, die man noch durchgehalten hat, dann alles verändert haben und man hat sich ja wieder aus der Asche erhoben.
00:45:08: Also wirklich bis zum Schluss einfach dranbleiben.
00:45:10: Es wird immer schlechte Zeiten geben, aber die, die es dann irgendwann mal geschafft haben, das sind die, die da durchgehalten haben.
00:45:17: Wunderbar.
00:45:18: Sag ich vielen, vielen Dank für eure Zeit, für den spannenden Talk, dass ihr zu Gast wart, in Höhe hinaus, dem EOScaler Podcast.
00:45:27: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, vielen Dank fürs dabei sein und fürs Einschalten.
00:45:32: Bis dahin, vielen, vielen Dank fürs dabei sein und tschüss, baba.
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